Missbrauch: Wie muss katholische Kirche reagieren?

+++ Mazedonien: Abstimmung über Namensstreit-Lösung
+++ Hat Erdoğan ein Staatsbankett verdient?
+++ Wie lange kann sich Merkel noch halten?
+++ Haushaltspoker in Rom
+++ Unruhiges Schweden nach der Wahl

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Missbrauch: Wie muss katholische Kirche reagieren?

Eine von der Deutschen Bischofskonferenz in Auftrag gegebene und am Dienstag veröffentlichte Studie offenbart das ganze Ausmaß sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche in Deutschland. Mindestens 1670 Geistliche sollen sich zwischen 1946 und 2014 an Kindern und Jugendlichen vergangen haben. Kommentatoren skizzieren, wie die Kirche nun aufklären und aufarbeiten muss.
https://www.eurotopics.net/de/207199/missbrauch-wie-muss-katholische-kirche-reagieren

+++ Kirche muss Tabula rasa machen

Der Tagesspiegel – Deutschland. Nun muss die Kirche alle Verbrechen lückenlos aufklären und in einem schmerzhaften Prozess Vieles infrage stellen, fordert Der Tagesspiegel: „Kardinal Reinhard Marx … als Vorsitzender der Bischofskonferenz muss Ernst machen. Indem endlich ernsthaft über eine jahrtausendealte Machtstruktur und Sexualmoral gesprochen wird; indem endlich Schweigekartelle durchbrochen werden; indem endlich alles durchleuchtet und infrage gestellt wird: die Gemeinde- und Seelsorgearbeit, das Beichtgeheimnis – das die Weitergabe von Hinweisen verhindert hat -, der Zölibat. Geredet werden muss über Intransparenz, Hierarchie, Erniedrigung. Und zwar im Angesicht der Opfer. … Die Kirche muss dafür ihre Archive öffnen, in den Bistümern wie in den Orden, überhaupt in allen Institutionen kirchlicher Trägerschaft wie Internaten, Schulen oder Heimen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5ze

+++ Zölibat hinterfragen

Die Presse – Österreich. Entschiedenes Handeln fordert auch Kommunikationswissenschaftler Max Gottschlich in Die Presse: „Die des sexuellen Missbrauchs schuldigen Kleriker müssen – entgegen der derzeitigen Praxis – sofort und ausnahmslos in den Laienstand versetzt und vor Gericht gestellt werden. Verdächtige Täter dürfen so lang keinen kirchlichen Dienst, in welcher Form auch immer, ausüben, so lang ihr Fall nicht geklärt wurde. Es stellt sich erneut und dringlich die Frage, ob Priestern der Zölibat nicht freigestellt werden sollte. Die Möglichkeit, die eigene Sexualität frei zu leben, ist auch keine Garantie gegen sexuellen Missbrauch, aber sie dürfte immerhin erheblich die Täterquote senken, wie die Studie der Deutschen Bischofskonferenz auch zeigt: Zwar machten sich 5,1 Prozent der Diözesanpriester des sexuellen Missbrauchs schuldig, aber ’nur‘ ein Prozent der Diakone.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zf

+++ Missbrauch nicht herunterspielen!

Le Monde – Frankreich. Sexueller Missbrauch darf auf keinen Fall verharmlost werden, mahnt Stéphane Joulain, katholischer Priester und Psychotherapeut, in Le Monde: „Einige Angehörige der Kirche wollen lieber nichts wissen und nichts hören. Sie glauben, dass sexueller Missbrauch ‚doch gar nicht so schlimm ist‘. Irrtum, er ist schlimm! Wenn ein Priester den Körper eines Kindes missbraucht, verletzt er es in dessen tiefstem Inneren. Er schließt es in Leid, Scham und Schweigen ein. Er stört sein Wachstum, seine Entwicklung und seine Beziehungen. Wenn ein Priester ein Kind missbraucht, verwehrt er ihm den Zugang zur Glaubensgemeinschaft, er hindert es daran, an das Leben, an sich selbst, an den Menschen, an die Liebe und an Gott zu glauben. Wenn ein Priester ein Kind missbraucht, missbraucht er das Heiligste auf dieser Welt: das Geschenk, das wir Leben nennen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zg

+++ Es geht um Macht, nicht um Sexualität

Pravda – Slowakei. Franziskus hat davor gewarnt, Fehlverhalten ausschließlich nach heutigen Kriterien zu betrachten. Für Pravda ist dies die falsche Herangehensweise: „Der Papst irrt, wenn er sagt, dass es ungerecht sei, alte Fälle sexuellen Missbrauchs nach heutigen moralischen Standards zu beurteilen. Darum geht es auch gar nicht. Sexuelle Gewalt ist eine Frage der Macht, nicht der Sexualität. Und im Falle der Kirche ist die Macht, die vom Priester missbraucht wird, institutionell. Es geht nicht nur darum, dass irgendein Pater XY ‚es mit Kindern macht‘. Es geht nicht nur um eine bestimmte Situation irgendwo im Pfarrgarten, sondern um die Macht der Kirche über die Menschen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zh

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Mazedonien: Abstimmung über Namensstreit-Lösung

Die Bürger der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien (Fyrom) entscheiden am Sonntag über den mit Athen ausgehandelten Kompromiss im Namensstreit, laut dem das Land bald Republik Nordmazedonien heißen soll. Voraussichtlich Anfang des kommenden Jahres stimmt das griechische Parlament über den Deal ab. Kommentatoren erläutern, was für alle Seiten auf dem Spiel steht.
https://www.eurotopics.net/de/207201/mazedonien-abstimmung-ueber-namensstreit-loesung

+++ Entscheidung zwischen Europa und dem Abseits

Delo – Slowenien. Beim Referendum am Sonntag geht es um viel mehr als nur den Namen, meint Tine Kračun, Direktor des slowenischen Think Tanks Institute for Strategic Solutions in Delo: „Es ist vor allem ein Referendum darüber, ob Mazedonien seinen pro-europäischen Weg beschleunigen wird oder irgendwo im Osten ins Abseits gerät. Während sich die westlichen Staaten Mazedonien in der Nato wünschen, will auch Russland seinen Einfluss ausweiten. Russlands geostrategisches Interesse ist es, dass Mazedonien außerhalb der Nato bleibt. Auch China kann seine wirtschaftlichen Interessen leichter durchsetzen, wenn Mazedonien nicht Mitglied des euro-atlantischen Bündnisses ist.“ +++
http://www.delo.si

+++ Nicht denselben Fehler machen wie die Briten

Fokus – Mazedonien. Fokus vergleicht das Referendum über die Namensänderung mit der Brexit-Abstimmung: „Nach dem Brexit stellte sich heraus, dass vor allem die älteren und weniger informierten Bürger, die anfälliger für Manipulationen und Falschinformationen waren, für das Ausscheiden aus der EU gestimmt haben. Anders als die Briten werden sich die Mazedonier den Luxus, es sich anders zu überlegen, nicht leisten können, weil Mazedonien weder die Größe noch die wirtschaftliche Macht Großbritanniens besitzt. … Wie auch immer man am 30. September abstimmen will, kommt es also darauf an, dass man es informiert tut. Die Bürger müssen sich über das Abkommen [mit Griechenland] informieren und dann entscheiden, ob es ihre Lebensqualität zum Positiven oder zum Negativen beeinflussen wird.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zi

+++ Tsipras‘ letzte Karte

Kathimerini – Griechenland. Das Abkommen ist enorm wichtig für den griechischen Premier, erläutert Kathimerini: „Tsipras achtet darauf, wie er heute [auf der internationalen politischen Bühne] wahrgenommen wird, und schaut auch auf den Tag danach. Dies könnte erklären, warum er an dem Abkommen festhält und seine Ratifizierung im griechischen Parlament vorantreibt. Er hat in der Vergangenheit nie wirklich gegen den Willen der Mehrheit gehandelt und weiß offensichtlich sehr gut, wie teuer der Deal für ihn werden kann. Da er aber bei vielen Linken nicht mehr gut ankommt und gegenüber den Finanzmärkten seinen Einfluss verloren hat, ist dies vielleicht die einzige internationale Karte, die er noch hat. Und er wird sie in den kommenden Monaten ausspielen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zj

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Hat Erdoğan ein Staatsbankett verdient?

Anlässlich des Besuchs des türkischen Präsidenten Erdoğan in Deutschland hat Bundespräsident Steinmeier den Gast zu einem Staatsbankett im Schloss Bellevue eingeladen. Mehrere Politiker haben ihre Teilnahme abgesagt, da sie Erdoğans Politik ablehnen. Wie heikel es für Berlin sein wird, wirtschaftliche Interessen und Kritik am türkischen Präsidenten in Einklang zu bringen, beschreiben Journalisten.
https://www.eurotopics.net/de/207030/hat-erdogan-ein-staatsbankett-verdient

+++ Der deutsche Spagat

De Telegraaf – Niederlande. Berlin empfängt den türkischen Präsidenten überraschend freundlich, beobachtet der Deutschland-Korrespondent von De Telegraaf, Rob Savelberg: „Als ob alles Friede, Freude, Eierkuchen wäre. Als ob Erdoğan in der Vergangenheit nicht die Bundesrepublik als Land von ‚Faschisten‘ dargestellt und behauptet hätte, dass es in Deutschland ‚keine Meinungsfreiheit gibt‘, während er selbst zahllose Journalisten, Aktivisten und Oppositionsmitglieder ohne Anklage ins Gefängnis geworfen hat. … Es ist ein deutscher Spagat. Einerseits will man den wichtigen Handel mit der Türkei, die unter der Lira-Krise und den amerikanischen Sanktionen leidet, nicht gefährden. Andererseits bleibt die Kritik am autoritären Regime. Daher wird Kanzlerin Angela Merkel morgen auch nicht beim Staatsbankett für Erdoğan teilnehmen. “ +++
http://www.telegraaf.nl

+++ Berlin wird Ankara eher heimlich helfen

Hürriyet Daily News – Türkei. Sollte die Bundesregierung der Türkei wirtschaftlich unter die Arme greifen, wird man das wohl erst später erfahren, glaubt Hürriyet Daily News: „Erdoğan kommt zu einer Zeit nach Berlin, in der die Türkei in eine ernste wirtschaftliche Notlage geraten ist. … Höchstwahrscheinlich wird die Bundesregierung nicht mit großzügigen Angeboten kommen, um die marode türkische Wirtschaft zu retten. Nicht nur weil die deutsche Regierung sich vor öffentlichen Reaktionen fürchtet, sondern weil sie keine Regierung stärken will, die in ihren Augen noch immer deutsche Bürger als Geiseln hält. Aber es wäre nicht verwunderlich, wenn man herausfände, vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt, dass einige indirekte finanzielle Mechanismen eingeführt werden, um eine ‚harte Landung‘ der türkischen Wirtschaft zu verhindern, was deutschen Interessen widersprechen würde.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zk

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Wie lange kann sich Merkel noch halten?

Die Unionsfraktion im Bundestag hat ihren Vorsitzenden Volker Kauder abgewählt. Die Wahl gewann überraschend dessen bisheriger Stellvertreter Ralph Brinkhaus. Weil Kauder als einer der engsten Vertrauten von Angela Merkel gilt, wurde die Wahl nach dem parteiinternen Asylstreit und der Causa Maaßen als Stimmungstest für die Kanzlerin angesehen. Die sehen Kommentatoren nun als ernsthaft beschädigt an.
https://www.eurotopics.net/de/207114/wie-lange-kann-sich-merkel-noch-halten

+++ 2019 wird zum Schicksalsjahr für die Kanzlerin

Večernji list – Kroatien. Večernji list spekuliert darüber, wie lange sich Angela Merkel noch im Amt halten kann: „Es wurde geheim abgestimmt und das Resultat ist sicherlich eine Riesenohrfeige für Kanzlerin Merkel, da sie von ganzem Herzen die Wiederwahl Kauders befürwortete. Die größten deutschen Medien prognostizieren den ’sicheren Fall von Kanzlerin Merkel‘, da ihr die eigene Partei den Rücken zugekehrt habe. … Man wird Merkel schwerlich vor der Wahl zum Europaparlament 2019 stürzen können. Sollten die Christdemokraten dort eine Niederlage erleben, wird es Merkel jedoch schwer haben, eine Meuterei in der eigenen Partei zu ersticken.“ +++
http://www.vecernji.hr/

+++ Schlechte Nachrichten für Macron

Le Figaro – Frankreich. Die zunehmenden Zweifel an der Fortdauer von Merkels Kanzlerschaft sind für Macron alles andere als erfreulich, kommentiert Le Figaro: „Während ihrer zwölf Jahre im Kanzleramt wirkte die ’starke Frau Europas‘ nie so geschwächt, so machtlos. Sie steckt im Sumpf ihrer Koalition fest und wird innerhalb ihrer eigenen Partei bedroht. Die gesamte traditionelle politische Klasse ist durch den zunehmenden Zuspruch für die AfD gelähmt. … Wird Angela Merkel die ihr verbleibenden drei Jahre noch durchhalten? Oder wird sie als Opfer einer Palastrevolution innerhalb der CDU fallen? Eines ist sicher: Für Emmanuel Macron sind dies keine guten Neuigkeiten. Denn all diejenigen, die die Kanzlerin derzeit in Bedrängnis bringen, beäugen ihre europäischen Vorstellungen sehr kritisch.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zl

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Haushaltspoker in Rom

Italiens neue Regierung muss bis zum heutigen Donnerstag ihre Haushaltsplanung an die EU-Kommission übermitteln. Im Entwurf peilt der parteilose Finanzminister Giovanni Tria ein Defizit von 1,8 Prozent des Bruttoinlandsprodukts an. Die Regierungsparteien wollen hingegen 2,4 Prozent, um ihre teuren Wahlversprechen durchzusetzen. Italiens Presse ist skeptisch.
https://www.eurotopics.net/de/207200/haushaltspoker-in-rom

+++ Italien steuert auf Unheil zu

Corriere della Sera – Italien. Indem sie Finanzminister Tria immer weitere Zugeständnisse bei der Defizitgrenze abzuringen versuchen, spielen Lega und Cinque Stelle mit dem Schicksal der Nation, schimpft der Kolumnist Antonio Polito in Corriere della Sera: „Die Forderung, die Defizitgrenze auf 2,4 Prozent anzuheben, ist eine Kampfansage an Brüssel, das ein so hohes Defizit kaum akzeptieren kann. Es ist aber vor allem der Versuch, den Finanzminister mit dem Rücken zur Wand zu stellen, ihn zu beugen, in der Hoffnung, dass er nicht zerbricht und nicht zurücktritt. Sollte er zurücktreten, wäre Italien einem perfekten Sturm auf den Märkten ausgesetzt, und es ist keineswegs sicher, dass die Regierung diesen überleben würde. Eine paradoxe Situation, bei der es um Kopf und Kragen geht – der Regierung, aber auch Italiens.“ +++
http://www.corriere.it

+++ Defizit nicht für Wahlgeschenke verschleudern

Il Giornale – Italien. Gegen ein höheres Defizit hat Alessandro Sallusti, Chefredakteur von Il Giornale, nichts einzuwenden, es kommt aber darauf an, wie es finanziert und wofür es verwendet wird: „Die Cinque Stelle drängen auf ein höheres Defizit nach dem Vorbild des französischen Präsidenten Macron, der ein Defizit von 2,8 Prozent angekündigt hat. ‚Wenn Macron es tut, können wir das auch‘, sagte Cinque-Stelle-Chef Di Maio. Dabei vergisst er zwei grundlegende Dinge. Erstens, dass Italien eine Staatsverschuldung hat, die anderthalb Mal so hoch ist wie die Frankreichs. Zweitens schlägt Macron im Gegenzug zu einer drastischen Steuersenkung (25 Milliarden Euro) eine drastische Verringerung der öffentlichen Ausgaben vor, um das Wachstum zu fördern. Das ist genau das Gegenteil von dem, was die Fünf Sterne tun wollen, deren Rezept umgekehrt und rezessiv ist: mehr Steuern zur Finanzierung von Manna aus dem Wohlfahrtshimmel.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zm

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Unruhiges Schweden nach der Wahl

Nach der Wahl brodelt es in Schweden: Die Vorsitzende der Christdemokraten, Ebba Busch Thor, hat sich bereit erklärt, auf Unterstützung durch die rechtspopulistischen Schwedendemokraten zu setzen, um eine Regierungsmehrheit zu bekommen. Gleichzeitig macht ein Schreiben in der Regierungskanzlei die Runde, das zum Boykott einer Regierung aufruft, der die Rechten angehören. Schwedens Journalisten haben ein ungutes Gefühl.
https://www.eurotopics.net/de/207205/unruhiges-schweden-nach-der-wahl

+++ Selbstherrliche Bürokraten untergraben Demokratie

Göteborgs-Posten – Schweden. Das Schreiben ruft Mitarbeiter dazu auf, eine Regierung, der die Schwedendemokraten angehören, mit Verweis auf das Abweichen von den ‚Wertgrundlagen der Regierungskanzlei‘ zu sabotieren. Göteborgs-Posten ist beunruhigt: „Das Schreiben zeigt deutlich, wie sich die Vorstellung von Wertgrundlagen in die Demokratie hineingefressen hat. … Das macht den Weg frei für politischen Aktivismus auf Angestelltenebene. Die Bürokratie schafft sich auf diese Weise eine Möglichkeit, sich über den Volkswillen und dessen Repräsentanten hinwegzusetzen. Die Wertgrundlagen-Ideologie ist einem Rechtsstaat fremd. … Es ist eine gefährliche Entwicklung. Wer in der Praxis keinen Machtwechsel toleriert, hat begonnen, in autoritärer Richtung zu denken. In einer demokratischen Gesellschaft kann man die Regierung wechseln, ohne dass selbstherrliche Bürokraten den Volkswillen unterlaufen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zn

+++ Nicht den Pakt mit dem Teufel eingehen

Aftonbladet – Schweden. Aftonbladet hingegen sorgt sich eher davor, dass die bürgerliche Allianz tatsächlich einknickt und ihre früheren Versprechen für die Macht opfert: „Es ist schon lustig, wie schnell das Pendel schwingen kann. Vor der Wahl [in deren Ergebnis weder der bürgerliche noch der rot-grüne Block eine absolute Mehrheit erreichte] war Ebba Busch Thor sehr deutlich in ihrem Nein zur Zusammenarbeit mit den Schwedendemokraten. Dann landeten die Stimmzettel in der Wahlurne, der rot-grüne Block ist nun minimal größer als die bürgerliche Allianz. … Die Macht scheint für die Parteien der Allianz in greifbarer Nähe. Die Frage ist: Werden sie den Weg beschreiten, der geradewegs in die Dunkelheit führt?“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5zo

 

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