Machtkampf bei Ryanair

+++ Italien: Schaden neue Gesetze der Wirtschaft?
+++ Will Musk Tesla wirklich von der Börse nehmen?
+++ Panne in Estland: Eurofighter feuert Rakete ab
+++ Schulanfang – Schluss mit lustig?
+++ Serbiens Präsident vergleicht Kroatien mit Hitler
+++ Spott über Burkaträgerinnen: Johnson in der Kritik

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Machtkampf bei Ryanair

Nach dem Streik des Kabinenpersonals wollen nun auch die Ryanair-Piloten in Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Belgien und Irland am Freitag die Arbeit niederlegen. In ganz Europa werden die Flüge für 55.000 Kunden ausfallen, teilte die Billig-Fluglinie mit. Journalisten stellen sich hinter die Beschäftigten und loben den kollektiven Kampf für bessere Arbeitsbedingungen.
https://www.eurotopics.net/de/203643/machtkampf-bei-ryanair

+++ Tarifvertrag ist überfällig

Der Tagesspiegel – Deutschland. Für den Tagesspiegel ist es nur verständlich, dass sich die Piloten wehren: „Sie verdienen nicht nur deutlich weniger als ihre Kollegen bei tarifgebundenen Airlines. Oft haben sie gar keinen arbeitsrechtlichen Schutz. Auf dem Papier arbeiten viele als Selbstständige, die von Ryanair angeheuert werden. Die Airline führt für sie keine Sozialversicherungsbeiträge ab und kann auch jederzeit den Einsatzort ändern. … Ein Tarifvertrag mit vernünftigen Konditionen ist daher überfällig. Dass es geht, zeigt die Konkurrenz, etwa Easyjet. Das Unternehmen schafft es, günstige Flüge anzubieten und dennoch seinen Beschäftigten Tarifgehälter zu zahlen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5ni

+++ Wird der Wettlauf Richtung Abgrund gestoppt?

Aftonbladet – Schweden. Aftonbladet sorgt sich, dass Arbeitsbedingungen wie bei Ryanair sich immer stärker verbreiten: „Die schwedischen Piloten von Ryanair haben keinen Anspruch auf eine vertragliche Rente, Krankengeld und schwedische Arbeitszeitregelungen und wollen mit dem Arbeitgeber Tarifverträge abschließen. Der Arbeitgeber ist daran aber nicht interessiert. … Ähnliches zeichnet sich auf dem gesamten Arbeitsmarkt ab. Der ungleiche Wettbewerb wird schlimmer, immer weniger Arbeit wird durch Tarifverträge abgedeckt, und wir sehen, wie durch Sozialdumping ganze Branchen zusammenbrechen. Unterschiedliche Standorte werden gegeneinander ausgespielt, Mitarbeiter gegen Mitarbeiter, im Wettlauf Richtung Abgrund. Gewerkschaftliche Organisation und Zusammenarbeit sind die besten Instrumente, um angemessene Gehälter, gute Arbeitsplätze und faire Arbeitsbedingungen zu erreichen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nj

+++ Verbraucher und Angestellte Seite an Seite

La Vanguardia – Spanien. In Spanien, wo im Juli das Kabinenpersonal von Ryanair streikte, haben sich betroffene Passagiere in einem Verband zusammengeschlossen, um gemeinsam Entschädigungen einzuklagen. Kollektive Aktionen wie diese könnten das Geschäft der Lowcost-Anbieter verändern, hofft La Vanguardia: „Sollte der Aufstand der Verbraucher wirklich Erfolg haben, könnte er zum entscheidenden Faktor bei der Entwicklung der Billigfluglinien werden und sie zur Verbesserung ihrer Angebote zwingen. Das könnte freilich auch den Nebeneffekt steigender Preise haben, da für ein besseres Angebot auch das Personal besser bezahlt werden muss. … Die Summe aus beiden Bewegungen – der Verbraucher und des Personals – zwingt zur Evolution des Konzepts der Billigflüge und der Firmenstrategien ihrer Anbieter.“ +++
http://www.lavanguardia.es

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Italien: Schaden neue Gesetze der Wirtschaft?

Italiens Regierung hat ein Gesetzespaket verabschiedet, welches die Arbeitsmarktreformen der Vorgängerregierung teilweise wieder aufhebt. So werden etwa Lockerungen beim Kündigungsschutz zurückgenommen und die Verlagerung von Produktionen ins Ausland unter Strafe gestellt. Es ist das erste große Projekt der Koalition aus Cinque Stelle und Lega. Italiens Presse lässt kein gutes Haar daran.
https://www.eurotopics.net/de/204423/italien-schaden-neue-gesetze-der-wirtschaft

+++ Wie im Kindergarten

La Repubblica – Italien. So vergrault man die Wirtschaft, sorgt sich La Repubblica: „Eine seriöse und verantwortungsbewusste Regierung hat die Pflicht, einen neuen Sozialpakt mit der Geschäftswelt auszuhandeln. Sie hat nicht das Recht, diese wie eine Art Unterwelt aus lauter Cowboys zu behandeln. … Sie muss Großprojekte unterstützen, nicht sabotieren. Ohne Unternehmen gibt es kein Wachstum und keine Arbeit. Und jedes Unternehmen, das Italien verlässt, ist kein Grund zur Freude, sondern zur Trauer. Leider entgeht all dies den Cinque Stelle, die immer noch im Kindergarten der glücklichen Wachstumsrücknahme, des Antikapitalismus und des Anti-Establishment verloren scheinen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nk

+++ Euro-Austritt durch die Hintertür

Corriere della Sera – Italien. Corriere della Sera warnt vor noch drastischeren Folgen für Italien: „Es ist nicht verwunderlich, dass in den vergangenen Tagen die Zinssätze gestiegen sind, was das wachsende Misstrauen der Investoren zeigt, die der Regierung Geld leihen sollten, um ihre Wirtschafts- und Arbeitspolitik zu finanzieren. Die Kosten der Reformen müssen quantifiziert werden und ihre Finanzierung im Bereich des Machbaren sein. Das erwarten die Märkte. Das ist man den Bürgern schuldig. Es sei denn, es gibt jemanden bei der Lega oder den Cinque Stelle, der im Grunde auf eine Panne auf den Märkten hofft. Eine Finanzkrise, die die Kreditströme nach Italien stoppt. Dies könnte der erste Schritt zur Kontrolle des Kapitalverkehrs und zur Verstaatlichung der Banken sein, um die Bürger zur Finanzierung der öffentlichen Schulden zu zwingen. Ein Schritt, der es unvermeidlich machen würde, den Euro zu verlassen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nl

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Will Musk Tesla wirklich von der Börse nehmen?

In einem Tweet hat Tesla-Chef Elon Musk kundgetan, er überlege sein Unternehmen von der Börse zu nehmen. Die Folge: Der Tesla-Aktienkurs ging kräftig nach oben und die US-Börsenaufsicht trat auf den Plan. Sie erkundigte sich bei Tesla, ob die Mitteilung den Tatsachen entspreche und warum sie über Twitter lanciert worden sei. Rätselraten um den Tweet auch in den Kommentarspalten.
https://www.eurotopics.net/de/204424/will-musk-tesla-wirklich-von-der-boerse-nehmen

+++ Der Qual ein Ende bereiten

Tages-Anzeiger – Schweiz. Die Idee, Tesla von der Börse zu nehmen, ist nicht so verrückt, wie sie scheint, erklärt der Tages-Anzeiger: „Analysten, Journalisten und mit ihnen viele Anleger erwarten an der Börse regelmässige Erfolge von Quartal zu Quartal. Dazu kommt die Möglichkeit, an der Börse via Leerverkäufe auch auf den Misserfolg einer Firma zu wetten. Das ist nicht nur für Musk, sondern für viele Unternehmer – in seinen Worten – ‚eine Qual‘. Statt sich über unternehmerische Fortschritte zu freuen (oder, was im Fall Tesla oft genug vorkommt, unternehmerische Pannen zu beheben), müssen Firmenchefs den Anlegern oft nur die Achterbahnfahrten des Börsenwerts erklären.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nm

+++ Der Showmaster weiß, wie er Aufmerksamkeit erhält

NRC Handelsblad – Niederlande. Hinter Musks Tweet steckt Methode, stellt NRC Handelsblad fest: „Immer wenn Musk schlechte Publizität hat, kann man davon ausgehen, dass er mit irgendetwas Spektakulärem kommt. … Die Ankündigungen von Musk sind nicht immer zuverlässig. Er verpasst Deadlines und verfolgt seine Versuchsballons nicht weiter. … Aber er ist eben gleichzeitig auch Elon Musk, einer der einflussreichsten Unternehmer der Welt, der unwahrscheinlich viel erreicht hat und besonders innovative Unternehmen leitet. (Allerdings hat Tesla noch nie Gewinn gemacht.) Immer wieder inszeniert er seine eigene spektakuläre Show, die die Welt fasziniert anschauen muss. Und bei der längst nicht alles so ist, wie es scheint.“ +++
http://www.nrcmedia.nl

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Panne in Estland: Eurofighter feuert Rakete ab

Ein spanischer Nato-Kampfjet hat versehentlich eine Rakete über Estland abgefeuert. Die estnischen Streitkräfte teilten mit, der Eurofighter habe den scharfen Flugkörper mit bis zu zehn Kilogramm Sprengstoff am Dienstag unbeabsichtigt im Luftübungsgebiet nahe der südestnischen Stadt Otepää abgeschossen. Nun wird nach ihm gesucht. Estnische Medien sind nach dem Vorfall beunruhigt.
https://www.eurotopics.net/de/204422/panne-in-estland-eurofighter-feuert-rakete-ab

+++ Wehe, eine Rakete verirrt sich nach Russland

Postimees – Estland. Für Postimees ist der Zwischenfall alles andere als harmlos: „Wir sind ein sogenannter Frontstaat und jede Nachricht aus dem militärischen Bereich verursacht Unwohlsein. … Leider lassen sich solche Unfälle nie komplett ausschließen, die kommen beim Militär immer wieder mal vor. Nichtsdestotrotz müssen Estland und die anderen baltischen Staaten in Zusammenarbeit mit dem Nato-Hauptquartier und den Alliierten gewährleisten, dass das Fehlerrisiko so gering wie möglich ist. Die baltischen Staaten sind geografisch so klein und wenn sich die Rakete in den Hof des östlichen Nachbars ‚verirrt‘, kann dies böse enden. Welchen Schaden würde dies wohl in den Beziehungen zu Russland anrichten?“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nn

+++ Jetzt erst recht fliegen

Eesti Päevaleht – Estland. Die Übungsflüge der Nato im Baltikum zu reduzieren, wäre die falsche Konsequenz, warnt Eesti Päevaleht: „Die Gründe der Unfälle sind im Detail immer unterschiedlich, generell kann man aber sagen, dass die häufigsten Gründe sind: mangelhafte Vorbereitung des Personals (zum Beispiel zu wenige Flugstunden), veraltete Maschinen, Wartungsfehler oder Sparmaßnahmen. Anders gesagt: Um solche Vorfälle zu vermeiden, muss man Übungsflüge nicht zusammenstreichen, sondern öfter durchführen. Was genau am Dienstag den Vorfall verursacht hat – der Mensch, die Technik oder beides -, werden Experten hoffentlich bald klären. Und damit das Vertrauen in die Nato nicht leidet, sollten die Ergebnisse nicht nur dem Militär vorbehalten sein, sondern auch der Öffentlichkeit mitgeteilt werden“. +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5no

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Schulanfang – Schluss mit lustig?

Für viele Kinder ist er ein großes Abenteuer, für manche jedoch auch ein Grund zum Fürchten: der erste Schultag. In ganz Europa beginnt für Erstklässler in den kommenden Tagen und Wochen die Schulzeit. Journalisten in verschiedenen Ländern beschreiben, wie sehr das Kinder und Eltern unter Stress setzen kann und um wen man sich am meisten sorgen muss.
https://www.eurotopics.net/de/204421/schulanfang-schluss-mit-lustig

+++ Benachteiligte Kinder mehr unterstützen

Iltalehti – Finnland. Zum Schulbeginn in Finnland sorgt sich Iltalehti um die Bildung der Kleinsten: „Laut Statistik lernen von den 61.000 Erstklässlern mehr als 6.000 in den neun folgenden Schuljahren nicht ausreichend Lesen, um danach die Ausbildung fortsetzen zu können. … Die Familien, die Schulen und die Gesellschaft müssen dafür sorgen, dass die Kinder lesen lernen. Die Eltern können zum Beispiel den Wortschatz ihrer kleinen Kinder erweitern, indem sie ihnen abends Gutenachtgeschichten vorlesen und auch die Jungs zum Lesen ermutigen. Die Gesellschaft wiederum sollte Schulen und Kindergärten unterstützen, die in Stadtteilen liegen, in denen viele Einwanderer und Arbeitslose wohnen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5np

+++ Es muss nicht immer das Abitur sein

Frankfurter Allgemeine Zeitung – Deutschland. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beobachtet einen zunehmenden schulischen Leistungsdruck: „Bildung … ist die Voraussetzung für sozialen Aufstieg. In Akademikerkreisen gilt die negative Variante dieser Formel: Ohne hinreichende Qualifikation, so die Befürchtung, drohe der gesellschaftliche Abstieg. Und mit ‚hinreichend‘ ist gemeint, dass auch die nächste Generation einen Hochschulgrad, zumindest aber das Abitur erreichen muss. Dabei ist bekannt, dass andere Abschlüsse und Bildungswege ebenfalls zu einer erfolgreichen Berufslaufbahn und womöglich eher zu einem zufriedenen Leben führen können. Das erkennen die allermeisten Mütter und Väter auch an – allerdings nur, solange es nicht um die eigenen Kinder geht. Die sollen doch bitte schön Abitur machen.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nq

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Serbiens Präsident vergleicht Kroatien mit Hitler

Serbiens Präsident Aleksandar Vučić hat Kroatien mit Nazi-Deutschland verglichen. Er sagte: „Hitler wollte eine Welt ohne Juden, Kroatien ein Kroatien ohne Serben“. Anlass war die Gedenkfeier zum Jahrestag der Militäraktion Oluja (Gewittersturm), bei der kroatische Truppen 1995 die serbisch besetzten Landesteile zurückeroberten. Kommentatoren in Kroatien und Serbien beobachten, dass die Vergangenheit noch lange nicht ruht.
https://www.eurotopics.net/de/204195/serbiens-praesident-vergleicht-kroatien-mit-hitler

+++ Siegesfeier beleidigend für Serbien

Danas – Serbien. Über die Feierlichkeiten in Kroatien zeigt sich die serbische Zeitung Danas empört: „In ganz Europa wird der 8. Mai (im Westen) bzw. 9. Mai (in Russland und Serbien) als Siegestag am Ende des Zweiten Weltkriegs gefeiert. Aber nicht im Stile von: ‚Da haben wir die Deutschen aber niedergemacht‘, sondern als Sieg gegen ein nationalsozialistisches Regime, das es verdient hatte, besiegt zu werden. Wenn Kroatien den Tag seines Sieges im Stile von: ‚Da haben wir die Serben aber vermöbelt‘ feiert, ist das inakzeptabel und degradierend für Serbien. Egal, wer angefangen hat und mehr oder weniger Schuld hat. … Man kann sich nicht mit denen verbrüdern, die 23 Jahre nach dem Sieg und der Erfüllung ihrer politisch-nationalen Ziele (zum Preis der Vertreibung einer ganzen Minderheit) weiterhin diejenigen ungemindert hassen, die besiegt und zu bedauern sind.“ +++
http://www.danas.rs

+++ Vučićs wahres Problem heißt Kosovo

Večernji list – Kroatien. Mit seinen Tiraden gegen Kroatien will der serbische Präsident Vučić nur ablenken, analysiert Večernji list: „Vučićs Problem sind nicht Kroatien und die Kroaten, sondern das Kosovo und die Albaner. Sehr symbolisch, denn der Zerfall Jugoslawiens begann de facto im Kosovo, Ende der 1980er Jahre, als klar wurde dass selbst ein Staat wie Jugoslawien nicht im Stande war, die rebellischen Albaner im Kosovo zu kontrollieren. Als Milošević mit der Vertreibung von Millionen Albanern das Problem lösen wollte, bombardierte die Nato 1999 Serbien. Seitdem wird das Problem immer größer, das nun Vučić in den Schoss fiel. Es ist ironisch, dass so ein großer Serbe wie Vučić am Ende wohl den Staatsvertrag mit Priština wird unterschreiben müssen, den die Serben auf ewig verdammen werden.“ +++
http://www.vecernji.hr/

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Spott über Burkaträgerinnen: Johnson in der Kritik

Nach seinen umstrittenen Äußerungen über vollverschleierte Frauen (sie ähnelten „Briefkästen“ und „Bankräubern“) gerät der britische Ex-Außenminister Boris Johnson innerparteilich immer mehr unter Druck. Mehrere Tory-Spitzenpolitiker, darunter Regierungschefin Theresa May, fordern eine Entschuldigung. Johnson lehnt dies ab. Zu Recht?
https://www.eurotopics.net/de/204346/spott-ueber-burkatraegerinnen-johnson-in-der-kritik

+++ Frauen kriminalisiert und entmenschlicht

The Evening Standard – Großbritannien. Boris Johnson muss sich ohne Wenn und Aber entschuldigen, fordert Kolumnist Matthew d’Ancona in The Evening Standard: „Mit zwei billigen Gags hat es Johnson geschafft, jene, die er nach eigenen Angaben verteidigen wollte [ein Burka-Verbot wie in Dänemark lehnte er in seinem Text ab], sowohl zu kriminalisieren als auch zu entmenschlichen. … Er erniedrigte muslimische Frauen auf ziemlich eindeutige Weise, indem er Umgangssprache verwendete, die an beiläufigen Spott auf der Straße oder im Pub erinnert. Dieses rhetorische Mittel ist ebenso raffiniert wie verwerflich. … Daher ist es dringend notwendig, dass er sich ohne Einschränkung für die Schande entschuldigt, die er über seine Partei gebracht hat. Es ist äußerst wichtig, dass das nicht als einfacher ‚Ausrutscher‘ abgetan wird.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nr

+++ Kolumne war ein Plädoyer für die Freiheit

The Daily Telegraph – Großbritannien. The Daily Telegraph, wo Johnson seine Kolumne zum dänischen Verschleierungsverbot veröffentlicht hatte, verteidigt den Ex-Außenminister: „Die meisten vernünftig denkenden Menschen werden in dem Artikel, den der Ex-Minister mit dem üblichen Schwung verfasste, eine Verteidigung der Rechte muslimischer Frauen sehen, sich so zu kleiden, wie sie wollen. Johnson – und auch viele andere – sind jedoch besorgt, dass diese Frauen sich oft nicht so kleiden, wie es ihnen gefällt, sondern wie es von ihrer Umgebung verlangt wird. Man möchte meinen, dass jene, denen Frauenrechte wichtig sind, einige dieser Bedenken teilen würden. Andernfalls würde man zumindest erwarten, dass liberal gesinnte Menschen Johnson für seine Verteidigung der Religionsfreiheit loben, auch wenn sie anscheinend keinen großen Wirbel machten, als andere EU-Länder die Burka verboten.“ +++
https://www.eurotopics.net/kurz/5nt

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