Terroranschläge in Brüssel uam.

bruessel-wappen+++22 Jahre Straflager für Sawtschenko
+++ Obama trifft Castro
+++ EU-Türkei-Deal hält Migranten nicht auf
+++ London will Softdrinks besteuern

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Terroranschläge in Brüssel

In Brüssel sind bei der Anschlagsserie am Dienstag mindestens 34 Menschen getötet und 230 verletzt worden. Zu den Attentaten im Flughafen und in einer Metrostation bekannte sich die IS-Terrormiliz. Kommentatoren kritisieren das Versagen von Belgiens Polizei und Geheimdiensten und rufen mehrheitlich dazu auf, besonnen auf die erneuten Anschläge zu reagieren.
http://www.eurotopics.net/de/156212/terroranschlaege-in-bruessel

+++ Quittung für Scheitern des belgischen Staats

The Independent – Großbritannien. Die jahrelangen Spannungen zwischen den unterschiedlichen Regionen Belgiens haben das Land entscheidend geschwächt, analysiert die linksliberale Tageszeitung The Independent: �
��In den vergangenen zwei Jahrzehnten sind Teile des belgischen Bundesstaats ins Chaos abgeglitten und verfallen, weil die wahre politische Macht und Schirmherrschaft auf die auf Sprache basierenden Regionen Flandern, Wallonien und Brüssel übergegangen sind. Die Zusammenarbeit zwischen den Polizeikräften einerseits sowie zwischen der Polizei und den Sicherheits- und Geheimdiensten andererseits ist mittlerweile ein Witz. Der schwelenden Radikalisierung in muslimisch dominierten Bezirken Brüssels wie Molenbeek wurde nichts entgegensetzt. … Ultranationalisten in Frankreich und EU-Gegner in Großbritannien können auf Belgien als Beispiel dafür zeigen, was passiert, wenn ein starkes Nationalbewusstsein stirbt und starke staatliche Institutionen versagen.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/f7

+++ Geschwächte IS-Miliz wird gefährlicher

Die Presse – Österreich. Die Anschläge von Brüssel sind das Ergebnis militärischer Erfolge des Westens gegen die Terrororganisation Islami
scher Staat, glaubt die konservative Tageszeitung Die Presse: „In Syrien und im Irak hat er [der IS] weite Gebiete verloren. Er bunkert sich in seinen Hochburgen Raqqa und Mossul ein, wartet auf die Gegenoffensiven kurdischer Einheiten und der irakischen Armee. Je mehr der IS jedoch auf den Schlachtfeldern ins Hintertreffen gerät, desto stärker wird er versuchen, ‚weiche Ziele‘ anzugreifen – also Attentate in Europa durchzuführen. Das soll von seinen Niederlagen ablenken, ihn weiterhin für ausländische Kämpfer attraktiv halten. … In Europa müssen zugleich größere Anstrengungen unternommen werden, um junge Männer und auch Frauen davon abzuhalten, sich extremistischen Gruppen anzuschließen. Und die Behörden müssen für weitere Attentate gewappnet sein: Denn der IS kämpft in Syrien und im Irak ums Überleben. Und das könnte ihn in Europa noch gefährlicher werden lassen als bisher.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/f8

+++ Europäische Reaktion auf Anschl�
�ge nötig

L’Obs – Frankreich. Die Anschlagsserie in Brüssel gilt ganz Europa, ist das linksliberale Wochenmagazins L’Obs überzeugt und fordert die europäischen Staaten daher zu einem kraftvolleren gemeinsamen Handeln auf: „Kein Land hat ausreichend finanzielle oder militärische Mittel, um allein handeln zu können. … Einer gemeinsamen Bedrohung kann man nur gemeinsam begegnen. Europa muss schneller auf eine bessere und weitreichendere Integration zusteuern: Es muss seine Außengrenzen besser schützen, die innereuropäische Zusammenarbeit von Polizei, Justiz und Überwachungsdiensten verstärken, einen gemeinsamen Plan für die Kontrolle des Waffenhandels verabschieden, international mit einer Stimme sprechen und unser Sozialmodell stärken. Europa darf nicht hinnehmen, dass ganze Viertel vernachlässigt werden. … Dieser Weg ist komplexer und härter als der, den die nationalistischen und autoritären Vorschläge vorgeben. Doch wenn das Ziel darin besteht, unser L
eben und unsere Werte zu schützen, ist das der beste Weg.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fb

+++ Nicht in Wut erstarren

De Standaard – Belgien. Angst und Wut dürfen nach den Anschlägen nicht siegen, mahnt die liberale Tageszeitung De Standaard: „Die Wut ist gerechtfertigt. Aber sie muss Anlass für ein konstruktives Projekt sein. … Wir werden von denen angegriffen, die sich dafür entschieden haben, unsere Feinde zu sein, sagte Premier Charles Michel gestern. Diese Beschreibung ist klug und richtig. Sie geht von einem Selbstbewusstsein aus und das ‚Wir‘ lässt jeden zu, der zu unserer Demokratie gehören will. Aber das nimmt die Spannungen nicht. … Den Terror kann man nicht abwehren, ohne die Radikalisierung und ihren Nährboden in den muslimischen Gemeinschaften anzugehen. Gerade nach solchen Anschlägen fordert unsere Demokratie Respekt für Normen und Freiheiten. Dieser Forderung müssen wir nun mit einer breiten sozialen Wende Nachdruck verleihen. … Die
muslimischen Gemeinschaften müssen dabei eine Hauptrolle spielen – nicht weil sie verdächtig sind, sondern weil wir gemeinsam eine Gesellschaft bilden wollen.“ +++
http://www.standaard.be

+++ Hetze gegen Islam ist Nährboden für Terror

tagesschau.de – Deutschland. Unmittelbar nach den Anschlägen von Brüssel haben zahlreiche Menschen im Netz Stimmung gegen Flüchtlinge und den Islam gemacht. Das ist kontraproduktiv, warnt das öffentlich-rechtliche Portal tagesschau.de: „Was diese [Kommentatoren] nicht begreifen, ist, dass sie damit das Geschäft der Attentäter betreiben. Das Ziel des selbst ernannten ‚Islamischen Staates‘ ist es schon lange, dass Moslems in den westlichen Gesellschaften möglichst stark an den Rand gedrängt werden. Wer hier keine Chance hat, so das Kalkül, ist leichte Beute für die Terroristen. Abgehängte Viertel wie Molenbeek oder die Pariser Banlieus sind nicht umsonst ideale Brutstätten, um Nachwuchs für den Terror zu rekrutieren. Dass d
er sogenannte ‚Islamische Staat‘ mit dem Islam von Millionen Moslems wenig zu tun hat, verwischen die Fanatiker bewusst. Wer das Geschäft dieser Terroristen nicht unterstützen will, sucht jetzt erst recht den Schulterschluss mit allen friedliebenden Menschen – egal welcher Religion.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fc

+++ Angriff auf die tolerante Gesellschaft

Novi list – Kroatien. Hetze gegen Muslime infolge der Brüsseler Anschläge könnte einen Keil zwischen Christen und Muslime treiben, fürchtet die linksliberale Tageszeitung Novi list: „Jetzt wird wieder die anti-muslimische Hysterie Aufwind bekommen, dabei ist es doch gerade eines der Hauptziele der Terroristen, Spannungen zwischen Christen und Muslimen zu schaffen. Das Ziel der Bombenleger von Brüssel waren nicht die Christen und ihr Gott, sondern die Idee, dass Christen, Muslime und Anhänger anderer Glaubensrichtungen in Europa zusammenleben können. Miteinander oder Nebeneinander, aber in jedem Fall oh
ne sich gegenseitig abzuschlachten. Die Idee von Toleranz und Zusammenleben ungeachtet der religiösen und nationalen Zugehörigkeit – ist das nicht der eigentliche Kern des vereinten Europas? Eine Idee, die angesichts einer Ideologie der Intoleranz, der Ausschließlichkeit und der Panik zu scheitern droht.“ +++
http://www.novilist.hr/

+++ Liberale Weicheier gefährden Sicherheit der EU

News.bg – Bulgarien. Nach den Attentaten in Brüssel fragt das Nachrichtenportal News.bg wütend: „Madrid, London, Paris, Brüssel: Was muss noch alles geschehen, damit die politische Elite Europas endlich die Sicherheit ihrer Bürger zu ihrem Anliegen macht, anstatt nur von der Erhaltung von Werten zu sprechen? Die Werte, Prinzipien und demokratischen Grundlagen unserer Gesellschaften sind das Papier nicht wert, auf dem sie geschrieben sind, wenn wir nicht bereit sind, sie zu verteidigen. Europa, das der Welt die moderne Zivilisation geschenkt hat, die Menschenrechte, den Respekt vor der Freihe
it, ist zum Gespött geworden für arrogante Diktatoren, mit denen Merkel und Co. glauben, Abkommen schließen zu können. Die Rettung liegt nicht in der Wiedererrichtung nationaler Grenzen. Die Rettung liegt darin, dass wir an die Spitze Europas wieder Menschen wählen, die die Kraft und den Willen haben, Europa zum Sieg zu führen gegen die dritte satanische Anti-Utopie, der es in den vergangenen hundert Jahren anheimfällt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fa

+++ Europa ist mit seinem Latein am Ende

Basler Zeitung – Schweiz. Die Anschläge von Brüssel zeigen die Hilflosigkeit westlicher Staaten gegenüber den IS-Terroristen, meint die rechtskonservative Basler Zeitung: „Solcher Wahnsinn, so scheint es, kann weder mit Bomben unsererseits noch mit Hätschel-Sozialpolitik, noch mit Geheimdienstmassnahmen und dem Verwandeln von Städten in Hochsicherheitszonen bekämpft und ausgerottet werden. Und das Implantieren einer humanistischen Vernunft oder von, ja, Anstand, das Beka
nntmachen des Unterschiedes von Schuldigen und Unschuldigen verspricht bei diesen Verblendeten in etwa so viel Erfolg, wie aus einer Bombe eine Friedenstaube zu basteln. Es spielt auch keine Rolle, wie viel Mitschuld die westliche Politik am Terror in Europa trägt, weil es nichts gibt, was solche Massaker im Namen Allahs oder von sonst was rechtfertigen würde. So sieht es aus, heute am 23. März 2016: Wir sind am Ende unseres Lateins, wir sind besiegt.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/f9

+++ Belgier reagieren auf Terror wie Manneken Pis

Blog Csibakatalin – Ungarn. Trotz der verheerenden Anschläge in Brüssel sind die Belgier in verblüffender Weise gelassen geblieben, meint die in Brüssel lebende Bloggerin Katalin Csiba in ihrem Blog: „In einem sind die belgischen Staatsbürger besonders zu bewundern. Sie verfallen nicht in Panik. Es ist denn auch schwierig, sie zu erschrecken. Kennen Sie den Manneken Pis, das nationale Symbol? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass die Be
lgier die Haltung des kleinen Jungen mit langem Strahl auch gegenüber den Terroristen an den Tag legen. … Sie haben aus unerklärlichen Gründen keine Angst. Und diese verblüffende Angstlosigkeit ist in der gesamten Stadt spürbar. … Die Kraft der Furchtlosigkeit ist insofern enorm wichtig, als sie dabei hilft, die Muslime und Flüchtlinge vor jenen skrupellosen Politikern in Belgien zu schützen, die sie nun wohl wieder heftig unter Beschuss nehmen werden.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fd

Mehr Meinungen

+++ The Guardian – Großbritannien. Zurückhaltung ist beste Reaktion auf Terror +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fe

+++ Die Welt – Deutschland. Dilettantische Polizeiarbeit ist empörend +++
http://www.eurotopics.net/kurz/ff

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22 Jahre Straflager für Sawtschenko

Ein russisches Gericht hat die Ukrainerin Nadija Sawtschenko für den Tod zweier russischer Journalisten in der Ostukraine verantwortlich gemacht und sie zu 22 Jahren Lagerhaft verurteilt. Für K
ommentatoren heizt der international kritisierte Prozess die Spannungen zwischen Moskau und Kiew weiter an.
http://www.eurotopics.net/de/156121/22-jahre-straflager-fuer-sawtschenko

+++ Putin demonstriert seine Unnachgiebigkeit

Polityka – Polen. Die Verurteilung der Pilotin ist letztlich nur eine Machtdemonstration des russischen Präsidenten Wladimir Putin, meint Jagienka Wilczak auf ihrem Blog beim linksliberalen Nachrichtenmagazin Polityka: „Dieses Urteil ist eine Art Rache oder Revanche dafür, dass die Aggression in der Ukraine Russland nicht den erwarteten Sieg gebracht hat. Damit lässt Putin seinen ganzen Ärger raus und stellt ganz frech die Parteilichkeit und die politische Motivation des Gerichts zur Schau, das nur auf Befehl des Präsidenten geurteilt hat. Putin wollte dadurch seine Stärke und seine Unnachgiebigkeit demonstrieren. So gefällt er den Russen. Gerade so lieben sie ihren Präsidenten, der auf internationale Bitten, die Pilotin doch freizulassen, nicht ein
mal reagiert hat.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fg

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Obama trifft Castro

Barack Obama hat am Montag in Havanna Kubas Staatschef Raúl Castro getroffen. Mit seinem historischen Besuch will der US-Präsident den Prozess der Annäherung an den Karibikstaat forcieren. Einige Kommentatoren loben Obamas Diplomatie in den höchsten Tönen. Andere prophezeien, dass sich Kuba nur wirtschaftlich, aber nicht politisch wandeln wird.
http://www.eurotopics.net/de/156036/obama-trifft-castro

+++ Obama kümmert sich sehr wohl um Freiheitsrechte

La Repubblica – Italien. Barack Obama hat sich am Dienstag mit Regierungskritikern in der wieder eröffneten US-Botschaft in Havanna getroffen und sie für ihren „außerordentlichen Mut“ gelobt. Damit ist der Vorwurf, Obama biedere sich dem kubanischen Regime an, wohl endgültig widerlegt, jubelt die linksliberale Tageszeitung La Repubblica: „Der Besuch von Obama fand somit doch nicht nur im Namen der Realpolitik statt. Obama deme
ntiert diejenigen, die ihn beschuldigen, er sei nach Havanna gekommen, um das Castro-Regime zu stärken. Wohlweislich bewegt er sich auf zwei Kommunikationsebenen: Mit der Regierung, denn der Weg der Normalisierung nach 55 Jahren diplomatischer Eiszeit geht nicht an ihr vorbei. Doch zugleich sucht er den Dialog mit der Zivilgesellschaft, auch dem Teil der Bevölkerung, der – obgleich er nicht den Weg des Exils gewählt hat – die Freiheitsbeschränkungen und die Zentralverwaltungswirtschaft beklagt.“ +++
http://www.repubblica.it

+++ Annäherung von Nord- und Südamerika

Ouest France – Frankreich. Barack Obama geht es bei seinem Besuch auf Kuba nicht nur um eine Verbesserung der Beziehungen zu dem Inselstaat, beobachtet die Regionalzeitung Ouest-France: „Obama verfolgt umfassendere Ziele: Es geht ihm um eine Befriedung der Beziehungen zwischen Nord- und Südamerika. Dies bezeugen die Friedensverhandlungen für Kolumbien, die auf Kuba stattfinden [und von den USA unterstützt werd
en]. Laut einem chilenischen Meinungsforschungsinstitut haben 65 Prozent der Lateinamerikaner heute ein positives Bild von den USA. 1996 waren es nur 38 Prozent. Nach dem Chavez-Jahrzehnt, verliert die antikapitalistische Linke in Lateinamerika an Rückhalt. Für den großen nordamerikanischen Nachbarn ist das eine Gelegenheit, in dieses Gebiet zurückzukehren, das ein Viertel seiner Exporte schluckt und aus dem 56 Millionen US-Amerikaner stammen. Sollte Donald Trump an die Macht kommen und seine Mauer entlang der mexikanischen Grenze errichten, würde diese Gelegenheit allerdings verpuffen!“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fh

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EU-Türkei-Deal hält Migranten nicht auf

Seit Sonntag gilt das Abkommen zwischen der EU und Ankara, wonach illegal aus der Türkei eingereiste Flüchtlinge dorthin zurückgebracht werden können. Trotzdem kommen noch täglich hunderte Migranten über das Meer nach Griechenland. Der Deal kann die ungeregelte Flucht nach Europa beenden, glauben ei
nige Kommentatoren. Andere prophezeien, dass sich die Menschen andere Routen suchen werden.
http://www.eurotopics.net/de/156034/eu-tuerkei-deal-haelt-migranten-nicht-auf

+++ Flüchtlinge müssen nahe ihrer Heimat bleiben

Al-Arabi Al-Jadid – Katar. Der EU-Türkei-Deal ist zu begrüßen, gerade auch im Hinblick auf die Zeit nach dem Krieg in Syrien, meint der jordanische Journalist und Dichter Amjad Nasser in der in London erscheinenden katarischen Tageszeitung Al-Arabi Al-Jadid: „Für die Türkei bedeutet diese Vereinbarung neue EU-Beitrittsverhandlungen und Milliarden an Hilfen aus Europa. … Trotzdem sehen wir diese Abmachung (ungeachtet der Absichten der verschiedenen Verhandlungspartner), die die Flüchtlinge aus Europa in die Türkei zurückbringen soll, positiv. Denn das Prinzip der ‚offenen Türen‘ ist keine Lösung, auch wenn das hart klingen mag. Es würde bedeuten, dass noch mehr junge Syrer ihr Land verlassen werden. Flüchtlinge, die in der Türkei, Jordanien
oder Libanon Zuflucht suchen, werden sehr wahrscheinlich in ihre Heimat zurückkehren, wenn die Waffen schweigen und die politische Übergangsphase beginnt. Aber diejenigen, die in Europa ankommen und sich dort niederlassen, werden nur schwerlich den Weg zurück finden.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fi

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London will Softdrinks besteuern

Der britische Finanzminister George Osborne will Zucker in Getränken besteuern, um Fettleibigkeit bei Kindern zu bekämpfen. Was bringt die Zuckersteuer?
http://www.eurotopics.net/de/155870/london-will-softdrinks-besteuern

+++ Sport bringt mehr als Zuckersteuer

Göteborgs-Posten – Schweden. Die schwedische Regierung denkt ebenfalls über die Einführung einer Zuckersteuer nach. Die liberale Tageszeitung Göteborgs-Posten hält davon nichts: „Das Problem mit der Zuckersteuer ist doch nicht, ob sie den Konsum von Süßigkeiten und Sprudel wirklich senkt (was wissenschaftlich umstritten ist), sondern ob es Aufgabe des Staats ist, zu
bestimmen, was die Bürger sich in den Mund stecken. Natürlich muss der Staat Grenzen setzen. Aber muss er wirklich die Freitagssüßigkeiten einer Familie mit Kindern teurer machen? Wenn die Politiker wirklich etwas gegen die Fettsucht und die physische Inaktivität tun wollen, gibt es andere Möglichkeiten. Dem Sportunterricht sollte zum Beispiel mehr Platz eingeräumt werden. … Die Politik sollte dafür sorgen, dass Kinder und Jugendliche sich bewegen und nicht die Ostereier verteuern.“ +++
http://www.eurotopics.net/kurz/fj

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