Dänemark wirft Iran Anschlagspläne vor

+++ Wird Angela Merkel Europa fehlen?
+++ Brexit: Deal oder kein Deal?
+++ Osteuropäer halten sich für kulturell überlegen
+++ Pakistan: Krawalle nach Aufhebung von Todesurteil
+++ In Estlands Kult-Theater fällt der Vorhang

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Dänemark wirft Iran Anschlagspläne vor

Der dänische Inlandsgeheimdienst wirft dem Iran vor, Anschläge in Dänemark auf mutmaßliche Mitglieder einer iranischen Separatistenbewegung geplant zu haben. Bereits Ende September hatte es deshalb einen Großeinsatz der Polizei gegeben. Der Iran dementierte die Vorwürfe. Wie sollen sich Dänemark und die EU nun verhalten?
https://www.eurotopics.net/de/209150/daenemark-wirft-iran-anschlagsplaene-vor

+++ Klare Kante gegenüber Teheran

Sydsvenskan – Schweden. Die EU muss geschlossen gegenüber Teheran auftreten, fordert Sydsvenskan: „Die EU hat gute Gründe, gemeinsam gegen Teheran vorzugehen. Das muss aber nicht das Atomabkommen umfassen. Dieses Abkommen, das die USA aufkündigte, kann im Gegenteil Raum für den Ausbau der Beziehungen zum Iran schaffen. Die EU kann dabei Stellung beziehen, ohne in totale Feindschaft zu verfallen. Denn ein konstruktiver Dialog mit dem Iran muss geführt werden. Doch es muss auch klar sein, dass die Gesetze und Bewohner der EU-Länder vollständig respektiert werden müssen. Und dass ein Land, das sich aufführt wie ein Schurkenstaat, auch als Schurkenstaat betrachtet wird.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67n

+++ Import ausländischer Konflikte

Jyllands-Posten – Dänemark. Die Anschlagspläne verweisen auf die Schattenseiten der Globalisierung und des dänischen Asylsystems, konstatiert Jyllands-Posten: „Es geht um den Import ausländischer Konflikte. … Dänemark hat oppositionellen Gruppen stets Schutz geboten – als ein Zeichen unserer freien und liberalen Demokratie und als ein Eckstein des internationalen Asylsystems. … Doch es zeigt sich, dass wir uns damit auch verwundbar machen. Mit der Öffnung der Grenzen sind wir gezwungen, uns zu ‚fernen‘ Konflikten zu verhalten, die plötzlich nahe rücken, obwohl wir als Dänen nichts damit zu tun haben. … Eine freie Welt erfordert erhöhte Wachsamkeit.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67o

+++ Nicht nur Riad betreibt Staatsterrorismus

Neue Zürcher Zeitung – Schweiz. Saudi-Arabien und Iran wetteifern nicht nur um die Vorherrschaft im Nahen Osten, erklärt die Neue Zürcher Zeitung: „Das islamische Königreich und die Islamische Republik konkurrieren auch um die Gunst der Weltöffentlichkeit. Läuft es schlecht für das Regime in Iran – wird das Land beispielsweise gerade von neuen Protesten erschüttert -, stellt sich Saudi-Arabien gerne als einen Hort der Ruhe und Stabilität dar. Leidet Saud-Aarabien unter negativer Presse, wie gegenwärtig im Fall des ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi, kann sich wiederum Iran entspannt zurücklehnen. … Dass Iran selber seit Jahrzehnten brutal gegen Oppositionelle vorgeht und Gegner der Islamischen Republik auch im Ausland entführen und ermorden lässt, geriet für einen kurzen Moment in Vergessenheit.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67p

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Wird Angela Merkel Europa fehlen?

Nach dem angekündigten Rückzug Angela Merkels von der CDU-Parteispitze würdigten europäische Spitzenpolitiker ihre Entscheidung und besonders ihren Einsatz für Europa. Auch Europas Kommentatoren nehmen bereits Abschied – wobei nicht alle glauben, dass sie die deutsche Kanzlerin vermissen werden.
https://www.eurotopics.net/de/209083/wird-angela-merkel-europa-fehlen

+++ Die Populisten lauern schon

Revista 22 – Rumänien. Mehr Instabilität in Europa durch Merkels Rückzug fürchtet Revista 22: „Die Frage ist, ob Merkel weiter in der Lage sein wird, ihren Standpunkt auf europäischer Ebene durchzusetzen, oder ob die Kanzlerin auf Rückzug schaltet und Deutschland nun vom Rest der EU-Mitglieder ignoriert wird. Hier geht es um sensible Fragen wie die Steuer- und Haushaltspolitik, mit Italien im Fokus, es geht um Einwanderungspolitik, um den Bruch zwischen West und Ost und andere schwerwiegende europäische Themen. Die Berliner Positionen wurden angefochten, manche sogar virulent. Italien ist hier das jüngste Beispiel, doch gab es zumindest eine gewisse Kohärenz und Vorhersehbarkeit. Mit einem von innerer Unrast geschwächten Deutschland besteht das Risiko, das die europäische Vorhersehbarkeit verschwindet – sehr zur Freude populistischer Bewegungen, die in unruhigen Gewässern fischen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67q

+++ Kanzlerin hatte ein Herz für Polen

Polityka – Polen. Der Abschied Angela Merkels aus der Politik schmerzt Polen ganz besonders, kommentiert Polityka: „Angela Merkel ist die vielleicht letzte deutsche Regierungschefin, die deutlich positiv gegenüber Polen eingestellt ist. Die Kanzlerin hat eine teils polnische Abstammung, woran sie selbst oft und gerne erinnert. Ihr Großvater väterlicherseits hieß Ludwik Kazimierczak, er war Polizeibeamter und ein Mitglied der Legionen, die sich [im 1. Weltkrieg] an der Unabhängigkeitsbewegung beteiligten. Merkel wuchs in Ostdeutschland auf, verbrachte dort ihre Jugend und blickte, wie viele Kritiker der kommunistischen Regierung, mit Bewunderung auf die polnische Solidarność-Bewegung. Die Kanzlerin gehört zu einer kleinen, schrumpfenden Gruppe von Deutschen, die der Meinung sind, dass sie in der Schuld der Solidarność stehen, ohne die – wie sie sagen – es die deutsche Wiedervereinigung nicht gegeben hätte.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67r

+++ Abschied von einer kalten Managerin

888.hu – Ungarn. Das rechtsnationale, regierungsnahe Portal 888.hu freut sich über den bevorstehenden Rückzug Merkels: „Ende. Die Bundesstute verabschiedet sich, zuerst als Parteivorsitzende und dann auch als Kanzlerin. … Mit ihr verschwinden auch die Träume der Progressiven von ihrem Mitteleuropa. Die deutsche Kanzlerin ist einen Marathon gelaufen und das ist auf jeden Fall Anerkennung wert, doch am Ende ist sie müde geworden. Dabei hätte sie selbstverständlich noch großartige Pläne für Europa gehabt, so großartige Pläne, wie sie nur ein germanischer Anführer haben kann. Das Lager der Progressiven liebte Mutti wie hypnotisiert. Vor allem, weil sie so eine leidenschaftslose, eiskalte Managerin war, eine Frau der Verhandlung.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67s

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Brexit: Deal oder kein Deal?

Bis zum 21. November soll es, laut Brexit-Minister Dominic Raab, einen Austritts-Deal zwischen der EU und Großbritannien geben. Über diesen könnte noch vor Weihnachten im Parlament abgestimmt werden. Doch bislang zeichnet sich für keinen der bisherigen Vorschläge eine Mehrheit ab. Daher erörtern Kommentatoren erneut die Frage, ob Großbritannien nicht auch ohne Deal aus der EU aussteigen könnte.
https://www.eurotopics.net/de/209153/brexit-deal-oder-kein-deal

+++ Kein Deal wäre für uns Briten am besten

The Daily Telegraph – Großbritannien. Keine Angst vor einem EU-Austritt ohne Abkommen mit Brüssel hat der konservative britische Abgeordnete Owen Paterson, wie er in The Daily Telegraph erklärt: „Ein Brexit ohne Abkommen mit der EU könnte sich noch als beste Lösung für uns Briten erweisen. Wir wären nicht gezwungen, die EU-Austrittsrechnung zu bezahlen, die nicht zu rechtfertigen ist. Großbritannien würde mindestens 39 Milliarden Pfund zur Verfügung haben, die wir in den kommenden drei Jahren für Projekte ausgeben könnten, die uns wichtig sind, etwa im Bereich Verkehr oder Infrastruktur, um das Wachstum anzukurbeln. Die Studien der Economists for Free Trade zeigen, dass Gewinne durch den Brexit dem britischen Schatzkanzler bis 2025 jedes Jahr zusätzliche 65 Milliarden Pfund bescheren könnten. Durch den Abbau von Zöllen könnten wir die Kosten für Unternehmen und Konsumenten reduzieren.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67t

+++ Nur neues Referendum kann die Wunden heilen

Delo – Slowenien. Gašper Jakovac, Lehrbeauftragter für englische Literatur an der Durham University, setzt sich in seinem Gastkommentar in Delo für ein erneutes Brexit-Referendum ein: „Ich habe lange geglaubt, ein erneute Volksabstimmung würde die gesellschaftliche Polarisierung nur noch weiter verschärfen. Die Populisten nämlich, werden die ‚Eliten‘, die an der Heiligkeit des Willens des Volkes zweifeln, weiterhin mit Freude des Zynismus beschuldigen. Heute bin ich davon überzeugt, dass nur ein erneutes Referendum die politische und gesellschaftliche Kluft heilen kann, die das erste Referendum ausgelöst hat. Diesmal mit einer Abstimmung über reale Vorschläge und ohne leere Versprechungen. … Sollte das britische Parlament Theresa May das Misstrauen aussprechen, wird es auf der Insel, trotz der frühen Kälte, ein heißer Winter.“ +++
http://www.delo.si

+++ Das anständige Großbritannien gibt es noch

The Irish Times – Irland. Die Misstöne bei den Brexit-Verhandlungen dürfen nicht dazu führen, dass die Briten vom Rest Europas nur noch negativ wahrgenommen werden, mahnt The Irish Times: „Großbritannien war in der jüngeren Vergangenheit einer der stärksten Kämpfer für Multilateralismus, Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaat. Sowohl links- als auch rechtsgerichtete Regierungen haben sich als großzügige Unterstützer von Entwicklungsländern erwiesen. Die Olympischen Spiele in London 2012 waren ein selbstbewusstes, weltoffenes Freudenfest im Geiste der Vielfalt. … Die verstörenden Entwicklungen auf der anderen Seite der Irischen See in jüngster Zeit machen es umso nötiger, uns selbst daran zu erinnern, dass das anständige Großbritannien nicht verschwunden ist.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67u

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Osteuropäer halten sich für kulturell überlegen

Menschen aus Osteuropa neigen eher dazu, ihre Kultur als anderen überlegen anzusehen, als Westeuropäer. Dies ergab eine Studie des Pew Research Center. Darin wurden Einstellungen zu Religion, Minderheiten und sozialen Themen untersucht. Fazit der Forscher: Der Kontinent ist heute genauso gespalten wie zu Zeiten des Eisernen Vorhangs. Wie lässt sich das erklären?
https://www.eurotopics.net/de/209152/osteuropaeer-halten-sich-fuer-kulturell-ueberlegen

+++ Haltung hat historische Gründe

Die Presse – Österreich. Die Überhöhung der eigenen Kultur hat im Osten der EU historische Gründe, analysiert Die Presse: „Außenstehenden mag es zwar absurd erscheinen, dass Bulgaren, Polen oder Tschechen ihre (zweifellos facettenreiche) Kultur für überlegen halten, während sich Spanier und Franzosen in nobler Zurückhaltung üben. Dieser Befund der Meinungsforscher wird allerdings verständlicher, wenn man die europäische Geschichte mitberücksichtigt. Im vergangenen Jahrhundert war weder Spanien noch Frankreich in seiner Existenz derart bedroht wie jene Länder, in denen zunächst die Nazis wüteten und die anschließend der Sowjetunion als Belohnung für den Sieg über das Dritte Reich überlassen wurden. Hinter dem Eisernen Vorhang war die nationale Kultur die letzte Bastion gegen den Totalitarismus. Diese Erfahrung wirkt nach.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67v

+++ Irrationale Vorbehalte gegenüber Muslimen

Hospodářské noviny – Tschechien. 55 Prozent der Tschechen betrachten ihre eigene Kultur als der islamischen überlegen, nur zwölf Prozent würden ein Familienmitglied muslimischen Glaubens akzeptieren. Hospodářské noviny nennt das eine Folge der Abschottungspolitik Prager Politiker: „Es ist schon etwas irrational, dass die Tschechen nach den Armeniern die größten Gegner von Muslimen in Europa sind. Hier geht es vor allem um die Haltung zur Migration, die ganz entscheidend war für den Ausgang der letzten Präsidentschaftswahl. Es gibt keine andere Erklärung dafür, als dass das Thema Zuwanderung mit Blick auf den Islam missbraucht wurde. Tschechen und Muslime haben geschichtlich nur minimale politische, wirtschaftliche oder kulturelle Beziehungen. Die allein können unmöglich Einfluss auf die ganze Gesellschaft haben.“ +++
http://www.ihned.cz

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Pakistan: Krawalle nach Aufhebung von Todesurteil

Der Freispruch einer wegen Gotteslästerung verurteilten Frau hat im überwiegend muslimischen Pakistan Islamisten auf die Barrikaden getrieben. Asia Bibi, eine Christin, soll sich beleidigend über Prophet Mohammed geäußert haben und wurde deshalb vor neun Jahren gemäß des umstrittenen Blasphemiegesetzes zum Tode verurteilt. Nun hob das Oberste Gericht das Urteil auf. Kommentatoren betonen die Tragweite des Falls.
https://www.eurotopics.net/de/209151/pakistan-krawalle-nach-aufhebung-von-todesurteil

+++ Gericht bietet Fundamentalisten die Stirn

La Repubblica – Italien. Der Vize-Chefredakteur von La Repubblica, Gianluca Di Feo, glaubt, dass das Urteil wegweisend sein könnte: „Dieses Urteil schafft eine Vision des Islam, die den Extremismus nicht akzeptiert und andere Religionen schützt. … Diese Vision kollidiert mit der Realität des Landes, wo verarmte Massen zu einem fundamentalistischen Glauben erzogen werden. … So rief unmittelbar nach dem Freispruch eine extremistische Partei die Gläubigen zur Revolte auf. … Was in diesen Stunden in den Straßen von Karatschi und Lahore geschieht, betrifft uns direkt. Nicht, weil die Protagonistin eine Christin ist. Sondern weil die Geschichte die Schwierigkeiten zeigt, wenn es darum geht, eine moderate Lesart des Islam zu verteidigen und die Möglichkeit, die Werte einer Demokratie mit denen der muslimischen Religion zu verbinden. Eine Herausforderung, von der die nahe Zukunft des gesamten Planeten abhängt.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67w

+++ Galionsfigur der namenlosen Märtyrer

Le Figaro – Frankreich. Der Streit, in dem Asia Bibi Prophet Mohammed beleidigt haben soll, hat sich entzündet, weil sie als „Ungläubige“ angeblich einen Brunnen für muslimische Feldarbeiterinnen verunreinigt hat. Wie die Pakistanerin zur Ikone für viele andere in muslimischen Ländern Verfolgte wird, beschreibt Le Figaro: „Ein Glas Wasser, das einen Sturm des Hasses auslöst: Diese traurige Realität offenbart das Schicksal Asia Bibis. Gegen ihren Willen wird die mutige Heldin zur Galionsfigur der (zumeist muslimischen) Pakistaner, die wegen Blasphemie ins Gefängnis geworfen wurden, sowie der 150 Millionen Christen, die weltweit wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Von den Kindern Mossuls, die von denjenigen getötet wurden, die das Jonas-Grab gesprengt haben, bis hin zu den Gefangenen in Libyen, die von den Barbaren des Kalifats als Sklaven verkauft werden, bilden sie eine lange Reihe von anonymen Märtyrern.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67x

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In Estlands Kult-Theater fällt der Vorhang

Das Avantgardetheater NO99 hat überraschend bekanntgegeben, im Januar 2019 zu schließen, und damit die kulturelle Öffentlichkeit Estlands schockiert. Es würde dem eigenen künstlerischen Anspruch nicht mehr gerecht werden, begründete das Theater seine Entscheidung. Kommentatoren würdigen den ehrlichen Umgang der öffentlich finanzierten Einrichtung mit sich selbst.
https://www.eurotopics.net/de/209154/in-estlands-kult-theater-faellt-der-vorhang

+++ In Würde gestorben

Postimees – Estland. Das Theater NO99 war von vornherein zum Scheitern verurteilt, resümiert Postimees: „Wenn man die Leistung des Theaters NO99 möglichst ehrlich und objektiv bewerten will, so ist zu sagen, dass sich die Theatermacher die Last selbst aufgebürdet haben, die sich nun als zu schwer erwiesen hat. Das Ideal des Theaters war ein Paradox: Es war ein staatliches Avantgardetheater, das in der mit Steuergeldern finanzierten Pflicht stand, krampfhaft modern zu sein. Doch NO99 konnte dieses unmögliche Ideal genauso wenig erfüllen wie die Geldgeber – Kulturministerium und Steuerzahler – dies erwarten konnten. Dem Theater ist es dennoch gelungen, das konservative Lebens- und Kunstempfinden zu erschüttern und zugleich Kritikern und dem Publikum zu gefallen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67y

+++ Eine ehrliche Entscheidung

Eesti Päevaleht – Estland. Die Entscheidung des Theaters, aufzuhören, zeigt, dass es sich selbst treu bleibt, erklärt Eesti Päevaleht: „Der Staat hat für das nächste Jahr ein Budget in Höhe von 1,1 Millionen Euro für das Theaters verplant und NO99 hätte ruhig weiter vor sich hin existieren können. Allerdings spielte das Theater selbst nicht mehr so viel ein. In dieser Situation hätte es sein Repertoire ändern und statt Experimenten und dem Austesten von Grenzen sichere Kassenschlager produzieren müssen. Doch das wäre ein Verrat des eigenen Credos gewesen. Der Kampf der Rechtspopulisten gegen NO99 hat das Ende kaum beeinflusst, die Wähler von [der estnischen konservativen Volkspartei] EKRE gehörten ohnehin nie zum Publikum von NO99. Wenn es einen äußeren Faktor gibt, dann ist es der Skandal des Direktors Ojasoo, der den Nimbus von NO99 in den Augen vieler Fans zerstört hat.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/67z

 

hjs

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