Wie steht Europa nach der Pisa-Studie da?

+++ Darf Athen Putschisten an Ankara ausliefern?
+++ Wie gefährlich sind Fake-News?
+++ Was bleibt von der Sowjetunion?
+++ Schlittert Italien in eine Regierungskrise?
+++ Kann Merkel nochmal Kanzlerin werden?

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Wie steht Europa nach der Pisa-Studie da?

Nach der Veröffentlichung der diesjährigen Pisa-Ergebnisse werden europaweit Verbesserungsvorschläge für die Schulsysteme diskutiert. Einige Kommentatoren machen die soziale Ungleichheit für die teils schlechten Ergebnisse verantwortlich. Nur aus einem Land kommen zufriedene Stimmen.
http://www.eurotopics.net/de/170809/wie-steht-europa-nach-der-pisa-studie-da

+++ Tolles Ergebnis für estnische Schüler

Eesti Päevaleht – Estland. Die estnischen Schüler landen weltweit auf Platz drei in der Pisa-Studie und haben europaweit am besten abgeschnitten. Eesti Päevaleht freut sich über d
as Ergebnis, sieht aber auch noch Verbesserungsbedarf: „Die stärksten Teile des estnischen Schulsystems könnten ein Exportartikel werden. Bei aller Freude sollten wir aber die Realität nicht vergessen. Wir müssen uns fragen, warum der Schulstress und die Unzufriedenheit der Schüler relativ groß ist. Ist das die unvermeidliche Folge des Erfolgs? Wenn das so ist, dann müssten wir uns fragen, was wichtiger ist und wie man die Balance finden kann. … Und nicht zuletzt: Sollte sich die gute Bildung nicht mehr als bisher auch im Wirtschaftswachstum widerspielen?“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21n

+++ Leistungen in Finnland klaffen auseinander

Karjalainen – Finnland. Stärker als bisher wirkten sich in der Pisa-Studie der Wohnort und der familiäre Hintergrund auf das Ergebnis in Finnland aus. Karjalainen fürchtet eine Spaltung des Landes: „Die regionalen Unterschiede haben zugenommen. Die Ergebnisse der Schulen in der Hauptstadtregion waren deutlich besser als im Rest
des Landes. Der Unterschied zwischen Mäddchen und Jungen ist groß. Dank der Mädchen schnitt Finnland auch jetzt gut ab. Bei den Jungen scheint jedoch ein deutlich größerer Teil als bei den Mädchen hinten runterzufallen. Auch der familiäre Hintergrund spiegelt sich in den Ergebnissen stärker wider als in der Vergangenheit. Aus irgendeinem Grund kann die Schule nicht mehr so wie bisher die sozioökonomischen Unterschiede ausgleichen. Die jüngste Pisa-Studie zeigt ein differenziertes Finnland. Falls dies zum Trend wird, ist Finnland regional und sozioökonomisch bald ein stark gespaltenes Land, weit entfernt vom jetzigen Idealzustand.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21o

+++ In Wallonien wird zu stark separiert

Le Soir – Belgien. Bei der Pisa-Studie haben die wallonischen Schüler deutlich schlechter abgeschnitten als die flämischen. Den Grund dafür erklärt Le Soir: „In unserer Region gibt es eine immer größere Kluft. Auf der einen Seite die Elite, bei der der Fe
rnseher abends aus bleibt. Und auf der anderen Seite ein immer größer werdender Teil der Bevölkerung, für den es hart, sehr hart ist. … Familien, denen es an Geld mangelt. Bei denen es keine Bücher gibt. Bei denen Informationen Platz für Unterhaltung gemacht haben. Dass unsere Ergebnisse so schwach sind, liegt daran, dass unser Schulsystem zumindest eines gut kann: trennen. Die Starken zu den Starken. Die Schwachen zu den Schwachen. Erstere stimulieren einander. Die anderen gehen zusammen unter. Den Schwachen, die in wenig renommierten Schulen geparkt wurden, wird kein anderes Modell angeboten als ihr eigenes. Dort gibt es keine starken Schüler, die die schwächeren nach oben ziehen könnten.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21p

+++ Bulgariens Schulen zu theorielastig

24 Chasa – Bulgarien. Bulgariens Schüler landeten in der Pisa-Studie auf Platz 45 und gehören damit zu den Schlusslichtern in der EU. Die Tageszeitung 24 Chasa nimmt die Schüler in Schutz und zählt d
ie Mängel im Schulsystem auf: „Erstens sind unsere Schüler nicht ausreichend auf solche Tests vorbereitet. Um den Pisa-Test zu bestehen, muss man vorher üben, denn ein gutes Ergebnis fällt nicht vom Himmel. Zweitens evaluiert der Pisa-Test die Fähigkeit der Schüler zur praktischen Anwendung des Unterrichtsstoffs im Alltag, doch genau an diesem Punkt hakt es in Bulgarien seit jeher. Das bulgarische Schulsystem setzt hauptsächlich auf die Theorie und so kommt es, dass die meisten Schüler selbst mit einfachsten Praxisaufgaben überfordert sind.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21q

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Darf Athen Putschisten an Ankara ausliefern?

Griechische Richter urteilen derzeit über die Auslieferung türkischer Soldaten an Ankara. Die acht Männer sollen an dem gescheiterten Putsch im Juli beteiligt gewesen sein und waren in der Nacht des Umsturzversuches mit einem Hubschrauber nach Griechenland geflohen. Die griechische Politik und Justiz dürfen sich von Drohungen aus der Tü
rkei nicht beeindrucken lassen, mahnen Kommentatoren und fordern Asyl für die Soldaten.
http://www.eurotopics.net/de/170876/darf-athen-putschisten-an-ankara-ausliefern

+++ Griechische Justiz muss unabhängig urteilen

Protagon.gr – Griechenland. Die Richter dürfen sich von der Politik nicht beeinflussen lassen, mahnt Protagon: „Wie üblich hören wir, dass die Justiz unabhängig entscheiden wird. Dies muss sich aber jedes Mal in der Praxis bestätigen muss, wie wir wissen. Wieder einmal muss die griechische Justiz zeigen, dass sie unabhängig von den Verpflichtungen und den Zielen der Regierung ist. Dass sie nur darüber urteilt, ob diese acht politischen Flüchtlinge ein faires Verfahren [in der Türkei] haben können und ob ihr Leben gefährdet ist, bevor solch ein Verfahren überhaupt beginnt. Man kann die Furcht der Regierung verstehen, Griechenland nicht zu einem Zufluchtsort für Verfolgte des Erdoğan-Regimes zu machen, aufgrund der Auswirkungen auf die bilateralen Bezieh
ungen. Doch dies ist eines der Risiken, die ein demokratisches Land eingehen muss.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21r

+++ Soldaten nicht in die Hölle schicken

Ta Nea – Griechenland. In erster Instanz hatte ein Athener Gericht dem Antrag aus Ankara auf Auslieferung dreier mutmaßlicher Putschisten zugestimmt. Ta Nea ist empört darüber: „Gibt es einen logisch denkenden Menschen in diesem Land, der nicht weiß, dass sie gefoltert oder gar umgebracht werden, wenn sie ausgeliefert werden und die Türkei die Todesstrafe wieder einführen sollte? … Trotzdem bereitet sich dieses Land auf Initiative der Regierung darauf vor – so wie die Entwicklungen in der Justiz zeigen -, diese Menschen in die Hölle auszuliefern. … Griechenland hat in der Vergangenheit eine Diktatur erlebt, hat tragische Erinnerungen an Zeiten des Chaos, und diese Erfahrungen haben das Land reifer gemacht. Griechenland sollte dem Druck standhalten. Schließlich gerät die türkische Regierung nicht dadurc
h in Gefahr, dass das Asylrecht von acht Menschen respektiert wird.“ +++
http://www.tanea.gr

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Wie gefährlich sind Fake-News?

Ein Mitglied aus dem Übergangsteam des designierten US-Präsidenten Trump ist wegen Falschmeldungen auf Twitter gefeuert worden. Dem Onlineportal Buzzfeed zufolge verbreiteten sich vor der US-Wahl Fake-News auf Facebook stärker als seriöse Medienberichte. Kommentatoren halten solche Falschnachrichten für eine ernstzunehmende Bedrohung.
http://www.eurotopics.net/de/169876/wie-gefaehrlich-sind-fake-news

+++ Kultur und Demokratie vor dem Untergang

NRC Handelsblad – Niederlande. Falsche Fakten gefährden unsere Demokratie, klagt Kolumnist Tom-Jan Meeus in NRC Handelsblad: „Seit Jahrzehnten hören wir immer dieselben Sorgen: Die Immigration bedroht unsere Kultur. Der Islam bedroht unsere Kultur. Der Multikulturalismus bedroht unsere Kultur. Die europäische Zusammenarbeit bedroht unsere Kultur. Was wir daraus lernen ist, dass die sinkende Bedeutu
ng von Fakten und Tatsachen offenbar keine Bedrohung unserer Kultur ist. Ich würde allerdings sagen, dass eine Kultur, die nur noch Streit und Polarisierung kennt, auch zum Problem werden kann. … Eine Kultur, wie überlegen sie auch sein mag, geht verloren, wenn Fakten nichts mehr zählen. Ohne die Bekämpfung von gefälschten Nachrichten und ohne die Aufwertung von Fakten wird unsere Kultur und Demokratie am Ende untergehen.“ +++
http://www.nrcmedia.nl

+++ Falschmeldungen sind kaum zu bekämpfen

Deutsche Welle – Bulgarien. Gegen die Verbreitung von Falschmeldungen im Internet kann man kaum etwas tun, fürchtet der bulgarische Dienst der Deutschen Welle: „Es ist die Rede von irgendwelchen Filtern, die die Meldungen verifizieren sollen, von Programmen, die uns sofort sagen können, was wahr ist und was nicht. Doch während die einen Schutzmechanismen errichten, arbeiten andere daran, sie zu durchbrechen. … Eine andere Möglichkeit wäre eine Art Berufsschutz: Journalisten,
die Falschmeldungen verbreiten, würden ihre Zulassung verlieren. Auch das wäre utopisch, denn wie will man heutzutage noch bestimmen wer Journalist ist und wer Bürger? Vielleicht können die Gesetzgeber, die EU und Branchenorganisationen Faktencheck-Ämter gründen, wo sich Leser über den Wahrheitsgehalt von Meldungen informieren können? Leider sind echte Fakten langweilig. Unsinnige Meldungen wie ‚Michelle Obama ist ein Mann‘ haben dagegen einen hohen Unterhaltungswert. Die Wahrheit existiert immer irgendwo da draußen, doch wir sind zu faul, sie zu suchen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21s

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Was bleibt von der Sowjetunion?

Am 8. Dezember 1991 unterzeichneten die damaligen Präsidenten Russlands, der Ukraine und Belarus das Dokument zur Auflösung der UdSSR. Der Zusammenschluss der Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die GUS, hat heute im Gegensatz zu Putins Russland keine Relevanz mehr, bilanzieren Kommentatoren.
http://www.eurotopics.net/de/170878/was-bl
eibt-von-der-sowjetunion

+++ EU erfolgreicher als GUS

Lidové noviny – Tschechien. Mit dem Zerfall der Sowjetunion entstand vor 25 Jahren die Gemeinschaft unabhängiger Staaten GUS, aber die Rede ist letztlich heute nur noch vom russischen Imperium, analysiert Lidové noviny: „Dieses Imperium hat sich nie um eine wirkliche Integration bemüht. Nie wollte es Verbündete, lediglich Vasallen. So existiert die GUS zwar formal immer noch, aber nur Spezialisten erinnern sich noch daran. Spätestens nach 1992 kümmerte sich jeder GUS-Staat nur noch um sich selbst. Armenien hält noch zu Russland, weil es ihm Schutz gegenüber der Türkei bietet. Georgien verließ die GUS 2008, als Russland Südossetien annektierte. Die Ukraine hat den Vertrag über die GUS nie ratifiziert. … Auch wenn man der EU heutzutage viel vorhalten kann – gegenüber der Integration der postsowjetischen Länder schreibt sie eine riesige Erfolgsgeschichte. Von freiwilliger Zusammenarbeit in der GUS kann keine Rede
sein. Heute erneuert sich auf den Trümmern der Sowjetunion nur ein Imperium – das russische.“ +++
http://www.lidovky.cz

+++ Putin befeuert Nostalgie der Russen

La Vanguardia – Spanien. 25 Jahre nach dem Ende der UdSSR bedauert laut Umfragen noch immer mehr als die Hälfte der Russen deren Niedergang. Das liegt auch an Wladimir Putin, findet La Vanguardia: „Putin kennt diese Gefühle genau und er tut Einiges, um sie zu pflegen, zum Beispiel mit seiner agressiven Außenpolitik. Damit will er unachtsame Bürger lehren, dass Russland mehr Macht hat, als es eigentlich der Fall ist: Die Annexion der Krim, Angriffe auf die Ostukraine, Drohungen im Baltikum, Provokationen gegenüber der Nato, Teilnahme am Gemetzel in Syrien. … Die Spannung, die er international aufrecht erhält, bringt ihm zum Teil Sympathien zurück, die er wegen der prekären Wirtschaftslage verloren hatte. Das Image seiner Regierung wird er letztlich aber nicht verbessern können. Sie besitzt zu viele Schwächen
aus der Vergangenheit, als dass sie der Welt und den Russen tatsächlich eine bessere Zukunft bescheren könnte.“ +++
http://www.lavanguardia.es

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Schlittert Italien in eine Regierungskrise?

Nach dem Nein im Verfassungsreferendum hat Premier Matteo Renzi sein Rücktrittsgesuch bei Präsident Mattarella eingereicht. Renzi soll bis zum Antritt einer neuen Regierung aber kommissarisch im Amt bleiben. Kommentatoren fürchten, dass Italiens Probleme nur schwer zu bewältigen sein werden und fordern Neuwahlen unter einer Bedingung.
http://www.eurotopics.net/de/170649/schlittert-italien-in-eine-regierungskrise

+++ Italiens Probleme sind kaum zu bewältigen

Új Szó – Slowakei. Nach Griechenland ist jetzt Italien der neue „kranke Mann“ der EU, meint Új Szó: „63 Regierungen hat Italien seit 1946 gehabt. Dies hat mit dem politischen System zu tun, das aufgrund der historischen Erfahrungen mit dem Faschismus unter Mussolini der Regierung enge Grenzen setzt. … Angesi
chts dieser Konstruktion des Systems sind wirtschaftliche und politische Reformen kaum umsetzbar. … Die Staatsverschuldung ist innerhalb der EU nur in Griechenland höher, die italienischen Banken müssen Kredite in Höhe von unglaublichen 360 Milliarden Euro eintreiben. … Neben den wirtschaftlichen Problemen wird das Land auch immer wieder von Hochwassern und Erdbeben heimgesucht. … Wir haben gesehen, mit welchen Anstrengungen die Rettung Griechenlands verbunden war. In Italien sind die Probleme so groß, dass praktisch kein finanzielles Rettungspaket helfen kann.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21t

+++ Überstürzte Neuwahl vermeiden

Corriere della Sera – Italien. Eine Neuwahl ist sinnvoll, aber nicht um jeden Preis, meint Corriere della Sera: „Die Streitigkeiten der Referendumskampagne dürfen nicht fortgesetzt werden, als ob eine Parlamentswahl nur die nächste Runde im Kampf der vergangenen Monate wäre. Zwischen einer baldigen Wahl, die wünschenswert ist, und e
iner übereilten Wahl, die um jeden Preis verhindert werden muss, gibt es einen gewaltigen Unterschied. Erstere würde stattfinden, nachdem sich die Spannungen zwischen den Parteien gelegt hätten, das Land wieder ausgesöhnt und ein neues Wahlgesetz verabschiedet wäre, das die Vorgaben des Verfassungsgerichts befolgt und das Gleichgewicht zwischen Parlament und Senat wieder herstellt. … Bei Letzterer würde das Land gespaltener denn je zur Wahl gehen. … Vor allem bestünde erneut die Gefahr, dass ein Parlament zusammentreten würde, das das Ergebnis eines Wahlkampfes wäre, der von Populismus geprägt ist.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/21u

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Kann Merkel nochmal Kanzlerin werden?

Angela Merkel ist auf dem CDU-Parteitag als Vorsitzende bestätigt worden. Die Konservativen unterstützen damit auch ihren Wunsch, 2017 zum vierten Mal als Kanzlerkandidatin anzutreten. Kommentatoren sehen Merkel und ihre Partei von rechts und links massiv unter Druck.
http://www.euroto
pics.net/de/169875/kann-merkel-nochmal-kanzlerin-werden

+++ Nicht in die Falle der Populisten tappen

El País – Spanien. Eine Situation, wie im September 2015 dürfe sich nicht wiederholen, sagte Merkel auf dem CDU-Parteitag mit Blick auf die Flüchtlingspolitik. Für El País ist das eine Reaktion auf den Druck der national-konservativen AfD: „Die Einwanderungsfrage hat sich bei vielen europäischen Regierenden und Kandidaten als heikles Thema entpuppt. Demagogische und radikale Argumente populistischer Parteien haben es in die Reden der Politiker anderer Parteien geschafft. Denn wer nicht auf das Thema eingeht, muss Stimmenverlust fürchten. … Die Kanzlerin steht jetzt wegen der Öffnung der Grenzen 2015 unter Druck: Fast eine Million Menschen hatten sich mit nichts als ihren Kleidern am Leib vor den Grenzen zusammengedrängt. Das hat Merkel fast die historische Verbindung zur CSU, den Partnern in Bayern, gekostet. Jetzt musste sie versprechen, dass sich das ’nicht wieder
holen darf‘. Die erfahrene Politikerin steht vor der komplizierten Aufgabe, einer aufgeregten Wählerschaft Antworten zu geben, ohne dabei in die Falle zu tappen, die ihr die Populisten gestellt haben.“ +++
http://www.elpais.com

+++ CDU vor Zweifrontenkrieg

Mladá fronta dnes – Tschechien. Die CDU muss sich auf dem Weg zur vierten Kanzlerschaft Merkels gleich mehrerer Gegner erwehren, bilanziert Mladá fronta dnes den Parteitag in Essen: „Rechts greift die AfD an, links eine potentielle rot-rot-grüne Koalition, die die Union in die Opposition schicken könnte, selbst wenn sie die Wahl gewinnen sollte. Gegen die AfD setzte Merkel auf eine neue Wortwahl in der Flüchtlingsfrage. Sie unterstützte ein Burka-Verbot. Und statt ‚Wir schaffen das‘ erklärte sie lieber ‚Das darf und wird sich nie wiederholen‘. Das war eine klare Ansage an all ihre Kritiker und vor allem an jene Wähler, die in Richtung AfD flüchten. … Und wie ernst man Rot-rot-grün nimmt, wurde
in jeder zweiten Rede auf dem CDU-Parteitag deutlich. Die von dort drohende Gefahr dürfte auch der Hauptgegenstand des Wahlkampfs im kommenden Jahr werden.“ +++
http://www.idnes.cz

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