Sollten Burkinis verboten werden?

+++ Aleppo versinkt in humanitärer Katastrophe
+++ Wie muss Europa die IS-Miliz bekämpfen?
+++ Wie sollen EU und Nato mit der Türkei umgehen?
+++ Was kann sich Trump noch erlauben?
+++ Übersteht Renzi das Verfassungsreferendum?

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Sollten Burkinis verboten werden?

38 Euro Bußgeld für die falsche Bademode am Strand von Cannes: Mehrere französische Ferienorte haben in diesem Sommer das Tragen von Burkinis untersagt. In Europas Kommentarspalten wird diese Entscheidung hitzig diskutiert. Für die einen ist der Ganzkörperanzug ein Zeichen für religiösen Fundamentalismus und Frauenfeindlichkeit. Andere sehen in ihm ein elementares Bürgerrecht.
http://www.eurotopics.net/de/164444/sollten-burkinis-verboten-werden

+++ Der Burkini ist ein Bürgerrecht

La Croix – Frankreich. Den Burkini zu verbieten, den ohnehin nur eine Minderheit der muslimischen
Frauen trägt, widerspricht einem Grundprinzip der französischen Republik, argumentiert die katholische Zeitung La Croix: „Der Burkini gesellt sich zu den Kleidungsstücken, die man wie eine militante Aussage vor sich herträgt, wie ein Zeichen des Protests oder eine Art Selbstbehauptung. … In Frankreich hat jede(r) die Freiheit, seine Kleidung frei zu wählen, solange er die Gesetze der öffentlichen Ordnung respektiert. Der Burkini ist also ein Bürgerrecht, auch wenn man nicht naiv sein darf: Die Frauen, die ihn tragen, haben oft radikale Ansichten, was das gesellschaftliche Leben betrifft und wissen, dass sie Druck auf ihr Umfeld ausüben. Sie handeln unter dem Einfluss einer bestimmten Vorstellung des Islam – die jedoch nur für eine Strömung innerhalb dieser Religion steht. Eine Muslima kann auch – und das ist umso besser – im Bikini schwimmen gehen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1by

+++ Zeichen fundamentalistischer Unterdrückung

ABC – Spanien. Die konservativ
e Tageszeitung ABC begrüßt das Burkini-Verbot: „Ein so progressives Blatt wie die New York Times hat sich die ironische und verächtliche Schlagzeile erlaubt, in Frankreich sei der Burkini ‚Die letzte Bedrohung der Sicherheit‘. Kaum vorstellbar, dass solche Witze auch gemacht wurden, als der Westen in den vergangenen Jahrzehnten andere frauenfeindliche Regeln abgeschafft hat. Die Rolle der extremen Linken bei der Frauenbewegung erklärt diesen Widerspruch. Sie verficht gleichzeitig Multikulturalismus und Antiimperialismus und akzeptiert sogar den Burkini als Zeichen des Widerstands gegen westlichen Kulturimperialismus. Dass zwischen Bikini und Burkini die Werte der Freiheit und Gleichheit stehen, interessiert sie nicht: Hier die Freiheit westlicher Frauen, sich zu kleiden wie sie wollen und ihren Körper zu zeigen wie die Männer. Und dort die fundamentalistische Unterdrückung der Frauen: Sie werden gezwungen, ihren Körper in Burkinis zu verstecken.“ +++
http://www.ab
c.es

+++ Frankreich blamiert sich

Polityka – Polen. Tief in Frankreichs Seele blicken lassen die neuen Bekleidungsvorschriften für das Nachrichtenmagazin Polityka: „Es ist einfach absurd, den Leuten vorzuschreiben, in welchen Anzügen sie zu baden haben. …. Dabei kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass Monsieur Lisnard [Bürgermeister der Stadt Cannes] einfach nur einen albernen Witz macht. Im Prinzip bräuchte man sich mit der Angelegenheit gar nicht weiter auseinanderzusetzen. Doch sagt diese sehr viel über die derzeitigen Emotionen der Franzosen aus. Um den islamischen Extremismus geht es hier weniger. Frankreich lebt derzeit in Angst und Schrecken. Das ist nach den Anschlägen der Extremisten, die es jüngst gegeben hat, auch nur verständlich. Allerdings sollte sich das Land jetzt nicht lächerlich machen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1bz

+++ Keule gegen Andersgläubige

Süddeutsche Zeitung – Deutschland. Dem Burka-Verbot, das bereits seit sechs Jahre
n in ganz Frankreich gilt, widmet sich die Südddeutsche Zeitung und resümiert, dass dieses nichts gebracht hat: „Verfehlt wurde das erste, offen erklärte Ziel: Die Zahl der Frauen, die vom Haupt bis zur Hacke verhüllt durch Frankreichs Straßen laufen, ist nicht gesunken. … Die Polizei schaut meist weg. Im Elend der Vorstädte … spüren die Beamten anderen Verdächtigen nach als jenen (laut Studien) meist jungen, eher überdurchschnittlich gebildeten Frauen, die dem Vermummungsverbot trotzen. Kaum mehr geglückt scheint der Versuch zu sein, per symbolischen Akt die Ausbreitung des islamischen Fundamentalismus eindämmen zu wollen. … Das Burka-Verbot war gut gemeint. Aber es weckte Erwartungen, die ein liberaler Staat niemals einlösen konnte. Nun lauert – von Frust und Wut genährt – eine neue Gefahr. Die Trennung von Kirche und Staat, einst eine Verheißung individueller Freiheit, wird in der Hand von Populisten zur Keule gegen Andersgläubige.“ +++
http://www.eurotopi
cs.net/kurz/1c0

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Aleppo versinkt in humanitärer Katastrophe

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz hat die Schlacht um die syrische Großstadt Aleppo als einen der verheerendsten städtischen Konflikte der Neuzeit bezeichnet. Die Schlacht wird auf Kosten der unfassbar leidenden Zivilbevölkerung geschlagen, während Europa und die USA tatenlos zusehen, pflichten Kommentatoren bei.
http://www.eurotopics.net/de/163631/aleppo-versinkt-in-humanitaerer-katastrophe

+++ Lage der Bevölkerung spielt keine Rolle

Der Standard – Österreich. Bei den Verhandlungen um einen Frieden für Aleppo spielt die Versorgung der leidenden Zivilbevölkerung keine Rolle, kritisiert Der Standard: „Die humanitäre Sichtweise auf die Schlacht um Aleppo wäre die einzig angebrachte, sollte man meinen: Der Gedanke, dass Hunderttausende in der umkämpften Stadt eingeschlossen sind und es vielleicht noch sehr lange bleiben werden – so lange, dass auch die mediale Aufmerksamkeit wieder verloren geh
t -, ist unerträglich. Noch dazu trifft es, wenngleich nicht in symmetrischem Ausmaß, sowohl einen Bevölkerungsteil, der zum Assad-Regime hält, als auch einen, der mit den Rebellen sympathisiert. Da müsste sich doch eine Lösung für die Zivilisten finden lassen, sagt der gesunde Menschenverstand. Dieser ist jedoch kein Kriterium. Die Kriegsparteien nutzen jede noch so kleine Unterbrechung, um sich neu zu orientieren: Und da die Rebellen das nötiger haben als Assad und seine Unterstützer, profitieren Erstere mehr von längeren Feuerpausen, und Letztere sind dagegen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1c1

+++ USA und EU haben Russland das Feld überlassen

El Periódico de Catalunya – Spanien. Europa und die USA schauen zu, wie in Syrien eine unmenschliche Hölle entsteht, kritisiert El Periódico de Catalunya: „Syrien ist derzeit für Ärzte und Pfleger das gefährlichste Land der Welt. 44 Anschläge auf Gesundheitszentren hat die Uno im Juli gezählt. Alle Krankenhäuse
r wurden in den vergangenen Wochen zwei bis dreimal bombardiert, vor allem im von den Aufständischen kontrollierten Teil. Dort gibt es nur noch 35 Ärzte für 250.000 Menschen. … Syriens Regierung will die Bevölkerung demoralisieren und die Rebellen zum Aufgeben bewegen. Das machen die Nachrichten aus dieser Hölle deutlich. All das geschieht mit Unterstützung Russlands und des Irans, die zu Assad halten, und mit der stillschweigenden Unterstützung der USA. … Europa und die USA haben mit ihrer Tatenlosigkeit und Nachlässigkeit Russland das Feld und die Kontrolle überlassen, nicht nur in Syrien, sondern auch im Sicherheitsrat der Uno.“ +++
http://www.elperiodico.com

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Wie muss Europa die IS-Miliz bekämpfen?

Die Debatte darüber, wie die IS-Miliz bekämpft und Terroranschläge verhindert werden können, geht nach den jüngsten Ereignissen in Frankreich und Deutschland unvermindert weiter. Dabei richten Kommentatoren ihr Augenmerk auf die Radikalisierung muslimische
r Jugendlicher und fragen, wie diese verhindert werden kann.
http://www.eurotopics.net/de/163306/wie-muss-europa-die-is-miliz-bekaempfen

+++ Werteloser Westen enttäuscht junge Muslime

The Irish Independent – Irland. Die von Materialismus und Oberflächlichkeit geprägten westlichen Gesellschaften haben Jugendlichen auf der Suche nach Sinn nichts zu bieten, kritisiert der Irish Independent: „Vielleicht sehnen sich einige junge Menschen ja nach einem größeren Ziel im Leben als dem Erwerb des jeweils neuesten elektronischen Geräts. Womöglich wünschen sie sich ein Vorbild, das ein klein wenig hochgeistiger ist als die Mitglieder der Reality-TV-Familie rund um Kim Kardashian oder als irgendein hohlköpfiges Promi-Model, dem sie nacheifern sollen. Wenn wir nicht das gleiche bieten wie die IS-Dschihadisten – ein großes Ziel im Leben, das einige junge Menschen erreichen wollen -, dann werden wir den Kampf der Werte verlieren. Wir wissen, ‚der Menschen lebt nicht vom Brot allei
n‘, und in unserer Fixierung auf wirtschaftliche Fragen übersehen wir vielleicht die Anziehungskraft einer visionären Idee auf die Jugend – wie fehlgeleitet dieses auch immer sein mag.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1c2

+++ Sicherheit im Urlaub geht vor

Protagon.gr – Griechenland. Nach den Anschlägen patrouillieren auch in Frankreichs Ferienorten Soldaten mit Maschinengewehren. Das trübt gewiss die Urlaubsfreude, ist aber die richtige Maßnahme, findet das Webportal Protagon: „Wenn Hubschrauber über den Köpfen der Menschen kreisen, ist dies allein nicht erschreckend? Und wenn man Polizeiautos neben den Eiswägen und schwer bewaffnete Einsatzkräfte inmitten der mit Sonnenöl eingeriebenen nackten Körper sieht, löst dies nicht Panik aus? … Doch jede Veränderung, die mehr Sicherheit zum Ziel hat, ist willkommen. In Dunkerque verlegte man etwa die Route der [Mariä-Himmelfahrts-]Prozession. Man vermied große Straßen und wich auf Gassen aus. Dort kann niemand
einen Angriff mit einem riesigen Lkw durchführen, so wie in Nizza, wo innerhalb weniger Minuten 84 Personen getötet wurden.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1c3

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Wie sollen EU und Nato mit der Türkei umgehen?

Der türkische Außenminister Çavuşoğlu hat der EU Türkei-Feindlichkeit vorgeworfen. Er sei enttäuscht, dass sein Land nach dem Putschversuch nicht mehr Beistand erfahre. Die Nato hatte zuvor Gerüchte dementiert, dass ein türkischer Austritt aus dem Verteidigungspakt diskutiert werde. Kommentatoren mahnen, sich nicht zu weit von Ankara zu entfernen.
http://www.eurotopics.net/de/162736/wie-sollen-eu-und-nato-mit-der-tuerkei-umgehen

+++ Erdoğan auch als Partner ansehen

Sme – Slowakei. Nicht nur die Regierung, auch die türkischen Bürger sind zunehmend verstimmt darüber, wie kühl Nato und EU derzeit mit dem Land umgehen, konstatiert die Sme: „Sie haben den Eindruck, dass die Schlüsselpartner in Nato und EU schon vor dem niedergeschlagenen Putsch ihr
e Kommuniquees formuliert hatten, in denen sie die Rache an den Verschwörern ablehnen. Doch es sind 80 Prozent der Wähler, nicht nur die der AKP, die sich gegen die Aufrührer stellen. … Selbstverständlich muss der Westen darauf pochen, dass Erdoğan demokratische Prinzipien einhält. Er muss sich aber auch daran erinnern, dass die Türkei mit anderen Nachbarn groß geworden ist, als Deutschland oder die USA – mit Staaten ohne Religionsfreiheit und Zivilgesellschaft wie Syrien oder Saudi-Arabien. Für die Zukunft der Demokratie im Nahen Osten ist es wichtig, dass Erdoğan auch als Partner angesehen wird, noch dazu als ein oft erfolgreicher.“ +++
http://www.sme.sk

+++ Türkei erledigt für die EU die Drecksarbeit

Hürriyet Daily News – Türkei. Die EU beklagt mangelnde demokratische Standards in der Türkei, doch in der Sicherheitszusammenarbeit zwischen Europa und der Türkei scheint dies keine Rolle zu spielen, beobachtet die Hürriyet Daily News: „Es ist skandalös, dass
einige der von der Türkei ausgelieferten [Terrorverdächtigen] anschließend von europäischen Ländern freigelassen wurden und dann in europäischen Hauptstädten Terrorakte verübten. … Anscheinend fordern Europäer in diesen Tagen die Türkei auf, potentielle Terroristen nicht auszuliefern, nachdem sie es versäumten, sie zu inhaftieren. Wenn ihre ‚demokratischen Standards‘ ihnen im Weg stehen um potenzielle Terroristen zu stoppen, scheinen sie zu unterstellen, dass es einfacher sei Terroristen im türkischen System zu belassen, dem es an ‚demokratischen Standards‘ mangelt. Es ist beinahe so, als ob die Türkei die Drecksarbeit übernehmen und ihr eigenes Guantanamo errichten soll, während die Europäer ihre Hände nicht beschmutzen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1c4

+++ Ankara orientiert sich außenpolitisch um

24 Chasa – Bulgarien. Die Türkei könnte in der Syrien-Politik ein neues Bündnis mit Assad, Russland und dem Iran aufbauen, analysiert 24
Chasa: „Erdoğan vollzieht tatsächlich eine Wende in der Außenpolitik. Dafür spricht, dass im Moment insgeheim intensive Verhandlungen zwischen Ankara und Damaskus laufen, trotz der Aussagen des türkischen Außenministers Çavuşoğlu, dass die Position der Türkei gegenüber Assad unverändert sei. Die Verhandlungen werden von inoffiziellen Gesandten geführt, die zur jeweiligen Regierung gute Kontakte haben und finden unter anderem in Teheran statt. … Bei den Gesprächen zwischen Russland und der Türkei in Sankt Petersburg lag das Hauptaugenmerk auf dem Prinzip der ‚Erhaltung der territorialen Integrität‘ Syriens, was offensichtlich gegen die Kurden gerichtet ist und erklärt, warum die einstigen Erzfeinde Erdoğan und Assad zu Kompromissen bereit sind nach dem Motto ‚Es gibt keine dauerhaften Feinde oder Freunde, es gibt nur dauerhafte Interessen.’“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1c5

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Was kann sich Trump noch erlauben?

Erst beleidigt US-Pr�
�sidentschaftskandidat Trump die muslimischen Eltern eines Gefallenen, dann wird ihm vorgeworfen, zu Gewalt gegen seine Konkurrentin Clinton aufgerufen zu haben. Nun weigert er sich, seine Steuerverhältnisse offenzulegen. Doch das sollte er schnell tun, um seine Chancen aufs Weiße Haus nicht vollends zu verspielen, glauben Kommentatoren.
http://www.eurotopics.net/de/163720/was-kann-sich-trump-noch-erlauben

+++ Angst vor Transparenz

Večernji list – Kroatien. Warum Donald Trump seine Steuererklärung nicht öffentlich macht, erklärt Večernji list: „Sie gehört zu den Dokumenten, die jeder US-Präsidentschaftskandidat irgendwann vor den Wählern offenlegen muss. Trump weigert sich vehement dies zu tun, weil die Veröffentlichung wahrscheinlich das Ende seines Wahlkampfs bedeuten würde. Seine Steuerkarte könnte seine engen Beziehungen zu russischen Oligarchen offenbaren, die direkt mit Putin verbunden sind. Es würde überdeutlich werden, dass Leute aus Putins engstem Kreis de
n US-Kandidaten für das Präsidentenamt kontrollieren. Außerdem würde die Steuererklärung zeigen, dass er überhaupt nicht so reich ist, wie er immer tut, und dass er eher die Verkörperung des Misserfolgs als des Erfolgs ist.“ +++
http://www.vecernji.hr/

+++ Besser die Steuererklärung veröffentlichen

Diário de Notícias – Portugal. Donald Trump läuft Gefahr, seinen Ambitionen selbst ein Ende zu bereiten, glaubt Diário de Notícias: „Die Spekulationen um das Vermögen von Trump erleben einen Höhepunkt, denn Trump weigert sich bislang trotz aller Kritik, seine Steuererklärung zu veröffentlichen. … Trump, der ein großes Vermögen aufgebaut hat und es verdient, dafür bewundert zu werden, sollte zur Transparenz beitragen – besonders, weil gerade er die Undurchsichtigkeit des Systems scharf kritisiert. Vielleicht ändert er ja noch seine Meinung. Vor allem aber sollte Trump nicht denken, dass nichts von dem, was er sagt und tut oder eben nicht tut, seine Ambitionen a
uf die US-Präsidentschaft beeinflussen wird.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1c6

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Übersteht Renzi das Verfassungsreferendum?

Die Italiener werden noch in diesem Jahr per Referendum über eine von Premier Matteo Renzi vorgeschlagene Verfassungsreform abstimmen. Sie soll die Macht der zweiten Parlamentskammer beschränken und damit mehr Stabilität in das politische System bringen. Der Regierungschef hatte zuvor seine politische Zukunft an den Ausgang des Referendums geknüpft. Für die Presse ist das ein Vabanquespiel.
http://www.eurotopics.net/de/164303/uebersteht-renzi-das-verfassungsreferendum

+++ Premier hält Zeitbombe in den Händen

Dilema Veche – Rumänien. Warum das italienische Referendum für ganz Europa von Bedeutung ist, erklärt Dilema Veche: „In Italien geht es im Oktober auch um die politische Zukunft von Premier Renzi. Er muss versuchen, auf die anstehende Finanz- und Bankenkrise eine Antwort zu finden. Die italienische Bankenbranche wird von über
360 Milliarden Euro faulen Krediten und einem jahrzehntelangen Missmanagement belastet. … Hinzu gesellt sich der Druck durch die Flüchtlinge, denn der Strom kommt nun hauptsächlich über das Mittelmeer. Renzi hält eine wahre Zeitbombe in den Händen. Sollte unter diesen Bedingungen das Referendum fehlschlagen, wird der Premier zurücktreten. Dann folgt unweigerlich der Aufstieg antieuropäischer Bewegungen wie der Lega Nord oder des Movimento Cinque Stelle.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1c7

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