Will Erdoğan die Türkei einen?

+++ Lebt der olympische Geist noch?
+++ Annäherung zwischen Moskau und Ankara?
+++ EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei stoppen?
+++ Reflexionen zur Zukunft Europas
+++ Ist Trump zu weit gegangen?

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Will Erdoğan die Türkei einen?

Zu einer Kundgebung gegen den Putschversuch haben sich am Sonntag in Istanbul laut türkischen Medien rund drei Millionen Menschen versammelt. Vor der Rede von Präsident Erdoğan sprachen die Vorsitzenden der kemalistischen und nationalistischen Oppositionsparteien. Nur die kurdennahe HDP war nicht eingeladen worden. Einige Kommentatoren freuen sich über die neue türkische Einheit. Andere trauen dem Frieden nicht.
http://www.eurotopics.net/de/163968/will-erdoan-die-tuerkei-einen

+++ Neue Ära der Einheit

Milliyet – Türkei. So viel Geschlossenheit hat die Türkei noch selten erlebt, jubelt die konservative Milliyet:
„Millionen haben den Yenikapı-Platz mit türkischen Fahnen in ihren Händen rot-weiß gefärbt und mit einer einzigen Stimme die Verbundenheit zu ihrer Fahne und zur Demokratie beschworen. Und zum ersten Mal seit langer Zeit haben wir uns landesweit so gut gefühlt. Denn nach dem Klima der Polarisierung haben wir das Einvernehmen, das wir in den letzten 23 Tagen in der Politik und auf der Straße erlebten und das gestern in Yenikapı seinen Höhepunkt erreichte, sehr vermisst. Wenn doch auch die HDP dabei gewesen wäre. Auch das sollten wir unseren Hoffnungen hinzufügen, und so soll das historische Foto von Yenikapı nicht nur eine Erinnerung bleiben, sondern das Bild des Beginns einer neuen Ära werden. Diese Einheit benötigen wir dringend, besonders in diesen kritischen Tagen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1a4

+++ Nur freundliche Fassade

Der Standard – Österreich. Geschickt setzt Erdoğan alles daran, seine 14 Jahre währende Unterstützung Gülens vergessen zu mac
hen, analysiert der Standard: „Für etwas die Verantwortung zu übernehmen, gar von einem Amt zurückzutreten, bedeutet in der Türkei Schwäche, und schwache Männer kann das Land nicht ertragen. Tayyip Erdoğan scheint nun, nach dem gescheiterten Putsch, so stark, dass er es sich sogar leisten kann, um Entschuldigung zu bitten. Gott und Volk hat der türkische Staatspräsident um Vergebung gebeten, schnell dahingesagt in einem Nachsatz: Die wahre Natur der Gülen-Bewegung habe er, Erdoğan, leider nicht erkannt. Um den einstigen politischen Glaubensbruder und dessen Anhänger rasch zu Terroristen zu stempeln, braucht der türkische Präsident die Fassade der demokratischen Geschlossenheit, der neuen Freundlichkeit gegenüber der Opposition. Die Fassade wird halten, solange sie Erdoğan nützlich ist.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1a5

+++ Opposition unterwirft sich

Corriere della Sera – Italien. Die Teilnahme der Parteivorsitzenden von CHP und MHP an der Massenkundgebung
in Istanbul zeigt, dass die Einschüchterungspolitik des türkischen Präsidenten funktioniert, bedauert die Tageszeitung Corriere della Sera: „Dass Erdoğan jedes Mittel einsetzen würde, um seinen ‚Gegenputsch‘ mit Erfolg zu krönen, war absehbar. Überraschend ist aber, dass die Führer der Oppositionsparteien sich so rasch erpressen lassen. Nach dem Muster, dass wenn sie nicht als Putschisten gelten wollen, sie an der Kundgebung teilnehmen müssen. Ihre Unterwerfung sagt viel über das Klima der Hexenjagd aus, das derzeit in der Türkei herrscht. So wird die Volksmobilisierung, die keine unwesentliche Rolle beim Niederschlagen des Militärputsches am 15. Juli gespielt hat, zu einer Dauerkomponente. Und zwar immer mehr zu dem Zweck, bestimmte politische Ziele durchzusetzen.“ +++
http://www.corriere.it

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Lebt der olympische Geist noch?

Vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen und politischen Krise in Brasilien sind die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro eröf
fnet worden. Proteste begleiteten die Feier. Die Diskussion über einen Ausschluss der russischen Mannschaft wegen Dopingvorwürfen überschattete das Sportereignis schon vorab. All das lässt Kommentatoren darüber nachdenken, ob Olympia seinen Glanz nicht längst verloren hat.
http://www.eurotopics.net/de/163883/lebt-der-olympische-geist-noch

+++ Brasilianer haben nichts von den Spielen

Contrepoints – Frankreich. Die olympischen Spiele kommen für Brasilien zur Unzeit, meint das Webmagazin contrepoints.org: „Für viele Brasilianer tragen diese Spiele nur dazu bei, schon vorhandene Spannungen zu verschärfen. Die Organisation zweier aufeinander folgender Veranstaltungen von Weltrang ist mit hohen Kosten für eine Volkswirtschaft verbunden, die eine Rezession durchlebt und unter Sparmaßnahmen leidet. … Zwar wurde die Organisation der Fußball-Weltmeisterschaft [2014] viel stärker kritisiert als die Vorbereitung der Olympischen Spiele derzeit. Aber es ist eine von der Rezessio
n ermüdete und von ihren Eliten enttäuschte Bevölkerung, die diesem Großereignis beiwohnt. … Über die Ausgaben und die politische Krise hinaus wird wieder einmal die Unzufriedenheit eines Großteils der Bevölkerung deutlich, die wenig von Olympia mitbekommt und sicher keine Vorteile davon hat.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1a6

+++ Sport für alle statt für Eliten

Club Z – Bulgarien. Die Idee der Olympischen Spiele ist elitär und veraltet, wettert das Nachrichtenportal Club Z: „Das Internet, die sozialen Medien, die Bewegungsfreiheit von Menschen, Waren und Kapital und die Art wie wir kommunizieren, haben eine neue Realität geschaffen, in der jeder Mensch Teil des Prozesses ist und nicht mehr nur Beobachter. Wir brauchen keine durch Steuern finanzierten Elitesportler. Wir brauchen Sport für die Massen. Die Eliten sollen gern weiter gegeneinander antreten, aber auf eigene Kosten oder sie sollen sich Sponsoren suchen. … Unsere Steuergelder sollten in den Massen
sport fließen und nicht an einzelne Spitzensportler. … Was interessiert uns, dass jemand seine Zeit vergeudet und vier Jahre Gewichte hebt, um eine Medaille zu ergattern? Und wir sollen dafür zahlen? Das war vielleicht im 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts in Ordnung. Doch im Zeitalter der Digitalisierung muss der gesunde Lebensstil zur Priorität erhoben werden.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1a7

Mehr Meinungen

+++ The Irish Independent – Irland. Olympia-Bauten sind kolossale Geldverschwendung +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1a8

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Annäherung zwischen Moskau und Ankara?

Der erste Staatsbesuch nach dem Putschversuch führt den türkischen Präsidenten Erdoğan am Dienstag nach Russland. Viele Beobachter fragen sich, ob Ankara sich damit vom Westen ab- und Moskau zuwendet. Zu lesen ist allerdings auch, dass die Differenzen zwischen beiden Ländern nach wie vor nicht zu unterschätzen sind.
http://www.eurotopics.net/de/163969/annaeherung-zwischen-moskau-und-a
nkara

+++ Putin ist der lachende Dritte

Trouw – Niederlande. Erdoğan will Europa und die USA unter Druck setzen – und Putin lacht sich ins Fäustchen, analysiert Trouw die Entwicklungen: „Symbolisch ist es für Putin ein Sieg, dass Erdoğan zu ihm kommt, und nicht umgekehrt. Es zeigt, dass der türkische Präsident die Gunst Moskaus braucht. … Erdoğan muss einen Kniefall machen, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland wiederherzustellen. … Die Türkei wird zudem akzeptieren müssen, dass Russland den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad im Sattel hält. … Auch auf dem Gebiet der Energie profitiert Putin von der aktuellen Schwäche Erdoğans. Wahrscheinlich kündigen die Präsidenten morgen den Neustart von Turkish Stream an, der geplanten Erdgaspipeline zwischen beiden Ländern. … Das zeigt, dass Erdoğan wieder offen ist für ein Projekt, das Brüssel nervös macht. Solange der türkische Führer sich entscheidet, seine westlichen Verbündeten durch eine Ann
äherung an Russland unter Druck zu setzen, ist Putin der lachende Dritte.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1a9

+++ Sonderweg ohne Westen

Der Tagesspiegel – Deutschland. Erdoğans Besuch bei Putin bedeutet nicht, dass die beiden sich nun gegen den Westen verbünden wollen, kommentiert Der Tagesspiegel: „Schwere Differenzen bleiben, nicht nur in Syrien. Als Erben verfeindeter Großreiche sind Türkei und Russland alte Rivalen im Kaukasus. Im Ukraine-Konflikt schlug sich die Türkei in den vergangenen Monaten eindeutig auf die Seite Kiews; zudem beklagt sie eine Unterdrückung der mit Ankara verbündeten Krimtataren. Die mehr als ein halbes Jahrhundert alte Nato-Mitgliedschaft der Türkei steht einem engen Bündnis mit Moskau ebenfalls entgegen. Wahrscheinlicher als eine türkisch-russische Allianz ist eine andere Neuorientierung der Türkei. Seit langem fordern wichtige Erdoğan-Berater, das Land solle sich vom Westen lösen und als unabhängige Regionalmacht eine eigene Auß
enpolitik betreiben. Diese Stimmen sind mit der anti-westlichen Stimmung nach dem Putschversuch noch lauter geworden. Erdoğans Schimpftiraden gegen Europa und den Westen sowie sein Besuch in Russland könnten Zeichen dafür sein, dass diese Absetzbewegung beginnt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1aa

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EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei stoppen?

Angesichts der Reaktionen Erdoğans auf den Putschversuch hat Österreichs Kanzler Kern gefordert, die Beitrittsgespräche mit der Türkei abzubrechen. Das wäre genau kontraproduktiv, warnen einige Kommentatoren. Andere bedauern, dass die EU nicht über ernsthafte Sanktionen gegen Ankara nachdenkt.
http://www.eurotopics.net/de/163881/eu-beitrittsverhandlungen-mit-tuerkei-stoppen

+++ Erdoğan braucht ein Korrektiv

tagesschau.de – Deutschland. Die EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei müssen intensiviert statt abgebrochen werden, fordert tagesschau.de: „Niemand in der EU sollte ein Interesse daran haben, dass die Tür
kei politisch und gesellschaftlich in Richtung Naher Osten abdriftet. Das Ziel der EU muss eine stabile und demokratische Türkei sein. Ob Präsident Erdogan dafür der richtige Mann ist, darf aus westlicher Sicht bezweifelt werden. Aber der 62-Jährige ist das demokratisch gewählte Staatsoberhaupt, dessen Akzeptanz und Rückhalt in der Bevölkerung momentan höher denn je ist. … Präsident Erdogan braucht in seinem massiven Streben nach Macht ein Korrektiv. In der Türkei gibt es das kaum noch. Die Medien sind weitgehend auf Erdogan-Linie getrimmt, die Opposition heult mit den Wölfen oder ist stigmatisiert. Ein Abbruch der Beitrittsverhandlungen würde den Gang in ein autokratisches System alla turca beschleunigen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1ab

+++ Markige Worte und nichts dahinter

Právo – Tschechien. Nicht entschieden genug reagiert die EU nach Meinung der Zeitung Pravo auf die politischen Entwicklungen in Ankara: „Bislang wird diplomatisch Poker gespielt. Schn
elle Entscheidungen werden von der gegenseitigen wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Abhängigkeit gebremst. Hinter der Fassade starker Worte an die Adresse Ankaras passiert in der Praxis nichts. Es gibt keine Überlegungen über Sanktionen oder Embargos. Nicht einmal politische Resolutionen gegen die Verletzung der Menschenrechte, wie wir sie gegenüber anderen Ländern kennen. Hier misst die EU mit zweierlei Maß. … Aber sie sitzt auch ein bisschen in der Falle. Eine Scheidung von der Türkei würde das Flüchtlingsabkommen versenken. Das hätte fatale sicherheitspolitische Folgen.“ +++
http://www.pravo.cz

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Reflexionen zur Zukunft Europas

Abschottung als Reaktion auf die Flucht hunderttausender Flüchtlinge, hohe Arbeitslosigkeit und Schulden, Aufwind für rechtsradikale Parteien und Bewegungen. Europas Integration gerät ins Stocken. Scheitert das große Friedensprojekt?
http://www.eurotopics.net/de/153868/reflexionen-zur-zukunft-europas

+++ Bernhard Schneide
r über die einende Kraft der Kultur

Medium – USA. Um Europa bürgernäher zu machen, müssen wir uns künftig stärker auf die Kraft der Kultur besinnen, fordert Bernhard Schneider vom Netzwerk Soul for Europe auf der Onlineplattform Medium: „Damit Europäerinnen und Europäer dieses Projekt als ihr Eigentum wahrnehmen und annehmen können, muss es zu ihnen zurückkehren. … Die kulturellen Gemeinsamkeiten sind eine solide Legitimationsbasis für ein vereinigtes Europa und zugleich dauerhafter, als es noch so wichtige Gemeinschaftsprojekte wie die der Kohle- und Stahlindustrie oder der gemeinsame Binnenmarkt sein konnten. Zugleich aber gefährden kulturelle Differenzierung und Diversität immer auch den Zusammenhalt und bedürfen darum besonderer politischer Zuwendung. … Die Kultur Europas ist zu Hause in den Städten und Regionen. Und bei den Menschen, den Europäern, die dort leben. Wer in einer Stadt oder Region mit Kultur zu tun hat, ob als Bürger oder Amtsträger, nimmt
also eine europäische Aufgabe wahr. Ob er es weiß oder nicht, er ist ein Akteur des Europas von unten. Er muss sich mehr als bisher bewusst machen, dass er in dieser Verantwortung handelt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1ac

+++ António Barreto über die Deformierung Europas

Diário de Notícias – Portugal. Der Terrorismus entstellt das Europa, das wir kennen, klagt der Soziologe António Barreto in Diário de Notícias: „Europa ist nicht mehr das, was es einmal war – und wird in ein paar Jahren nicht mehr das sein, was es heute ist. Damit endet eine Ära in unserer Geschichte und in der Geschichte des Kontinents: ein Europa des Friedens und der offenen Arme für alle Flüchtlinge in der Welt. … Ein Europa, das sich durch Großzügigkeit, Kultur und Vielfalt unterscheiden wollte. … Dieses Europa, dieser Traum, dieses Projekt, Geschichte und Hoffnung: alles verschwindet. … Der islamistische Terrorismus zerstört das Europa, das wir kennen. Viel schlimmer noch: die A
ngst vor Terror beeinflusst zunehmend unser Leben. Stimuliert all unsere Schutz- und Verteidigungsreflexe, den Rechtsmissbrauch und eine aggressive Reaktion, die Europa entstellen. Bewusst erweckt der islamistische Fanatismus den Rassismus und die Fremdenfeindlichkeit, die die Europäer seit Jahren zu beseitigen versuchen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1ad

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Ist Trump zu weit gegangen?

Mit einer Attacke auf die muslimischen Eltern eines im Irak getöteten US-Soldaten hat sich Präsidentschaftskandidat Donald Trump auch in den eigenen Reihen unbeliebt gemacht. Nachdem der Republikaner bereits mit seinen Plänen zur Außenpolitik für Kritik gesorgt hatte, fragen sich Kommentatoren nun, ob Trump dabei ist, seine Wahlchancen zu verspielen.
http://www.eurotopics.net/de/163720/ist-trump-zu-weit-gegangen

+++ Kandidat zerreißt seine Partei

Kauppalehti – Finnland. Anstatt seine Partei zu einen, droht er sie zu spalten, kommentiert Kauppalehti die jüngsten Äußerungen des
Präsidentschaftskandidaten: „In beiden großen Parteien und dem ganzen Land wurde der Ruf nach Einheit laut. Vielleicht befördert Trump diesen Wunsch, indem er immer mehr Vertreter seiner eigenen Partei dazu bringt, die Kandidatin der Gegenseite zu unterstützen. Politischen Kommentatoren zufolge befinden sich Trumps Kampagne und die gesamte Republikanische Partei schon jetzt in der schlimmsten Krise des Wahlkampfs oder vielleicht sogar ihrer Geschichte. … Im Frühjahr drohte Trump, nach seiner Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten werde er die ‚korrupte Hillary‘ in Stücke reißen. Jetzt sieht es eher danach aus, als ob die Grand Old Party, die Republikanische Partei, in Stücke gerissen wird.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1ae

+++ Eliten Schuld an Trump-Verehrung

Večernji list – Kroatien. Trumps Wählerschaft wird vor allem genährt durch die Wut, die die Eliten in ihnen hervorruft, erklärt Večernji list: „Trumps Slogan ‚Make America great aga
in‘ richtet sich an Millionen Menschen, deren Tage mit Arbeit, familiären Pflichten und ihren Gemeinschaften ausgefüllt sind. Sie beginnen allmählich vor Wut zu kochen angesichts der täglichen Beleidigungen ihrer Intelligenz und ihrer Wertvorstellungen durch eine laute und mächtige Anhängerschaft der jetzigen Elite. Man kann nicht jemanden ungestraft endlos einen Idioten nennen – irgendwann schlägt er zurück. … Und wenn man einen großen Teil der Bevölkerung beleidigt, bekommt man eine drastische und übertriebene Korrektur um die Ohren geschlagen.“ +++
http://www.vecernji.hr/

+++ Nicht in seinen Worten liegt die Gefahr

Latvijas Avize – Lettland. Für die baltischen Staaten wäre ein Präsident Trump eine schlechte Nachricht – aber nicht, weil er selbst gefährlich wäre, sondern weil er Putin freie Hand ließe, konstatiert die nationalkonservative Latvijas avīze: „Trump hat schon genügend politische Beobachter in der ganzen Welt mit seinen verwirrenden Aussage
n über die Nato, die Ukraine, die Annexion der Krim und Putin verwirrt. Einerseits sollten wir uns nicht darüber aufregen, weil das reine Wahlpropaganda ist. Andererseits sollten wir uns auch darüber Gedanken machen, wenn eine Person zum US-Präsidenten gewählt wird, die ihre Worte nicht kontrolliert. Denn das kann schlecht für die ganze Welt und auch Lettland werden. Vor allem, wenn es um die Nato und Russland geht. … Wenn Trump gewählt wird, stellt sich nicht die Frage, wie weit er gehen wird. Sondern ob und wann Putins Russland noch einen Schritt weiter gehen wird. Das ist dann eine schlechte und gefährliche Nachricht für die baltischen Staaten.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/1af

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