Wer kann zwischen Trump und Kim vermitteln?

+++ Welche Konsequenzen aus dem Fipronil-Skandal?
+++ Wahlkampf: Studie zu Muslimen erregt Österreich
+++ Flaggenstreit wühlt Griechenland auf
+++ Ist ein Vergewaltiger als Informant tolerabel?
+++ Werden Polens neue Pässe zur Provokation?
+++ Die Schattenseite der Touristenrekorde

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Wer kann zwischen Trump und Kim vermitteln?

US-Präsident Trump hat den Ton gegenüber Nordkorea weiter verschärft. Sein Verteidigungsminister Mattis warnte indes vor einer kriegerischen Auseinandersetzung und verwies auf bereits erreichte diplomatische Ergebnisse. Auch Kommentatoren zeigen Alternativen zu einem Präventivschlag gegen Pjöngjang auf.
http://www.eurotopics.net/de/184124/wer-kann-zwischen-trump-und-kim-vermitteln

+++ Pazifik-Bündnis muss Kim friedlich bezwingen

ABC – Spanien. Internationaler Druck ist wirksamer als irrationale Drohungen,
rät ABC: „Droht ein ernstzunehmender Politiker mit apokalyptischen Waffen – so wie es Trump tat, indem er von zerstörerischen Mitteln sprach ‚wie sie die Welt niemals zuvor gesehen hat‘ – müsste er auch zu deren Einsatz bereit sein, damit die Drohung effektiv ist. Große Töne allein stützen die Dynamik, auf der die Tyrannei in Pjöngjang basiert. Nordkorea ist unbedeutend genug, um es mit friedlichen Mitteln zu bezwingen. Die Mächte, die von einem potenziellen Konflikt am stärksten betroffen wären (USA, China und Japan) sollten es zwingen, die unvernünftige Wiederbewaffnung komplett aufzugeben, bevor Dinge geschehen, die nicht wieder rückgängig zu machen sind.“ +++
http://www.abc.es

+++ So bekommen die USA China ins Boot

Sme – Slowakei. Wenn China Druck auf Kim ausüben soll, müssen die USA Peking etwas anbieten, erklärt Sme: „China ist der Schlüssel für eine stabile Lösung. Es blickt aber anders auf die Krise. Während die USA die Abrüstung als Bedingung für Gespräche mit Pjöngjang sehen, ist das für Peking erst das Ziel. Aus chinesischer Sicht müssen die USA aufhören, mit militärischen Übungen in Südkorea Pjöngjang zu ärgern. … Washington müsste sich völlig von der koreanischen Halbinsel zurückziehen und die Wiedervereinigung Koreas im chinesischen Einflussgebiet gestatten. Dann, aber erst dann, wäre Peking womöglich bereit, Kim zu entmachten. Der Rückzug aus der Region nach 75 Jahren würde zwar Trumps Draufgängertum, Amerika wieder groß zu machen, widersprechen. Ein militärischer Erstschlag aber wäre eine kolossale Dummheit.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fh

+++ Frankreichs Erfahrung wird gebraucht

Le Monde – Frankreich. Der US-amerikanische Außenpolitik-Experte Boris Toucas fordert in Le Monde Paris zum Vermitteln auf: „Um aus dieser Sackgasse zu kommen, benötigt man eine feine Mischung aus militärischem Druck und Verhandlungen. … In den Verhandlungen müssen das Thema Sicherheit, die Stabilisierung der regionalen Kräfteverhältnisse und die Gesichtswahrung der Protagonisten angesprochen werden. Gerade Frankreich, das beim Atomabkommen mit dem Iran eine tragende Rolle spielte, könnte dabei helfen, die Ambitionen Nordkoreas einzubremsen, bevor man Mechanismen regionaler Stabilisierung einsetzt, die die Spirale der Eskalation stoppen. Um die Entwicklungen auf der Halbinsel besser antizipieren zu können, könnte Frankreich sich außerdem bemühen, die internen Mechanismen eines Regimes zu verstehen, das zwar gefährlich und hinterhältig ist, aber nicht unvorhersehbar.“ +++
http://www.lemonde.fr

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Welche Konsequenzen aus dem Fipronil-Skandal?

Millionen Eier wurden bereits vernichtet, aber der Skandal um Fipronil-verseuchte Eier zieht immer weitere Kreise. Auch in Österreich und Rumänien wurden nun mit dem Nervengift belastete Eier gefunden. Europas Journalisten diskutieren, was der Vorfall lehrt und wer für Fehlinformationen büßen sollte.
http://www
.eurotopics.net/de/183967/welche-konsequenzen-aus-dem-fipronil-skandal

+++ Wir Konsumenten sind schizophren

Libération – Frankreich. Der Fipronil-Skandal ist auch ein Fingerzeig auf die Schizophrenie der Verbraucher, findet Libération: „Spiegelei, so heißt ein leckeres Gericht. Sein Name beschreibt auch unsere Beziehung zum Nahrungsmittel selbst. Denn im Ei spiegelt sich das Beste und Schlimmste, zu dem wir fähig sind. Das Schlimmste: Millionen von Hühnern in schrecklichen Legebatterien, Opfer der Agrar- und Lebensmittelindustrie und eines ultra-konsumorientierten Lebensstils. … Das Beste: verzärtelte, auf Wiesen herumpickende Freilandhühner, deren Eier von Sterneköchen wie kleine Heiligtümer behandelt werden. … Zwischen den beiden Extremen steht der Wirrwarr unserer eigenen Widersprüchlichkeit. Wir bringen es fertig, zum Bauern zu gehen, um dort ‚gute frische Eier‘ zu kaufen, nur um uns als Wegzehrung mit industriell hergestelltem Kuchen vollzustopfen.“ +
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http://www.eurotopics.net/kurz/3fi

+++ EU ist kein Garant für Sicherheit

Jutarnji list – Kroatien. Selbst EU-Regularien können vor solchen Skandalen nicht schützen, bilanziert Jutarnji list: „Nur weil irgendwo steht, dass ein Insektizid oder Pestizid in der EU verboten ist, heißt das noch lange nicht, dass alle EU-Landwirte auch ethisch und moralisch handeln. Mancher wird sicher trotzdem versuchen, diese zu nutzen, weil er meint, es könne sowieso nicht alles kontrolliert werden oder die Einfuhrkontrollen in den Abnehmer-Ländern seien nicht so streng. … Die Affären um niederländische Fipronil-Eier, um mit E.coli infizierte deutsche Gurken, Salate und Tomaten und um mit Salmonellen verseuchte Eier aus Polen zeigen: Genügend Kontrollen gibt es nie.“ +++
http://www.jutarnji.hr/

+++ Skandalöses Schweigen der Minister

De Telegraaf – Niederlande. Nach belgischen Angaben waren die Niederlande bereits im November 2016 über den Einsatz von Fipronil informiert. De Telegraaf fordert Konsequenzen: „Die Nahrungsmittelkontrollbehörde NVWA war offenbar schon im November 2016 gewarnt worden. In einem Schreiben an das Parlament stand darüber aber nichts. [Gesundheitsministerin Edith] Schippers und [Staatssekretär für Wirtschaft Martijn] van Dam schieben einander den Schwarzen Peter zu und spielen die Bedeutung der früheren Fipronil-Meldung herunter. Auch schwiegen sie tagelang nachdem das Geflügeldrama ans Licht kam und die NVWA widersprüchliche Warnungen gab. … Es geht hier um eine akute Gefahr für die Volksgesundheit und wichtige wirtschaftliche Interessen. Beide Regierungsmitglieder sollten daher eine gute Erklärung für ihr falsches Verhalten haben. Sonst bleibt nur eins: Zurücktreten.“ +++
http://www.telegraaf.nl

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Wahlkampf: Studie zu Muslimen erregt Österreich

Mitten im Wahlkampf diskutiert Österreich eine Studie, die Werte und Religiosität von österreichischen Muslimen untersucht hat. Obwohl die Studie der Donau-Universi
tät Krems nicht repräsentativ ist, nutzt der konservative Kanzlerkandidat Sebastian Kurz sie für seine Forderung nach einer „massiven Reduzierung“ der Migration. Steckt dahinter mehr als Wahlkampf-Getöse?
http://www.eurotopics.net/de/184204/wahlkampf-studie-zu-muslimen-erregt-oesterreich

+++ Reine Stimmungsmache

Die Presse – Österreich. Nach Ansicht von Die Presse wurde die Studie nicht zufällig gerade jetzt lanciert: „Aus den Ergebnissen der Studie, bei denen selbst der Studienautor mehrmals zur Vorsicht mahnt, die Rechtfertigung für eine ‚massive Reduzierung‘ der Migration abzuleiten, wie das Integrationsminister und ÖVP-Chef Sebastian Kurz als Reaktion macht, ist … gewagt. Da werden Studien als Trägerraketen für den Wahlkampf genutzt, um Stimmung zu erzeugen. Und dahinter stehen auch immer wieder Organisationen, die dem Ministerium von Kurz unterstehen. Da kann Studienautor Filzmaier noch so sehr betonen, dass die Präsentation nichts mit dem Wahl
kampf zu tun habe. Zeitlich passt es jedenfalls in das Konzept des ÖVP-Chefs.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fj

+++ Muslime schotten sich zu sehr ab

Kurier – Österreich. Dass die Studienergebnisse nicht repräsentativ sind, hält der Kurier nicht für entscheidend: „Es ist … gar nicht so wichtig, ob die Hälfte der muslimischen Männer einer Frau nicht die Hand geben oder nur 40 Prozent, ob ein Viertel der muslimischen Flüchtlinge religiöse Vorschriften in Österreich einführen will oder ein paar weniger. Klar ist: Wir haben ein Problem. Ein Teil der Zuwanderer, aber auch viele Muslime, die schon lange hier leben, tun sich mit einer liberalen und säkularen Gesellschaft schwer. Die Konsequenzen: Unzufriedenheit und Abschottung. Dadurch sind vor allem die Kinder stark benachteiligt, die gar keine Chance haben, Teil unserer Gesellschaft zu werden.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fk

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Flaggenstreit wühlt Griechenland auf

Künftig sollen in Griechenland
nicht mehr nur die besten Schüler bei Militärparaden die Nationalflaggen tragen dürfen. Erziehungsminister Gavroglou hat entschieden, dass ab sofort das Los darüber entscheidet und damit eine heftige Debatte darüber ausgelöst, welche Werte die Schule vermitteln soll.
http://www.eurotopics.net/de/184203/flaggenstreit-wuehlt-griechenland-auf

+++ Die besten Schüler müssen belohnt werden

Protagon.gr – Griechenland. Das Webportal Protagon kritisiert die Entscheidung des Ministers: „In einer Welt, die immer mehr auf Wettbewerb beruht und die Spitzenleistungen und Know-how belohnt, vermittelt das Bildungsministerium den Schülern, dass es nichts bedeutet, wenn man das beste Zeugnis hat. Dass alle Schüler, ausgezeichnete, mittelmäßige und schlechte, durch die Gerechtigkeit des Zufalls beurteilt werden. Und wenn mittels Los der schlechteste Schüler ausgewählt wird, wird er erfahren, dass man auch belohnt werden kann, wenn man sich nicht anstrengt. Und der beste Schüler, der in der hintersten Reihe der Parade stehen wird, lernt, dass es im Leben nicht ausreicht, kompetent zu sein. Auf jeden Fall wird man dich nicht fair beurteilen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fl

+++ Endlich keine Konkurrenz mehr

Tvxs – Griechenland. Über weniger Leistungsdruck in griechischen Schulen freut sich Tvxs: „Das Streben nach dem Optimum, das zu einem Kampf auf Lebenszeit führt, soll nicht den Sozialisationsprozess – vor allem bei kleinen Kindern – beeinflussen. Denn so werden sie glücklich sein, während andere, die von diesem Kampf beeinflusst werden – egal wie viel Geld sie später verdienen – schließlich unglücklich sein werden. Es ist so einfach. … Die Neoliberalen glauben in ihrer Verwirrung, dass das Leben nur aus Wettbewerb besteht. Männlich – weiblich, Champion – Nachzügler, groß – klein und so weiter. … Es ist sehr gut, dass das Ministerium ein Hindernis für die positive Sozialisation von Kindern in der Schule beseitigt hat.“ +++
http://w
ww.eurotopics.net/kurz/3fm

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Ist ein Vergewaltiger als Informant tolerabel?

In Newcastle sind 18 Mitglieder einer Bande von Vergewaltigern verurteilt worden. Sie hatten Hunderte junge Frauen gefügig gemacht und für Sexpartys geliefert. Um das Netzwerk zu zerschlagen, hatte die Polizei von Northumbria einen vorbestraften Vergewaltiger als Informanten eingeschleust, der fast zwei Jahre lange Beweise sammelte. Dieses Vorgehen wird in den britischen Medien kontrovers diskutiert.
http://www.eurotopics.net/de/184205/ist-ein-vergewaltiger-als-informant-tolerabel

+++ Polizei darf Gewalttäter nicht bezahlen

The Independent – Großbritannien. Kritik kommt von The Independent, der glaubt, dass weniger umstrittene Ermittlungsmethoden ebenso zum Erfolg geführt hätten: „Es gab andere Fälle – zu viele – in kleineren und größeren Städten des Landes, bei denen ein solches Vorgehen nicht nötig war und konventionellere Polizeimethoden zu Verurteilungen führten. In einigen Missbrauchsfällen wie jenem in Rotherham war es ein Journalist, Andrew Norfolk von The Times, der beharrlich blieb und immer mehr Material zusammentrug, das letztlich zu einem Einschreiten führte. Daher ist es nicht immer nötig oder gar unverzichtbar, einen derartigen Informanten zu haben – und schon gar nicht, ihm eine große Summe Geld zu zahlen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fn

+++ Erfolg gibt den Behörden recht

The Guardian – Großbritannien. The Guardian verteidigt das Vorgehen der Polizei: „Informant XY war für eine Tat verurteilt worden, die 15 Jahre zurückliegt. Doch die Tat ähnelte jenen, wegen derer nun ermittelt wurde. Er hatte eine 15-Jährige unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und einen anderen Mann eingeladen, sie ebenfalls zu vergewaltigen. … Was für eine Botschaft vermittelt man dessen Opfer und weiteren, wenn einem Vergewaltiger über 21 Monate hinweg beinahe 10.000 Pfund bezahlt werden, fragen Kinderschutzorganisationen. In diesem moralischen Dilemma wurde in erster Linie nach dem Prinzip der Zweckmäßigkeit vorgegangen. Das Ergebnis, das die Polizei in Northumbria erzielte, hat den Einsatz eines solchen Informanten gerechtfertigt. Doch es war eine grenzwertige Entscheidung, die keinen Präzedenzfall darstellen darf.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fo

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Werden Polens neue Pässe zur Provokation?

Für die Polen soll es 2018 zum Jahrestag der Unabhängigkeit einen neuen Pass geben. Doch bereits im Vorfeld gibt es Protest. Denn unter den Motiven, über die das Innenministerium im Internet abstimmen lässt, sind auch Bilder von Stätten, die für Polen historisch bedeutsam sind, aber heute zur Ukraine und zu Litauen gehören. Journalisten sorgen sich angesichts der Tragweite, die der Streit annehmen könnte.
http://www.eurotopics.net/de/184126/werden-polens-neue-paesse-zur-provokation

+++ Alles andere als eine Kleinigkeit

Diena – Lettland. Diena bereiten die diplomatischen Verstimmungen große Sorgen: „Die Bedenken rühren daher, dass Polen in letzter Zeit viele offizielle und inoffizielle Schritte gemacht hat, die so interpretiert werden können, dass Warschau Polens Grenze von einem Meer bis zum anderen wiederherstellen und zu einem Land werden will, das die Politik Osteuropas und teilweise der Balkanregion bestimmt. Vor diesem Hintergrund erscheint das Projekt Jubiläums-Pass nicht so naiv, wie es die Beamten darstellen. Warschau sollte sich lieber zuerst mit seinen Nachbarn abstimmen, bevor es dieses historisch empfindliche Thema berührt. Umso mehr, als der größte Gewinner bei diesen Meinungsverschiedenheiten Russland ist.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fp

+++ Etwas mehr Humor, bitte

Delfi – Litauen. Litauens Außenminister hat sich über die Auswahl der Bilder empört und von einem Vertreter der polnischen Botschaft eine Erklärung erbeten. Kommentator Rimvydas Valatka zeigt sich in Delfi überzeugt, dass Humor in dieser Sache der bessere Berater wäre: „Es ist immer ratsam, den Blödsinn der Nachbarn mit Humor zu erwidern. … Weil wir Litauer und unsere polnischen Brüder uns aber gleichen wie zwei Wassertropfen, hat Litauen auf die polnische Abstimmung zum Bild vom Tor der Morgenröte völlig humorlos reagiert. … Ein von Radikalen entworfener Unsinn hat Radikale der anderen Seite zum Kampf animiert – gemäß dem für beide verstädlichen Kommando ‚Auf die Rösser, Schwerter raus!‘. Es geht also aus wie immer: Polnische Radikale stacheln litauische Radikale an oder umgekehrt. Und wird so, wie es der Kreml kurz vor seinem Zapad-Manöver am liebsten hat.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3fq

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Die Schattenseite der Touristenrekorde

In Venedig, Barcelona und Palma de Mallorca demonstrieren Aktivisten gegen immer mehr Besucher. Die mit dem Massentourismus einhergehenden Probleme wie Mietsteigerungen, Umweltverschmutzung und Lärm treiben sie zu kreativen Aktionen, aber auch zu Vandalismus. Das Thema bewegt insbesondere Kommentator
en aus Südeuropas Urlaubsländern.
http://www.eurotopics.net/de/184041/die-schattenseite-der-touristenrekorde

+++ Zu feige für eine Obergrenze

Delo – Slowenien. Auch Slowenien muss sich damit auseinandersetzen, wie es den Tourismus im Land zukünftig gestalten will, mahnt Delo und schließt eine Begrenzung der Urlauberzahlen nicht aus: „Die Zahl der Touristen zu evaluieren, ist wichtig, damit der Staat das einsammelt, was ihm zusteht und die Infrastruktur leichter instandgehalten und weiterentwickelt werden kann. Vor allem aber ist eine Evaluation wichtig, damit die Tourismusbranche erfährt, wann die maximale Aufnahmefähigkeit erreicht ist. … Wird man in der Gemeinde von Piran [an Sloweniens Küste] beschließen, dass es sinnvoll wäre, die Zahl der Touristen zu begrenzen? Nein, weil sie keine Strategie haben, wie man so etwas macht. Sie wissen nicht, welchen Touristen der Vortritt gegeben werden soll und welcher Service ihnen geboten werden soll.“ +++
http://www.delo.si