Stolpert Trump über sexistische Äußerungen?

+++ Juan Manuel Santos erhält den Friedensnobelpreis
+++ Keine UN-Resolution zu Syrien
+++ Ungarns größte Oppositionszeitung eingestellt
+++ Schottet sich Großbritannien ab?
+++ Guterres soll neuer UN-Generalsekretär werden

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Stolpert Trump über sexistische Äußerungen?

Nach der Veröffentlichung eines Videos, in dem sich Donald Trump frauenverachtend äußert, gehen selbst führende Republikaner auf Distanz zu ihrem Kandidaten. Im TV-Duell mit seiner demokratischen Kontrahentin Hillary Clinton in der Nacht zu Montag entschuldigte er sich für die Äußerungen und ging zum Angriff über. Kommentatoren analysieren Trumps Chancen auf den Einzug ins Weiße Haus nach diesem erneuten Skandal.
http://www.eurotopics.net/de/167486/stolpert-trump-ueber-sexistische-aeusserungen

+++ Die Gefahr ist abgewendet

Slate – Frankreich. Für Slat
e ist der Wahlkampf für Trump bereits gelaufen – und das Land haarscharf an der Katastrophe vorbei geschlittert: „Eines können und sollten wir nie vergessen: Noch vor ein paar Tagen war es durchaus vorstellbar, dass die USA die größte Gefahr, die das Land seit Jahrzehnten erlebt hat, in das verantwortungsvollste Staatsamt wählen. … Es ist eine Banalität, festzustellen, dass die amerikanische Gesellschaft zutiefst gespalten (und krank) ist, aber es ist eben auch wahr. Es ist ebenfalls offensichtlich, dass einige der schlimmsten Fehler der Eliten auch durch Hillary Clinton verkörpert werden, und dass sie eine unter moralischen Gesichtspunkten problematische und zwangsläufig unpopuläre Regierung leiten wird. Die Konsequenzen der Kandidatur Trumps und die Langlebigkeit der Kräfte, die er entfesselt hat, sind offensichtlich.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nj

+++ Trump noch lange nicht k.o.

De Morgen – Belgien. Nach der Videoveröffentlichung schien Trump im freien
Fall, doch in der TV-Debatte mit Clinton in der Nacht zum Montag könnte er das Blatt gewendet haben, analysiert Derk-Jan Eppink vom konservativen Thinktank London Policy Center in De Morgen: „Nach dem Video schienen seine Tage gezählt zu sein: Game over! Führende Republikaner verlassen ihn massenhaft. Aber gilt das auch für seine Anhänger? Trump ist nicht k.o., im Gegenteil. In der spektakulären TV-Debatte ging er zum Angriff über. … Die Körpersprache auf dem Podium war spektakulär. Trump lief um Clinton herum, die sich regelmäßig hinsetzte. Wenn sie sprach, stand er oft direkt hinter ihr und schaute fragend oder verwundert. Clinton sprach eine College-Sprache, Trump mit kurzen Sätzen ohne viel politischen Inhalt. … Fazit: Der Kampf schien für Trump nach dem Video gelaufen zu sein, aber er kam zurück in der Debatte und dominierte bisweilen. Es ist also erst vorbei, wenn es tatsächlich vorbei ist: am 9. November.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nk

+++ Rech
tspopulismus wird bleiben

Der Standard – Österreich. Das Skandalvideo hat Trumps Wahlchancen zerstört, sein Populismus aber wird bleiben, prophezeit Der Standard und macht die Republikaner dafür verantwortlich: „Nun haben sie einen Grund, sich von ihm zu distanzieren, und verfügen zugleich über einen Sündenbock für die kommende Niederlage. Dabei ist Trump mit seiner intoleranten, fremdenfeindlichen und jede Vernunft verachtenden Rhetorik ein Produkt des republikanischen Rechtsrucks. Und die Stimmung in der Parteibasis und einer bedeutenden Bevölkerungsschicht, die den hochstaplerischen Unternehmer so lange beflügelt hat, wird Trump und den Trumpismus überleben. Die Amerikaner, wie zuvor Österreicher, Ungarn und Franzosen, sind auf den Geschmack des Rechtspopulismus gekommen; das wird die amerikanische Politik noch schwer belasten.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nl

+++ Republikaner implodieren

Huffington Post Italia – Italien. Mit seinem Auftritt im TV-Duell k�
�nnte Trump seiner Partei noch einen weiteren schweren Schlag versetzt haben, meint Huffington Post Italia: „Die zweite Debatte bestätigt den Eindruck, den man nach dem ersten TV-Duell und der gesamten Präsidentschaftswahlkampagne 2016 gewann. Für die Republikanische Partei hat die Phase der Implosion begonnen, die weder der Sieg noch die Niederlage von Trump aufhalten kann. Auf der einen Seite die immer größer werdende Kluft zwischen der republikanischen Politelite und der Basis, auf der anderen Seite das Ende des Bündnisses zwischen religiösen Konservativen und der Partei. … Vier Wochen vor der Wahl und nach dieser surrealen Woche lautet die Prognose: Trump scheint zu viele Teile der Partei und der Wählerschaft verloren zu haben, um noch siegen zu können. Doch ganz gleich, ob er das Rennen um das Weiße Haus macht oder nicht, Trump hat der Republikanischen Partei Leib und Seele geraubt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nm

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Juan Manuel Santos erhält den F
riedensnobelpreis

Noch vor einer Woche hat die Bevölkerung seinen Friedensvertrag mit der Farc abgelehnt, nun hat er den Friedensnobelpreis bekommen: Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos ist für seine Bemühungen, den Bürgerkrieg in seinem Land zu beenden, ausgezeichnet worden. Geht der Preis in diesem Jahr an den Richtigen?
http://www.eurotopics.net/de/167488/juan-manuel-santos-erhaelt-den-friedensnobelpreis

+++ Auszeichnung für einen schmutzigen Krieg

Infowar – Griechenland. Kritik an der Entscheidung, den Nobelpreis an Santos zu verleihen, kommt von Infowar: „Der schmutzige Krieg, den der Staat Kolumbien seit Jahrzehnten durch paramilitärische Einheiten und mit der ständigen Anleitung und Finanzierung der USA durchführte, wurde mit einem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. … Offensichtlich waren die Farc in diesem Krieg keine Heilige – vor allem in den letzten Jahren, als ihnen immer häufiger die Beteiligung am Drogenhandel vorgeworfen wurde. Die Gleichsetzung der
Rebellen mit Todesbataillonen dient nur den USA, die die Schlachten – aber auch den so genannten Krieg gegen die Drogen – verwendet haben, um ihre Präsenz in ihrem ‚Hinterhof‘ zu verstärken und einen Puffer gegen linke Regierungen in den Nachbarländern zu bilden. Erwartungsgemäß hat die Auszeichnung jemand bekommen, der Alfred Nobel ehrt, nämlich ein Vertreter des Staats Kolumbien. Denn im Übrigen war Alfred Nobel auch selbst ein Waffenhändler.“ +++

Τα ΜΑΤ ψεκάζουν διαδηλωτές για να μην φτάσουν στο Σκοπευτήριο Καισαριανής (vid)

+++ Auch Farc-Chef hätte den Preis verdient

Dnevnik – Slowenien. Bedauerlich ist, dass nicht auch Farc-Chef Rodrigo Londono Echeverri den Preis erhalten hat, bemängelt Dnevnik: „Präsident Santos hat mit seiner jahrelangen Mission ohne Zweifel mit dem Mythos eines Kriegs als unausweichlichem Zustand in Kolumbien aufgeräumt. Mit seiner Vision, seiner Beharrlichkeit, seinem Mut und seinem Geschick hat er die Kolumbianer und die Rebellen davon überzeugt, dass der Krieg doch nicht
die einzige Lösung ist und dass es für einen Krieg, wie auch für einen Frieden immer (mindestens) zwei braucht. Schade, dass das Nobelpreis-Komitee nicht selbst diese Wahrheit unterstützt und die Farc-Rebellengruppe, beziehungsweise Farc-Chef Rodrigo Londono als gleichberechtigten Preisträger ernannt hat.“ +++
http://www.dnevnik.si

+++ Hoffnung ist preiswürdig

Berlingske – Dänemark. Ausgezeichnet wird mit dem Preis die Einstellung von Juan Manuel Santos, erklärt Berlingske: „In der Volksabstimmung herrschte die Auffassung, dass die Farc für all die Gewalt und all die Morde in diesen vielen Jahren nicht so billig davon kommen soll. Und sehr wahrscheinlich hat die Bevölkerung Recht. Doch die Hoffnung auf Frieden ist noch nicht gestorben. Als sie das Friedensabkommen eingegangen sind, wurde den Parteien klar, dass Frieden nicht allein durch einen militärischen Sieg erreicht werden, sondern auch am Verhandlungstisch zustande kommen kann. Es ist bemerkenswert, dass beide
Seiten direkt nach dem Referendum entschieden haben, am Waffenstillstand festzuhalten. Deshalb besteht die Hoffnung, dass die Farc und Santos weiter verhandeln. Santos will das auf jeden Fall. Dafür hat er den Friedensnobelpreis erhalten.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1no

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Keine UN-Resolution zu Syrien

Der UN-Sicherheitsrat hat sich am Samstag nicht auf eine Syrien-Resolution einigen können. Bereits vergangene Woche hatte sich das Verhältnis zwischen Russland und den USA angesichts der Lage in Syrien massiv verschlechtert. Die Presse zeigt sich angesichts der Entwicklungen sehr besorgt.
http://www.eurotopics.net/de/167247/keine-un-resolution-zu-syrien

+++ Russland und USA vor offener Auseinandersetzung

Novosti – Kroatien. Die Sitzung des UN-Sicherheitsrates war wahrscheinlich der vorletzte Schritt hin zur offenen Konfrontation zwischen den USA und Russland, befürchtet Novosti, die Zeitung der serbischen Minderheit in Kroatien: „Im Sicherheitsrat hat sich nich
t gezeigt, wie westliche Analysten behaupten, dass Russland wieder mal verhindert hat, den Bürgerkrieg zu beenden. Vielmehr wurde deutlich, dass das Ziel des Westens ist, Assad zu stürzen und ’seine‘ Spieler an die Macht zu bringen. Dahingegen ist die ganze Geschichte mit dem Kampf gegen den islamistischen Terrorismus nicht mehr als eben genau das: eine Geschichte. … Washingtons Strategen wollen Russland wieder zum zweitklassigen Machtfaktor machen – nicht mehr als eine Regionalmacht, wie sich einst der amerikanische Präsident lustig machte. … Wenn diese unglückselige Sitzung die Einleitung war, dann wird das russische Abschießen amerikanischer Kampfjets, die Aleppo angreifen, der erste donnernde Finalakkord werden.“ +++
http://www.portalnovosti.com/

+++ Imperialisten zerlegen den Nahen Osten

Hürriyet – Türkei. Der bittere Beweis für den fatalen Zustand, in dem sich die Weltpolitik befindet, ist das Scheitern der UN-Resolution für Hürriyet: „Die Welt ist u
nregierbar geworden. Wenn eines der fünf Länder des Sicherheitsrats sein Veto einlegt, sind die UN gelähmt. Da die USA und Russland niemals gemeinsame Interessen haben, kommt es auch niemals zu einer Entscheidung der UN. In Syrien leben Hunderttausende Menschen im Elend. Palästina ist seit Jahren voller Schmerz. Afrika ist eine Schande für die Menschheit. Und die Welt heizt die Konflikte wieder an. Zusammengefasst: Der imperiale Hunger derjenigen, die seit Hunderten von Jahren versuchen, die internationalen Grenzen neu zu zeichnen, ist nicht gestillt. Er wird von Generation zu Generation größer.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1np

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Ungarns größte Oppositionszeitung eingestellt

Die größte Oppositionszeitung Ungarns, Népszabadság, ist am Samstag überraschend eingestellt worden. Der Eigentümer teilte mit, das Blatt habe zu viele Verluste gemacht, die Mitarbeiter hingegen bezeichneten das Vorgehen als Putsch. Die liberale Zeitung berichtete immer wieder krit
isch über die Regierung Orbán. Journalisten aus den Nachbarländern sehen die Schließung als Zeichen dafür, wie es mit den demokratischen Werten Ungarns bergab geht.
http://www.eurotopics.net/de/167489/ungarns-groesste-oppositionszeitung-eingestellt

+++ Ungarn fällt aus der Zivilisation heraus

Hospodářské noviny – Tschechien. Ungarns Premier Viktor Orbán geht schon geraume Zeit gegen kritische Medien vor und wendet sich damit von demokratischen Werten ab, erinnert Hospodářské noviny: „Zunächst beherrschte er die öffentlich-rechtlichen Medien durch personelle Veränderungen in deren Räten. Ihm nahe Oligarchen kauften einen beachtlichen Teil der privaten Medien. Und jetzt der Fall der größten Oppositionszeitung, deren Titel übersetzt Freies Volk heißt, vermutlich durch einen Geheimpakt mit dem österreichischen Eigentümer. Die Angelegenheit ist eine beunruhigende Mahnung, auf welch wackligen Füßen viele Freiheiten und Werte stehen, an die wir uns im Laufe von
nicht ganz 30 Jahren seit dem Fall des Kommunismus als unantastbar gewöhnt haben. … Ungarn, ein uns nahe liegendes Land, fällt langsam aus der westlichen Zivilisation heraus. Das sollte uns nicht gleichgültig lassen.“ +++
http://www.ihned.cz

+++ Osteuropas kritische Medien unter Druck

Dennik N – Slowakei. Die über Nacht erfolgte Schließung von Népszabadság wirft kein gutes Licht auf die Pressefreiheit in Mittel- und Osteuropa, klagt der Chefredakteur von Dennik N, Matúš Kostolný: „Kritische und unabhängige Medien haben es in diesem Teil Europas sehr schwer. Man könnte meinen, dass es auf ein paar Traditionszeitungen nicht ankommt, gibt es doch Dutzende private TV-Kanäle und bietet vor allem das Internet jedem einen unbegrenzten Raum. Aber nur die Traditionszeitungen arbeiten kontinuierlich journalistisch und machen den Politikern das Leben schwer. Über eine Unabhängigkeit der größten tschechischen seriösen Zeitungen Mladá fronta Dnes und Lidové noviny kann
man nicht mehr reden, seit sie dem einflussreichsten Politiker Andrej Babiš gehören. In Polen hat die legendäre Gazeta Wyborcza Probleme, die von Regierungspolitikern als Feind bezeichnet wird. In der Slowakei ist es weniger dramatisch, aber eben auch nicht garantiert, dass das so bleibt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nr

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Schottet sich Großbritannien ab?

Theresa May hat auf dem Parteitag der Tories in Birmingham mehr soziale Gerechtigkeit versprochen. Innenministerin Amber Rudd kündigte an, die Zahl der Arbeitsmigranten beschränken zu wollen. Großbritanniens Wirtschaft braucht dringend Fachkräfte aus dem Ausland, mahnen einige Kommentatoren. Andere hoffen auf einen ökonomischen Neustart nach dem Brexit.
http://www.eurotopics.net/de/167335/schottet-sich-grossbritannien-ab

+++ Britische Wirtschaft wird abgewürgt

The Irish Times – Irland. Die Ankündigung, den Zugang ausländischer Arbeitskräfte nach Großbritannien zu erschweren, ist eine Drohbotschaft f
ür die Wirtschaft des Landes, warnt die Irish Times: „Großbritanniens wirtschaftlicher Erfolg baut auf der Offenheit des Landes für Handel und geschäftlichen Umgang sowie auf dem Zustrom von Fachkräften insbesondere in die Londoner City auf. Dieser Lebenssaft des liberalen volkswirtschaftlichen Modells wird abgeschnürt werden, oder zumindest war das die Botschaft beim Tory-Parteitag vergangene Woche. Die Drohung, den Zugang für ausländische Bürger zu Arbeitsmöglichkeiten in Großbritannien zu begrenzen, stellt einen weiteren großen Unsicherheits- und Risikofaktor für tausende Unternehmen dar. Firmen vom Technologie- bis zum Pharmabereich sind darauf angewiesen, die Besten anzuwerben, was auch immer deren Nationalität ist.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nt

+++ Brexit als Chance ökonomischer Neuorientierung

Financial Times – Großbritannien. Dass der EU-Austritt für Großbritanniens Wirtschaft wie ein heilsamer Schock wirken könnte, mutmaßt hingegen die Fin
ancial Times: „Im Fall Deutschlands und Japans bot die Niederlage im Zweiten Weltkrieg beiden Ländern die Chance, sich volkswirtschaftlich neu zu erfinden. Der Brexit könnte das für Großbritannien tun. Daher ist eine Doppel-Strategie mit einem harten Brexit einerseits und einem grundlegenden Wandel des britischen Kapitalismus andererseits faszinierend. Das eine ist der auslösende Schock, das andere der Wandel. … Die Londoner City ist in diesem Szenario nicht dem Untergang geweiht. Sie könnte sich mit neuen finanztechnologischen Unternehmensmodellen oder als dereguliertes Finanzzentrum nach dem Vorbild Singapurs sogar sehr gut behaupten. Doch ihre relative Bedeutung innerhalb der britischen Wirtschaft wird vermutlich abnehmen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nu

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Guterres soll neuer UN-Generalsekretär werden

António Guterres wird mit großer Wahrscheinlichkeit neuer UN-Generalsekretär. Nachdem sich der Sicherheitsrat auf den früheren Chef des Flüchtlingsh
ilfswerks UNHCR geeinigt hat, gilt dessen Bestätigung durch die Generalversammlung als Formalie. Einige Kommentatoren freuen sich, dass er sich auch gegen die Gegenkandidatin aus Berlin und Brüssel durchgesetzt hat.
http://www.eurotopics.net/de/167330/guterres-soll-neuer-un-generalsekretaer-werden

+++ Berlin und Brüssel haben nichts zu melden

Observador – Portugal. Deutschland und die EU-Kommission hatten bei der Wahl zum UN-Generalsekretär die Kandidatin Kristalina Georgieva aus Bulgarien ins Spiel gebracht. Das war völlig unverständlich, ereifert sich Observador: „Guterres hat eindeutig gezeigt, dass er der geeignetste und am besten vorbereitete Kandidat war. … Trotzdem hat man mit der Last-Minute-Kandidatin Kristalina Georgieva versucht, Guterres zu stoppen. … Dieser Versuch aber hat interessante Spaltungen in Europa offenbart: Frankreich und Großbritannien haben sich verbunden, um den Sieg der ‚deutschen Kandidatin‘ Georgieva zu verhindern. London und Paris
haben Berlin auf den gebührenden Platz zurückverwiesen – denn Deutschland mag zwar in der EU das Sagen haben, aber bei den Vereinten Nationen sind es die Briten und Franzosen, die Europa vertreten. … Aber auch die EU-Kommission hat sich seltsam verhalten. … Es ist einfach nicht zu verstehen, warum Brüssel nicht den europäischen Kandidaten unterstützt hat, der im Rennen am besten positioniert war.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1nw

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