Darf man die DNA von Embryos verändern?

+++ Diesel-Gipfel: Bleibt die Revolution aus?
+++ Italiens umstrittener Militäreinsatz vor Libyen
+++ Macron verliert weiter an Zustimmung
+++ Polnische Reparationsforderungen an Deutschland?
+++ Sollte es Musikfestivals nur für Frauen geben?

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Darf man die DNA von Embryos verändern?

Erstmals ist es Wissenschaftlern gelungen, gezielt ein defektes Gen bei menschlichen Embryonen zu entfernen und zu ersetzen. Das Forscherteam vom Zentrum für Zell- und Gentherapie in Portland weist damit möglicherweise den Weg in eine Zukunft, in der bestimmte Krankheiten bereits im Embryo geheilt werden. Europas Kommentatoren diskutieren, wie weit man dabei gehen darf.
http://www.eurotopics.net/de/183796/darf-man-die-dna-von-embryos-veraendern

+++ Wer will nicht ein gesundes Baby?

Financial Times – Großbritannien. Financial Times hält die Forschung für
gut und richtungsweisend: „Kritiker warnen vor einem Dammbruch: Technologie, die aus medizinischen Gründen entwickelt wurde, könnte später für fragwürdige Zwecke eingesetzt werden, wie etwa die Schaffung von Designer-Babys mit verbesserten athletischen Fähigkeiten, höherer Intelligenz und schönerem Aussehen. Das Argument rechtfertigt strenge Kontrollen, um derartigen Missbrauch zu verhindern. Es darf aber nicht als Grund dienen, Forschungstätigkeit zu unterbinden, deren Ziel es ist, menschliches Leid zu lindern. … Die Zahl der Nutznießer ist vielleicht zunächst noch klein. Doch auf lange Sicht verspricht die Technologie so viel, dass die Gesellschaft einen Rahmen für ihre klinische Weiterentwicklung schaffen muss. Gesunde Babys sind schließlich ein hehres Ziel.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3dt

+++ Erinnern wir uns an Ikarus

El Mundo – Spanien. Der Mensch muss aufpassen, dass er nicht zu weit geht, mahnt El Mundo: „Der Drang, den Göttern nachzueifern, hat die Menschheit immer wieder dazu getrieben, scheinbar Unerreichbares zu verwirklichen. Doch, wie uns die Sage von Ikarus lehrt: Alles hat seine Grenzen. Ikarus’ wächserne Flügel erlaubten ihm zwar das Fliegen. Doch in seinem grenzenlosen Ehrgeiz näherte er sich der Sonne so sehr, dass sie schmolzen und Ikarus ins Meer stürzte. … Wir glauben, dass Genveränderung und -selektion erlaubt sein sollten, sofern dadurch im Rahmen der Biotechnologie Krankheiten wie Alzheimer gelindert werden können. Doch unter keinen Umständen darf das in abartige Praktiken wie die Eugenik oder Erzeugung von Designerbabys münden, die bislang noch Science Fiction sind und es auch immer bleiben müssen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3du

+++ Wenn die Tür erst mal geöffnet ist…

La Croix – Frankreich. Es müssen nun schnell klare Regeln her, fordert La Croix: „Die in Oviedo ausgehandelte Bioethikkonvention [des Europarats von 1997], die von den meisten [Mitglieds-]Ländern unterzeichnet wurde, erlaubt Eingriffe in das menschliche Erbgut nur dann, wenn diese nicht darauf abzielen, eine Veränderung des Genoms von Nachkommen herbeizuführen. Und genau darum geht es hier. Die Risiken solcher Eingriffe müssen ernsthaft abgewägt werden: Das Genom gehört zu unserem Erbe und muss geschützt werden. Es ist schließlich bekannt, wie schwierig es ist, eine einmal geöffnete Tür wieder zu schließen. Es muss schnellstens ein Rahmen für die Anwendung dieser Technologie geschaffen werden, der ihre Nutzung auf medizinische Zwecke begrenzt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3dv

+++ Nicht vorschnell verteufeln

Neue Zürcher Zeitung – Schweiz. Die Angst vor Designer-Babys ist kein Grund, die Forschung zu verdammen, warnt die Neue Zürcher Zeitung: [ „B]ei den derzeitigen Forschungsbemühungen geht es nicht um die Optimierung des Menschen, sondern darum, Krankheiten zu heilen und Leid zu verhindern. Aus Angst vor dem Potenzial der Technik die ganze Forschung zu verteufeln, wäre ähnlich unangebracht, wie das Internet zu verdammen, weil darüber Unwahrheiten verbreitet oder Terrorakte geplant werden können. Mit jeder technischen Errungenschaft kann man grossen Nutzen, aber auch grossen Schaden anrichten. Deshalb ist es wichtig, die Risiken im Auge zu behalten und gemeinsam zu definieren, unter welchen Bedingungen ein Eingriff ins Erbgut gerechtfertigt ist, aber auch, wann man das Experiment überhaupt wagen darf, einen genveränderten Embryo in eine Frau einzusetzen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3dw

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Diesel-Gipfel: Bleibt die Revolution aus?

Der Berliner Diesel-Gipfel von Politik und Autobauern ist mit einem Ergebnis zu Ende gegangen, das besonders Verbraucherschützer als mager kritisieren. Die Autobauer, die über Jahre Abgaswerte manipulierten, sollen nur die Software und nicht die Hardware ihrer Fahrzeuge nachrüsten. Es wird nun mal keine Auto-Revolution in Deutschland geben, bemerken Kommentatoren und betonen, dass nicht nur die Hersteller, sondern auch die einzelnen Fahrer Schuld an der Umweltverschmutzung tragen.
http://www.eurotopics.net/de/183703/diesel-gipfel-bleibt-die-revolution-aus

+++ Am Auto wird nicht gerüttelt

Lidové noviny – Tschechien. Die Deutschen lassen sich ihr Auto nicht so einfach nehmen, glossiert Lidové noviny den Diesel-Gipfel in Berlin: „Seit Karl Benz leben die Deutschen mit dem Auto. Der fahrbare Untersatz verkörpert Deutschland mit allem Bösen (Hitlers Volkswagen) und allem Guten (freie Fahrt auf den Autobahnen). Autos sind Teil der Identität. An ihnen hängen eine Million Arbeitsplätze. Wenn es hart auf hart kommt, wird das Auto überleben, keine Angst! Der Diesel-Gipfel brachte lediglich ein Software-Update für fünf Millionen Autos. Das ist nicht der Rede wert. … Die Deutschen haben manchmal abenteuerliche Einfälle. Sie vollziehen eine Energiewende oder öffnen ihre Grenzen für alle. Aber am Auto rütteln nicht mal die Grünen.“ +++
http://www.eurotopi
cs.net/kurz/3dx

+++ Wir alle tragen Verantwortung

Die Presse – Österreich. Für die schadstoffbelastete Luft ist außer den Autokonzernen noch jemand anderes verantwortlich, meint Die Presse: „[D]er Autofahrer selbst – also wir alle. Seit 1990 hat sich die Pkw-Fahrleistung in Österreich um mehr als ein Drittel auf knapp 80 Milliarden Personenkilometer erhöht. Sie ist damit deutlich stärker gestiegen, als die Bevölkerung im gleichen Zeitraum zugenommen hat. Hinzu kommt, dass die Autos dabei auch immer größer und schwerer wurden. Zum Teil war die erhöhte Sicherheit dafür der Grund, zum Teil auch Modetrends wie SUVs. Und wer sich jeden Tag mit zwei Tonnen durch die Großstadt staut, braucht sich nicht zu wundern, dass Abgase zum Problem werden. Eigenverantwortung bedeutet schließlich auch, dass man sich der Folgen des Handelns bewusst ist, selbst wenn diese einen gar nicht direkt treffen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3dy

+++ Tesla könnte Europäern das Genick
brechen

Sme – Slowakei. Die Slowakei ist, was die Produktion pro Kopf betrifft, der weltweit größte Autobauer. Sme macht sich Sorgen, dass die Volkswirtschaft des Landes durch die Dieselkrise in Schieflage gerät: „Beim Übergang zum Elektroauto hat Europa einen Rückstand, der ihm das Genick brechen könnte. Tesla beginnt zu einer ernsthaften Konkurrenz zu werden. Angesichts der großen Abhängigkeit der slowakischen Wirtschaft von der Automobilindustrie ist die Tatenlosigkeit der Regierung sträflich. Wenn Entwicklung und Bau von Elektroautos nicht unterstützt werden, droht unserem Land eine veritable Wirtschaftskrise. Der Premier jedoch schweigt und mit ihm andere Verantwortliche. Es wird Zeit, dass sich das ändert.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3dz

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Italiens umstrittener Militäreinsatz vor Libyen

Italiens Parlament hat für einen Militäreinsatz vor der libyschen Küste gestimmt. Mit ihm soll die libysche Küstenwache bei der Bekämpfung der Schleuserkrim
inalität unterstützt werden. Einige Kommentatoren sehen mit dem Einsatz das Asylrecht verletzt. Andere betonen, dass er ohne Investitionen in Libyens Wirtschaft nur ein Tropfen auf den heißen Stein bleibt.
http://www.eurotopics.net/de/183797/italiens-umstrittener-militaereinsatz-vor-libyen

+++ Asylbewerbern wird letzter Weg abgeschnitten

Huffington Post Italia – Italien. Mit der Abwehr von Flüchtlingsbooten schon in libyschen Gewässern verletzt Italien das Asylrecht, wettert Huffington Post Italia: „Ein klares Beispiel für Neokolonialismus aus propagandistischen Gründen, mit dem Ziel, den Flüchtlingsstrom im Mittelmeer wenn möglich auf null zu reduzieren. … Wenn die Operation gelingt, kann unsere Regierung triumphieren und sagen, man habe, wie in der Türkei, den Asylbewerbern den letzten Weg abgeschnitten, sie gelangen nicht mehr nach Italien, sie können nicht mehr gerettet werden. Welch ein Sieg! Doch auf den Booten sitzen Migranten und keine Schleuser. Wo würden d
ie Migranten denn enden, die nach Libyen zurückgeschickt werden? In Lagern, die von Milizen verwaltet werden. Zentren, in denen die schlimmsten Gewalttaten verübt werden und gefoltert wird.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e0

+++ Nur Militär schicken reicht nicht

Frankfurter Allgemeine Zeitung – Deutschland. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist der Beschluss des Parlaments nur ein Tropfen auf den heißen Stein: „[D]ie italienische Militärpräsenz vor Libyens Küste wird den Schleppern die Arbeit erschweren. Eine Lösung ist [der Beschluss] nicht. Dazu ist mehr erforderlich: In Libyen muss eine Regierung herrschen, die sich durchsetzen kann; den Schleppern und den NGOs ist das Handwerk zu legen; in dem reichen Land könnte zwischen der Subsahara und der Mittelmeerküste in einen Korridor investiert werden, in dem Industrien und Arbeitsplätze entstehen, so dass die Auswanderer dort aufgefangen werden.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e1

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Macron verli
ert weiter an Zustimmung

Die Umfragewerte des französischen Präsidenten befinden sich weiter im Fall. Einer am Donnerstag veröffentlichten YouGov-Umfrage zufolge erhält Macron nur noch 36 Prozent Zustimmung, 49 Prozent beurteilen seine Arbeit als negativ. Bereits im Juli hatte das Meinungsforschungsinstitut Ifop ihm schlechte Umfragewerte attestiert. Sollte der Präsident über einen Kurswechsel nachdenken?
http://www.eurotopics.net/de/183118/macron-verliert-weiter-an-zustimmung

+++ Ungerechtigkeitsgefühl macht sich breit

Libération – Frankreich. Macron muss seinen Kurs korrigieren, fordert Libération: „Man kann selbstverständlich nicht auf Neuerungen im politischen Leben drängen und dann bei der ersten Veränderung meckern. … Die bisher ergriffenen Maßnahmen lassen allerdings ein Gefühl sozialer Ungerechtigkeit aufkommen, das nach der Sommerpause, wenn es um die Reform des Arbeitsrechts geht, wie ein Bumerang zurückkommen könnte. Es sind dringend Korrekturen vorz
unehmen. Macrons Vorgänger wissen, welchen Preis ein misslungener erster Sommer hat. François Hollande hat sich nie davon erholt. Wer sich mit Jupiter vergleicht, geht eben das Risiko ein, bei einem Sturz von sehr weit oben zu fallen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e2

+++ Kritische Medienberichte sind unerwünscht

Mozgástér – Ungarn. Macron will seinem Popularitätsverlust mit einer offensiven Medienpolitik gegensteuern, erklärt Politologe Zoltán Kiszelly auf dem Blogportal Mozgástér: „Inzwischen haben sich die französischen Journalisten daran gewöhnt, dass er keine Interviews mehr gibt. Macron und sein Team wollen nur positive Nachrichten über sich lesen. Schon bei der ersten offiziellen Reise Macrons wollte der Elysée-Palast bestimmen, welche Journalisten von den Redaktionen entsandt werden. Mehr noch: Regierungssprecher Christophe Castaner forderte die Medien auf, die Arbeitsrechtsreform mit investigativen Berichten ’nicht zu schwächen‘. Da passt es, dass Macrons Partei La République en Marche ankündigte, ein Medienimperium zu schaffen, in dem sie direkt mit den Wählern kommunizieren kann.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e3

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Polnische Reparationsforderungen an Deutschland?

72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs diskutiert Polen über Reparationsforderungen an Deutschland. 1939 vom nationalsozialistischen Nachbarn besetzt und schwer beschädigt, hatte das Land 1953 auf Zahlungen verzichtet. Verteidigungsminister Macierewicz argumentiert jedoch, dass Polen damals nur ein Marionettenstaat der UdSSR gewesen sei. Nicht alle Kommentatoren halten die Forderungen für berechtigt.
http://www.eurotopics.net/de/183799/polnische-reparationsforderungen-an-deutschland

+++ Für den Anfang reichen ein Häuschen und ein BMW

Gazeta Wyborcza – Polen. Gazeta Wyborcza wendet sich in einem Brief an die deutsche Bundeskanzlerin: „Sehr geehrte Frau Merkel, in Kürze wird auf Ihrem Verräter-Schreibtisch ein offizieller Antrag auf Entschädigung für die Verluste Polens im Zweiten Weltkrieg landen. Ein Antrag, der seine Berechtigung hat: Obwohl seit dem Ende des Kriegs schon 72 Jahre vergangen sind, gibt es Rechnungen des Unrechts, die niemals beglichen wurden. Und auch niemals beglichen werden. … Der Krieg ist nützlich und wird für immer der polnisch-deutschen Buchhaltung dienen. … Ermutigt durch den Staatsvorsitzenden [gemeint ist der PiS-Vorsitzende Kaczyński] habe ich mir überlegt, wie Sie mich entschädigen könnten. … Für den Anfang reicht ein bescheidenes Häuschen am Wannsee, dazu ein Auto (am besten ein BMW mit Automatik). … Zahlt und hört endlich auf, euch einzumischen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e4

+++ Berechtigte Forderungen sachlich vortragen

Rzeczpospolita – Polen. Reparationsforderungen haben durchaus ihre Berechtigung, allerdings sollte man sie so vortragen, dass sie die deutsch-polnische Partnerschaft nicht gefährden, rät Rzeczpospolita: „Berlin hat Polen geholfen, sich im Westen zu verankern und Polen hat schließlich die Verbrechen verziehen und die Entschädigungen vergessen. Gibt es einen Grund zu meinen, dass diese Übereinkunft nicht mehr gilt? Es gibt beunruhigende Signale, dass Deutschland die Funktionsweise der EU ändern will – etwa dadurch, dass Strukturfonds an die Aufnahme von Flüchtlingen geknüpft werden. … Es darf jedoch nicht zu einer Kehrtwende in der polnischen Außenpolitik kommen, zu einem Aufkündigen der Partnerschaft mit Deutschland. … Das bedeutet nicht, dass man nicht in Ruhe, ohne diese ganze antideutsche Rhetorik, an einer Aufstellung der tatsächlichen Verluste arbeiten sollte, die Polen durch Deutschland erfahren hat.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e5

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Sollte es Musikfestivals nur für Frauen geben?

Nach mehreren Musikfestivals in Skandinavien haben sich Anzeigen wegen sexualisierter Gewalt gehäuft. Das Bråvalla-Festival im schwedischen Norrköping wird deshalb eingestellt. Jetzt gibt es Überlegungen, künftig ein Festival zu organisieren, zu dem Männer keinen Zutritt haben. Schwedens Kommentatoren sind außer sich.
http://www.eurotopics.net/de/182068/sollte-es-musikfestivals-nur-fuer-frauen-geben

+++ Geschlechtertrennung keine Lösung

Expressen – Schweden. Die südschwedische Kommune Falkenberg hat ihr Interesse als Austragungsort für ein Festival ohne Männer angemeldet. Expressen verurteilt das: „Die Auffassung, Frauen bräuchten ‚Schutzzonen‘, um vor Übergriffen sicher zu sein, ist in politisch extremen Ecken zu verorten – bei hippen Links-Feministinnen wie auch bei Moralaposteln in Migrantenvororten. … Natürlich können Politiker meinen, was sie wollen. Für eine Kommune ist es jedoch unpassend, sich solchen Prämissen anzuschließen. Das bedeutet nicht, dass öffentliche Stellen sich gegenüber der Belästigung von Frauen neutral verhalten sollen. Im Gegenteil. Sie müssen mehr tun, damit sich Frauen im öffentlichen Raum sicherer fühlen können. Aber die Trennung der Geschlechter kann keine Lösung sein.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e6

+++ Keine staatlich finanzierte Diskriminierung

Dagens Nyheter – Schweden. Auch Dagens Nyheter findet, dass die Kommune ihre Einwohner vor den Kopf stößt: „Es ist eine Sache, wenn ein privater Akteur ein Musikfestival organisiert, zu dem Männer keinen Zutritt haben – und eine ganz andere, wenn eine Kommune wie Falkenberg das tut. Ersteres ist privat, letzteres öffentlich – und von den Einwohnern der Kommune finanziert. Du kannst in ein Frauenkollektiv ziehen oder Männern verbieten, dein Wohnzimmer zu betreten; du kannst ein Festival organisieren und einladen, wen du willst. Aber auf Festivals, die von den Steuerzahlern finanziert werden, gilt das Prinzip der Gleichberechtigung – Diskriminierung aufgrund des Geschlechts hat dort nichts zu suchen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/3e7

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