Franziskus appelliert an die Jugend

+++ Sind Europas Banken jetzt krisensicher?
+++ Greift Russland in den US-Wahlkampf ein?
+++ Was muss Europa gegen islamistischen Terror tun?
+++ Wie über Terror und Amok berichten?
+++ Droht Europa ein Religionskrieg?

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+++Franziskus appelliert an die Jugend

Mit einer Abschlussmesse zum Weltjugendtag vor mehr als einer Million Menschen hat Papst Franziskus am Sonntag seine Polenreise beendet. Er forderte die Jungen auf, die ältere Generation Menschlichkeit zu lehren. Während einigen Kommentatoren die Kritik des Papstes an der polnischen Regierung zu verhalten war, sind andere begeistert von seiner moralischen Integrität.
http://www.eurotopics.net/de/163375/franziskus-appelliert-an-die-jugend

+++ Alter Mann rüttelt Junge wach

Salzburger Nachrichten – Österreich. Der Auftritt des Papstes in Polen war rundum gelungen, resümieren die Salzburger
Nachrichten: „Kaum in Krakau gelandet, forderte Franziskus die versammelte Jugend der Welt auf, dem Terror zu trotzen. … Zugleich hatte es schon etwas Surreales, dass ein 79-jähriges Kirchenoberhaupt meinte, die Jugend der Welt auffordern zu müssen, ihr Sofa zu verlassen, das Smartphone aus der Hand zu legen und zu leben. Eine Zeit zum Reden: Der Papst ermahnte die rechtsnationale, nach autoritärer Herrschaft strebende polnische Regierung öffentlich, ohne dabei das Gastrecht zu missbrauchen. Übermäßiges Machtstreben sei stets von Übel, erklärte Franziskus dem PiS-Parteichef Jarosław Kaczyński. Und der großen Mehrheit der katholischen Polen, die aus Angst vor Fremden eine Aufnahme von Flüchtlingen ablehnt, erteilte er eine Lehrstunde in Sachen Humanität: Sich dem Nächsten hinzugeben, das sei wahrhaft christlich.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18f

+++ Soziales Vorbild mit großer moralischer Macht

El Mundo – Spanien. Junge und alte Menschen sollten sich die
Worte des Papstes hinter die Ohren schreiben, findet El Mundo: „Mit Worten, die alle Verantwortlichen der Welt hören sollten, bat er die Jugendlichen, den Erwachsenen ‚mutig zu zeigen, dass es einfacher ist, Brücken zu bauen als Mauern‘. Das widerspricht bestimmten politischen Überzeugungen, die sich leider in der westlichen Gesellschaft gerade ausbreiten. … Franziskus hat von den Jugendlichen eine neue Einstellung gefordert, um die Welt zu ändern. Er kritisierte die, die anscheinend ‚frühzeitig in Rente gegangen sind‘ oder die das Glück damit verwechseln, ’sich aufs Sofa zu legen‘. Der Papst ist ein soziales Vorbild. Derzeit hat er wohl die größte moralische Macht, um vor den Gefahren der Gewalt, des Terrorismus und der Fremdenfeindlichkeit zu warnen. Der Weltjugendtag war wie ein Lautsprecher, der seine Botschaft jedem zugetragen hat, egal ob gläubig oder nicht.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18g

+++ Polen würden nicht mal auf Jesus h�
�ren

Polityka – Polen. Franziskus‘ mahnende Worte werden in Polen nichts bewirken, resümiert mit bitterem Unterton Jarosław Makowski in seinem Blog beim linksliberalen Nachrichtenmagazin Polityka: „Das Problem ist, dass die Frage, ob Franziskus oder ob seine Worte unsere Politik oder unsere Kirche verbessern, müßig ist. Letztlich ist der Papst nur nach Polen gefahren, um hier seine Arbeit zu erledigen. Und das hat er auch gemacht. Er ist wie jemand, der etwas sät, ohne darauf zu achten, wohin er seine Saat streut. Deshalb muss die wesentliche Frage auch anders lauten: Sind wir bereit, seine Lehren anzunehmen und unser Leben zu ändern? Sind wir bereit, tatsächlich die Botschaft von Franziskus zu hören, um unsere Politik, unsere Kirche und die Art und Weise zu ändern, wie wir miteinander umgehen? Und da sage ich: Selbst wenn hier – auf polnischem Boden – Jesus Christus erscheinen würde, dann würden wir unsere Lebensweise nicht ändern. Wir wären für seine Worte nich
t offen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18h

+++ Papst hat Polen nicht genug ins Gebet genommen

Deutschlandfunk – Deutschland. Der polnischen Regierung und Kirche ins Gewissen zu reden, hat der Papst bei seinem Besuch versäumt, kritisiert der Deutschlandfunk: „Vor allem die liberalen Katholiken hatten sich gewünscht, dass Franziskus den Polen die Leviten liest. Ihre Hoffnung: Er werde die polnische Kirche dafür tadeln, dass sie sich immer wieder klar an die Seite der rechtskonservativen Regierungspartei PiS stellt. Und er sollte diese Partei PiS, die sich doch katholisch geprägt gibt, zur Aufnahme von muslimischen Flüchtlingen in Polen drängen. Beides unterließ der Papst. … Er hat es versäumt, den Nationalkatholiken aufzuzeigen, dass sie sich eigentlich außerhalb der katholischen Lehre bewegen. … Insgesamt hat der Weltjugendtag Polen und Jugendlichen aus aller Welt … eine tolle Feier beschert – und Europa Momente des Durchatmens nach den vielen so schlimmen N
achrichten. Allerdings hat sich Papst Franziskus in Polen vor allem von seiner bewahrenden Seite gezeigt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18i

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Sind Europas Banken jetzt krisensicher?

Im jüngsten Stresstest der europäischen Bankenaufsicht haben sich Europas Großbanken als stabiler erwiesen als noch vor zwei Jahren. Erhebliche Kapitalaufstockungen hätten zu mehr Widerstandsfähigkeit geführt, teilte die Behörde mit. Einige Kommentatoren machen sich dennoch Sorgen, vor allem um Banken in Spanien und Italien.
http://www.eurotopics.net/de/163545/sind-europas-banken-jetzt-krisensicher

+++ Geldhäuser heute besser aufgestellt

Savon Sanomat – Finnland. Erleichtert darüber, dass die europäischen Banken den Stresstest größtenteils bestanden haben, zeigt sich Savon Sanomat: „Der letzte und etwas umfangreichere Bankenstresstest wurde 2014 durchgeführt. Die Ergebnisse des jüngsten Tests zeigen, dass die Banken innerhalb von zwei Jahren ihr Kernkapital stärken und i
hre Bilanzen konsolidieren konnten. … Das größte Interesse richtete sich auf die italienische Bank Monte dei Paschi di Siena, deren Probleme seit langem bekannt sind. Der Stresstest hat dies bestätigt. Allerdings legte die Bank kurz vor Veröffentlichung der Testergebnisse einen eigenen Rettungsplan vor. Sie will von privaten Anlegern fünf Milliarden Euro einwerben und Problemkredite in Höhe von mehr als neun Milliarden Euro veräußern. Man kann der Bank nur wünschen, dass dieser Plan Erfolg hat, denn letztlich geht es um das Vertrauen in den gesamten italienischen Bankensektor.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18j

+++ Probleme längst nicht gelöst

The Independent – Großbritannien. Der Finanzsektor ist noch nicht über den Berg, was vor allem an Spanien und Italien liegt, warnt The Independent: „Die jüngsten offiziellen Stresstests erinnern gerade rechtzeitig daran, dass die Probleme in Europas Finanzsektor keinesfalls gelöst sind. … Europas Eliten haben schon
lange Angst, dass Spanien oder Italien in einem ebenso schlimmen Zustand wie einst Griechenland enden und auf Nothilfe von Deutschland angewiesen sein könnten. Das Problem mit Spanien und Italien ist, dass sie so viel größer als Griechenland sind. Es wäre sogar für Kanzlerin Angela Merkel schwierig, die nötigen Geldmittel aufzutreiben, um einen Zahlungsausfall im großen Stil oder einen Zusammenbruch der Banken in einem der beiden Länder zu verhindern – und schier unmöglich wäre das, wenn beide Staaten gleichzeitig betroffen sind.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18k

+++ Europa darf nicht zu streng sein mit Italien

De Volkskrant – Niederlande. Im Umgang mit den italienischen Banken muss Europa sehr vorsichtig sein, mahnt De Volkskrant: „Die harte Linie nordeuropäischer Politiker ist verständlich. Nicht nur, dass die Vereinbarungen über den Stabilitätsfonds [ESM] und die Bankenunion nur mit viel Mühe zustande kamen. Auch könnten die Wähler ihr ohnehin wankend
es Vertrauen in Europa ganz verlieren, wenn bei jedem Gegenschlag die Regeln übertreten würden. Dennoch ist im Fall Italiens wegen seiner großen wirtschaftlichen Bedeutung Fingerspitzengefühl angebracht. Die Folgen eines ‚bail in‘ würden in Italien zweifellos zum Fall der Regierung Renzi führen. … Bei einem Wahlsieg des Movimento Cinque Stelle bestünde dann das Risiko, dass Italien die Eurozone verlässt. Europa muss also sehr klug lavieren. … Nicht zu streng sein mit Italien, aber auch nicht zu großzügig, weil das die Wähler in Nordeuropa nicht schlucken würden.“ +++
http://www.volkskrant.nl/

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Greift Russland in den US-Wahlkampf ein?

Die US-Demokraten sind erneut Opfer eines Hackerangriffs geworden. Laut Medienberichten handelt es sich um einen illegalen Zugriff auf Wählerdaten. Washington schließt nicht aus, dass Russland hinter den Angriffen steckt. Die Behörden müssen sofort Abwehrmaßnahmen ergreifen, sonst könnte Clinton im Wahlkampf benac
hteiligt werden, meinen Kommentatoren.
http://www.eurotopics.net/de/163546/greift-russland-in-den-us-wahlkampf-ein

+++ Putin könnte Trump zum Präsidenten machen

La Repubblica – Italien. Die mutmaßlich russischen Cyber-Attacken könnten Trump zum Präsidenten machen, fürchtet La Repubblica: „Gegen diese Einmischung in den US-Wahlkampf – gegen die Angst der Clintons, Zehntausende Mails könnten wie heißes Öl in den Wahlkampf gegossen werden – können weder Obama noch die Partei noch die Gegenspionage etwas tun. Sie können nur hoffen, dass die unvorsichtige Dame in ihren Accounts nicht allzu viele Spuren der peinlichen Finanzbeziehungen – von ihr und ihrem Mann Bill – mit arabischen Staaten wie dem Königreich Saudi-Arabien hinterlassen hat. Die ’schmutzigen Kriege‘ der Spionage sind schmutzig, weil keine Seite wirklich sauber ist. Und Trump, der das große Amerika wieder aufzubauen verspricht, könnte der erste Präsident sein, der mit der Hilfe der Russen, der Bäre
n von Putin, gewählt wird.“ +++
http://www.repubblica.it

+++ Europa muss sich gegen Cyber-Angriffe wappnen

România Liberâ – Rumänien. Nicht nur die USA müssen sich dringend gegen russische Cyber-Attacken verteidigen, fordert România Liberă: „Die schlechte Nachricht ist, dass die cleversten Köpfe des US-Geheimdienstes sich noch überhaupt nicht darüber verständigt haben, wie sie sich gegen die Attacken wehren sollen. Die einen haben moralische Skrupel, andere politische, wieder andere fürchten, dass damit ein offener Cyberkrieg gegen die Russen vom Zaun gebrochen wird. Doch bis sie sich geeinigt haben, könnte Putin schon das erreicht haben, was er wollte, nämlich die Wahlkampagne von Hillary Clinton zu sabotieren. … Wenn die Russen weiterhin ungestört agieren können, wer weiß, welches Desaster sie bis zu den Wahlen im November provozieren. Wenn es dem Kreml gelingt, die Demokratie in den USA durcheinanderzubringen, dann müssen die europäischen Staaten schnell
stens Abwehrmaßnahmen entwickeln. … Denn nichts würde Putin mehr gefallen, als die westlichen Demokratien in ein russisches Puppenspiel zu verwandeln.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18l

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Was muss Europa gegen islamistischen Terror tun?

Die Anschläge mit islamistischem Hintergrund der vergangenen Wochen in Deutschland und Frankreich haben Angst und Verunsicherung ausgelöst. Doch Europa muss jetzt die Nerven behalten, um nicht im Sicherheitswahn die falschen Entscheidungen zu treffen, mahnen Kommentatoren.
http://www.eurotopics.net/de/163306/was-muss-europa-gegen-islamistischen-terror-tun

+++ Anti-IS-Koalition gießt Öl ins Feuer

Le Courrier – Schweiz. Bei Luftangriffen durch die internationale Anti-IS-Koalition sind am 18. und 19. Juli mehrere Zivilisten in Syrien getötet worden. Erst am 27. Juli hat das Bündnis offizielle Untersuchungen eingeleitet, um die Verantwortung zu klären. So stärkt die Koalition ihren Feind, warnt Le Courrier: „Acht Tage nach d
en Ereignissen wusste die Allianz, die aus rund zehn Länder besteht, darunter die USA, Frankreich, Großbritannien und mehrere Golfstaaten, angeblich nicht, welche Flieger die Bomben abgeworfen haben. … Wie dem auch sei, der Mythos chirurgischer Luftangriffe hält sich erstaunlich lange. Wie viele der 770 Bombardierungen auf Syrien und Irak, die Frankreich seit September 2015 vorgenommen hat, haben Zivilisten getroffen? Wie viele ihrer Angehörigen, Freunde und Nachbarn unterstützen wohl den IS, um sich für die ‚westliche Aggression‘ zu rächen? Und wie viele in Europa lebende verrückte Fanatiker werden diesen Vorwand nutzen, um Terroranschläge zu verüben? Die Geschichte hat gezeigt, dass eine sich beschleunigende Kriegslogik den terroristischen Dämon immer stärker macht.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18m

+++ Weniger Sicherheitswahn, mehr europäische Werte

El Periódico de Catalunya – Spanien. Im Kampf gegen den Terror darf Europa eben nicht den USA nache
ifern und im Sicherheitswahn die Demokratie schwächen, warnt El Periódico de Catalunya: „In Europa gibt es nicht nur einen 11. September. Nach dem Attentat auf Charlie Hebdo oder den Anschlägen im November hielt François Hollande Reden, die von George Bush hätten stammen können. Frankreich hat im Namen der Sicherheit Maßnahmen ergriffen, die Bushs Patriot Act sehr ähnlich sind. … Seit dem 11. September reagieren wir auf Anschläge nur mit Sicherheit und Militär. Europa ist verängstigt und imitiert die USA, mit demselben Ergebnis: Je größer der Sicherheitswahn, desto unsicherer die Welt. Europa darf jetzt aus Angst nicht einknicken und seine Werte verraten. Die Sicherheitspolitik sollte man im Kampf gegen den Dschihadismus nicht überbewerten (aber ernst nehmen). Vielleicht sollten wir in diesem Kampf der Politik in ihrem weitesten Sinn eine Chance geben. Wenn Europa aufhört, Europa zu sein, sind wir geschlagen.“ +++
http://www.elperiodico.com

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Wie über Ter
ror und Amok berichten?

Die jüngste Anschlagswelle in Europa und den USA haben Medien mit zahlreichen Eilmeldungen begleitet, die auch Spekulationen und Gerüchte enthielten. Die Geschwindigkeit der Ereignisse lässt Recherche und Reflexion kaum noch zu, klagen Kommentatoren. Sie sind besorgt, dass die Eilmeldungs-Kultur journalistische Standards bedroht.
http://www.eurotopics.net/de/163139/wie-ueber-terror-und-amok-berichten

+++ Sensationsgier beschädigt Journalismus

Jyllands-Posten – Dänemark. Die Berichterstattung über die jüngsten Terrorattentate zeigt, dass die Breaking-News-Manie der elektronischen Medien grundlegende journalistische Prinzipien bedroht, mahnt Jyllands-Posten: „Natürlich soll über die Anschläge berichtet werden. … Aber durch die Live-Berichterstattung, das Bestreben, der Erste zu sein, und die Sensationslust werden eine Reihe zentraler journalistischer Prinzipien verdrängt. … Dazu gehören die Frage nach der Relevanz und Rücksicht auf die Opfe
r. Da wird spekuliert und orakelt, werden Gerüchte ohne auch nur den Versuch einer Nachprüfung verbreitet. … Die Breaking-News-Kultur stellt hohe Anforderungen an Redakteure, die fähig sein sollten, sich auch mal auf die Zunge zu beißen und der Sensationslust zu entsagen – zugunsten einer rationalen Abwägung, wie massiv und wie lange über ein Ereignis berichtet werden soll.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18n

+++ Medien fehlt Zeit zur Reflexion

Hürriyet Daily News – Türkei. In diesen Monaten mit ständig neuen Terrorattentaten bleibt für Journalisten kaum Zeit für ausführliche Recherche und Reflexion, bedauert auch Kolumnistin Ariana Ferentinou in Hürriyet Daily News: „Die unfassbare Geschwindigkeit, mit der wir Geschichten aufnehmen, von der sehr viele Menschen betroffen sind, ist besorgniserregend. Es gibt nicht mehr ausreichend Zeit oder Konzentration zur Recherche und Reflexion. So sind wir weniger beteiligt und immer weniger sensibilisiert, weil die näch
ste große Geschichte die vorherige aus unserem Gedächtnis verdrängt. … Von ertrunkenen Flüchtlingen im Mittelmeer zu den Attacken ‚depressiver‘ Irrer gegen Unschuldige in Nizza oder Berlin (sic!): Wir erleben eine alarmierende Beschleunigung abscheulicher Aktionen, die sehr schwer in einen ideologischen Kontext zu bringen sind. … Ich wünschte wir hätten mehr Zeit, um zu reflektierten, damit wir berichten und gleichzeitig unsere Erinnerung an vergangene Ereignisse bewahren können.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18o

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Droht Europa ein Religionskrieg?

In der Normandie drangen vergangene Woche zwei Angreifer in eine Kirche ein und ermordeten dort einen Priester. Die IS-Miliz beanspruchte die Tat für sich. Für die Presse ein Grund, sich mit der möglichen Gefahr eines Religionskriegs in Europa auseinanderzusetzen.
http://www.eurotopics.net/de/163309/droht-europa-ein-religionskrieg

+++ Islam ist (noch) keine Religion des Friedens

The Irish Independent
– Irland. Anders als das Christentum hat der Islam in seiner Geschichte die Gewalt noch nicht überwunden, klagt The Irish Independent: „Es ist problematisch, dass der Islam – auch wenn seine Vertreter immer wieder das Gegenteil beteuern – keine Religion des Friedens ist. Das Christentum war ebenfalls gewalttätig, die Kreuzzüge wurden ja einst von Papst Urban II. legitimiert. Doch diese fanden zwischen dem 11. und dem 15. Jahrhundert statt, und das Christentum hat danach zu seiner ursprünglichen Form einer Religion des Friedens zurückgefunden. Der Islam hat im Gegensatz zur christlichen Welt keine Reformation oder Aufklärung erlebt. Das macht es für einige seiner Ableger – das gilt natürlich nicht für alle Gläubigen – allzu leicht, den Rückwärtsgang einzulegen. Der Islam selbst muss Wege finden, mit diesem Dilemma umzugehen. Während viele Kleriker zum Frieden aufrufen, befördern einige einen Heiligen Krieg.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/18p

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